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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 6 · p. Seite 613

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1932-01-01
Page
Seite 613 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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Besprechungen 613 er, sind die Stücke mit dem Akrostichon לוי verdächtig; diese haben arü wahrscheinlichsten Levi ibn al-Tabban (einen Freund unseres Dichters, dem er eben wegen seiner religiösen Gedichte großes Lob spendet, siehe die Nummern 14, 22 Band I dieser Ausgabe) zum Verfasser, da unser Dichter, um eine Verwechslung zu verhüten, יהודה hinzugefügt, wenigstens הלוי; mit Artikel gesetzt haben würde, nur äußerst wenige Gedichte, meinte er, mit dem Akrostichon לוי haben unseren Dichter zum Verfasser (vielleicht nur solche, die Mittelstücke eines zusammengestzten Gedichtes bilden, da dort die Autorschaft durch die benachbarten Stücke bezeugt wird, wie zum Beispiel Nr. 19 dieses Bandes, deren 6. Stück das Akrostichon לוי trägt). Merkmale, vermittelst deren man Gedichte unseres Dichters von Gedichten anderer unterscheiden könne, meint er, gebe es nicht1. Nun gibt es bloß in diesem Bande etwa 35 Stücke, deren Autorschaft angezweifelt wurde (im Texte ist keines von diesen als zweifelhaft kenntlieh gemacht, es geschieht sicher im erklärenden Teile), von denen elf das Akrostichon לוי tragen, acht davon sogar hier zum ersten Male veröffeivtlicht. obwohl auch der Herausgeber in seinem Vorworte der Meinung ist, daß die meisten Gedichte mit diesem. Akrostichon nicht von unserem Dichter herrühren. Es geht allerdings soviel daraus hervor, daß die Zahl 300 für die religiösen Gedichte unseres Dichters keine zu niedrige ist. Zum Schluß noch ein paar kurze Bemerkungen. S. X Anm. 1 ist רףח Druckfehler, es muß ק״ט heißen. Nr. 1 V. 1 יקד יום השבת, obwohl es in der Bibel immer יום השבת heißt, würde ich die zweite Version יום שבת (Diwan Luzzatto Nr. 8ל und sonst) bevorzugen, da dadurch die Anzahl der Längen in beiden Hemistichen gleich wird; schreibt doch der Dichter des Metrums wegen im nächsten Gedicht V. 3 (falls es ihn zum Verfasser hat, Luzzatto nämlich in seinen ,,Briefen“ Nr. 327, Zun z u. a. bezweifeln es) ששת ימי בעשה statt ש. י. המעשה, wie es Ez 46! heißt. Nr. 4 V. 1 יובות הושתו שבם; grammatisch:הושתו, wie הובאו (Gen 4318),11) המתי Sam 21הוטלו‘,(״ (Jer2228), es liegt hier keine Pause vor; so auch in dem sonst unpunktierten Ms. Luzzatto, nur wollte letzterer die Anzahl der Längen des ersten Verses gleich denen der übrigen machen: je sieben in einem. Halbvers; er hat dies dadurch zu erreichen versucht, daß er hier im ersten Halbvers den Schewa unter dem Schin in einen Käme z verwandelte, im zweiten — unter dem Beth von באר׳ן einen Metheg setzte, der manchmal als Länge gilt (Divan Luzzatto, Nr. 5ל); B r 0 d y aber, der die Methegsetzung unterließ, hatte nicht nur keinen Grund zur Kamezsetzung, sondern mußte aus den erwähnten und auch aus metrischbn Rücksichten, nämlich'um die Anzahl der Längen in den beiden Halbversen einander gleich zu machen (6), den Schewa ungeändert lassen. Es ist hier dasselbe Versmaß und derselbe Fall wie in Nr. 1 — Nr. 6 V. 5 חדר;גמדים ארבו בחדריהם in bezug auf ein Raubtier klingt sehr seltsam. Im zitierten Diwan Luzzatto (Nr. 78) heißt es בחוריהם, in ihren Höhlen, s. Nah 213 (וימלא טרף הריו); 1 S. Geiger, ,,Divan des Castiliers J. H.te, S. 168—175.

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