Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 77 (1933)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Neues zum Fremdenhaus der Synagoge
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 3)
- Language
- German
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Neues zum Fremdenhaus der Synagoge >83 •Platz“*;;- d• h־r :eben; zur Synagoge :gehörenden Räumlichkeiten, ferner des Trikliniums uhd>des .־; Säulenhofes. ־ Wo: das Triklininm stäiid,;ist aus; dem; dem Ausgrabüngsbericht beigegebensuA Plaue nicht zu ersehehr;/ Vielleicht war: es: das mittlere :Gemach, das immerhin einen beträchtlichen Umfang hätte80;4) ־ x 4,00 ,rn). Wichtiger ist die Zweckbestimmung eines eigenenl>ikliniumS ,in Verbindung mit der Synagoge. Wir glauben aber nicht fehlzugehen, .darin ,das , S p e isezimmej de $ Fxe m n ־ h ah s e s״; zh^Äbiickenv^wievsölchey׳ z^BV׳ ih 'dem christlichen Pandocheion von Turmähini'ähfjL^rieni: sicher nachweisbar ist1 2. Auf Grund talmudisch-midrasehischer Quellen konnten wir die gleiche Einrichtung im Fremdenhaus der Synagoge feststellen3. — Gehört nun . das Triklinium bei der Synagoge eigentlich zum Fremdenhaus, so wird man.sicher mit; Recht in den beiden: kleineren Gemächern oder in den im NW gelegenen Wohnräumen die .eigeritliehen Fremdenzimmer erblicken dürfen., 'Die Synagoge in ‘ Stbbi hätte, wie diejenigen in Palästina, den dreLScftiffen des Bautes ehtspfechend, drei Eingänge (der mittlere Eingang hatte die 'Breite' von'2,50 m)";" aber;nach Errichtung“ des Säulenhofes, des diesen umgebenden Ganges und der Fremdenzimmer konnte man in die Synagoge nur so gelangen, daß man .'vorher über den Gang schritt. Synagoge und Fre*mdenhäus *hatten also einer! gemeinsamen Eingang (in Stobi ..vom Westen her, iyp sich ein i]85' m breiter. Eingang *'befindet)־ — ganz genau so, wie dies in dem Städtchen des DarÖms4 oder in Rämä5 der Fall war! — r. Aus einemunlängst; gehaltenen Vortrag Dr. E. L; S ü k e rii'|s (tlniversität Jerusalem)'über dieL'Äusgräbüng der 5 y a'ägdge vph Ha m m a t-'Ge”d e r . (im Ostjbrdahlande)6 erfuhr icti,' ־daß auch, zu dieser mindestens zwei Fremdehzirnmer gehörten; ferner, 1 Die gleiche Bezeichnung für Synagoge findet man in der ־Mosaikinschrift des Fußbodens der Synagoge von Ge ras a (im Ostjordanlande): >.>. ׳. apoTctTö ,־jcdxtt) und in .‘־E a D o.k״ .iaräriiäisch:•אתרה^דישה»׳/• S. dieJQueellen bei S u k e n i k , (בית הכגסת, העתיק בבית-אלפא (ירושלים תר״צב :S,,! 25: Ahn«.. .2; ־meiibGorpiis^Sv V70;• צביעות ä. Nk*. .:2.5; i1< .:2. ׳ * Siehe &GW J 1932,;Sv 553. r % .'־־ i > >> :V •: ■ : - ,:0" 3 MGWJ a. a. O. S. 548 §;:־ :.8: §€ 55.1;־4־J.v V J m-i - a; O.-S. 549; - - •■־>: . V ■' .. v:.H ::־> - — 5"Sv• 554. ׳ ־•'“־ r- י:• :•.•.י־.■ •' . ' ־■;' 6 Darübers. meine Beiträge zur Geogr. u. Gesch. Galiläas (1909.);,.S*.&Q־f. 6*