Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 76 (1932)
- Issue
- Heft 6
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1932-01-01
- Page
- Seite 611 (sequence 3)
- Language
- German
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Besprechungen 1־61 תשיבי ־־ תריבי (Diwan Luzzatto Nr. 6); in Nr. 152 finden sich, mehrere Stellen^ die in S. D. Luzzattos Briefen (S. 519), wo das Stück gedruckt ist, fehlen. Es sollen hier die Nummern der letzten zwei Gruppen folgen •(woraus sich die Nummern der Gruppe 1 von selbst •ergeben), wobei die der Gruppe 3 mit einem Sternchen versehen sind: 7—8, 13.. 17, 23, 31—32, 39—40, 42, 45, 51—57, *58, 59, 61, 63—64, ■*65, 66, 68, 71, 80, *81, 83—84, *85, 88—90, *92, . 95, . 98, 101—102, 107.. 109, 114—116, 118, *123, 125, 128—130, *132, 133—135, 139—142, *143, 144—148, 151, *153-—154, 155—162, zusammen 76 Nummern1; sie machen also fast die. Hälfte des Bandes aus. Zu dieser Zusammen- Stellung ist noch folgendes zu bemerken. Nr. 81 ist wahrscheinlich kein selbständiges Stück, sondern Fortsetzung von Nr. 17 des ,3. Bandes, hat also ירודה zweimal als Akrostichon, nur ist sie in den gewöhnlichen. Ausgaben, wo jene Nummer vorkommt, ausgelassen worden,, ein nicht.selten vorkommender Fall (s. w. u. יום אגד u. a.); beiden Stücken geht der Vers שובי נפשי (Ps 1167) voraus, sie sind gleich gebaut, nicht nur in bezug auf das Metrum. Obwohl die Anfangsworte der Nr. 85 כשמת ידידים im ,0. a. Verzeichnis Luzzatto (II 3 Nr. 90) angegeben sind, zählte ich sie dennoch zur Gruppe 3, da außer dieser auch Nr. 61 Band 3 diese am Anfang, hat, eine-von ihnen gehört also zur Gruppe 3. Das ist auch mit der Nr. 132 der Fall; ihre Anfangsworte ידע תדע פד ■צאנך, die in dem erwähnten Verzeichnis (II 2 Nr.. 31) angegeben sind, bilden auch den Anfang der Nr. 136 des 3. Bandes. Die Nr. 130 gehört vielleicht in die Gruppe 3; ihre Anfangsworte יונת אלם דחוקים sind zwar in dem erwähnten Verzeichnis (II 2 Nr. 30) angegeben, es gibt aber ein gleichnamiges (nicht identisches) Gedicht, das Mose ihn Es.ra zum Verfasser hat (Davidson, Nr. 2101, wo aber nur ein Gedicht mit diesem Anfänge verzeichnet ist). Daß in diesem Verzeichnis auch Gedichte anderer Dichter, seiner Freunde (wie cs M. i. E. war), seiner Namens- und Zeitgenossen-oder sonstigen’Dichter, wie Samuel ha-Nagid und Salomo ibn Gabirol sich finden, darf nicht Wunder nehmen: bereits der erste Sammler seiner Gedichte, vielleicht ein Zeitgenosse von ihm, hat ihm, also noch lange vor Heine, ein Gedicht mit dem Akrostichon ,שלמד zugeschrieben (Luzzatto, Virgo S. 16). Umgekehrt gehört wahrscheinlich Nr. 143 מתי אחלום in die 2. Gruppe; in das; wiederholt zitierte Verzeichnis (II 2 Nr. 12) ist zwar מתי תחלום angegeben, תחלום wird aber wohl Druckfehler für אחלום sein (auch bei Davidson ist für מתי תחלום Luzzattos Verzeichnis als einzige Quelle angegeben). Man sieht unter anderem daraus, mit welchen Schwierigkeiten manchrnal die Identifizierung eines Stückes verbunden sein kann. Gleiche Anfangswörte, ja, gleicher Anfangsvers können zwei verschiedenen Gedichten sogar eines und desselben Dichters angehören (ידע תדע etc.). Nun hat Zunz diese Irrtums quelle dadurch beseitigt, daß er nicht nur die Anfangs-, 1. Gleichzeitig wurden von Mar kus'die Nummern 7, 45, 52 (mit abweichenden Lesarten) neben zwei anderen noch nicht gedruckten Pijjutim unseres Dichters in der Zeitschrift מזרח ומערב (Band 5 Heft 1) veröffentlicht. 39*