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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 5 · p. Seite 502

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 5
Article
Beiträge zur Erklärung der Esra-Apokalypse und zur Rekonstruktion ihres hebräischen Urtextes
Date
1932-01-01
Page
Seite 502 (sequence 9)
Language
German
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502 A. Kaminka Frommen und die der Gottlosen vorausgeschaut, die einen gebilligt, die andern verworfen habe1. ' 626. Homines qui mortem non gustaverunt vgl. Gen. r. XXI, 5 טעם טעם מות und B. batra 16b הטעימן הקב״ה (ebenso Matth 1628 /Jt7j Yeooovzat &avdxo0). 638. ,,Du hast im Anfang der Schöpfung am ersten Tage gesprochen: Es werde Himmel und Erde! Und Dein Wort wurde ein Werk" — stimmt mit dem biblischen Wortlaut nicht überein, aber mit der Überlieferung R. Jochanans, b. Rosch Hasch. 32a: das Wort ,,Bereschith" gelte als eines der 10 schöpferischem Worte (Aboth V, 1), wie sich aus Ps 336 ergibt2. 642. Die Anschauung, daß die Wasserfluten nur ein Siebentel der Erde bedecken, weicht von einer rabbinischen Tradition ab, wonach sie ein Drittel bilden, Midr. Konen (ed.Eisenst.S.255) und Kalir (Jozer Schekalim) זד• הים ד,גדול בשליש יושב. 648. Das stumme Wasser (aqua muta, ebenso Syr .Aeth. u. Ar. Ew.) brachte Wesen hervor, damit Gott gerühmt werde. Vgl. Gen. r. V: למלך שבנה פלטרין והושיב בתוכו אלמים mit Bezug auf die Lobpreisung Gottes durch die Gewässer der Urzeit. £>4951־• Die Sage von Leviathan und Behemoth: Rab, B. batra 74b; Gen. r. VII, 4; Lev. r. XIII, 3 und Tanchuma, Schemini. 655. Procter nos creasti saeculum. R. Jehudab. Schalom,Tanch. ed. Buber, Gen. I, 3 בשביל ישראל נברא העולם, Jalk. Jerem. § 264, Cant. r. II. In Schoch, t. zu Ps 1 und Pes. r. X (f. 36) ist dies nur die Erwiderung auf die Überhebung der Heidenvölker: אומות העולם אומרים בשבילי נברא העולם. 656• Quoniam salivae —!כדל statt ברק Jes 4015 stimmt mit LXX aieloz aber auch mit Targ. nach der Lesart בר1זקא überein (D. Kimchi zitiert jedoch: כדוקא). 1 מתחלת .ברייתו של עולם צפה הקב״ה במעשיהם של צדיקים ובמעשיהם של רשעים. (Dies ist aber nicht etwa im Sinne der Prädestinationslehre Calvins zu verstehen; nicht mit Bezug auf jedes Individuum, sondern, generell war im Plane der Welt eine Scheidung der Menschen nach ihrem ethischen Werte vorgesehen). 2 Gemeint ist, daß der erste Satz der Genesis die Tatsache der Er- Schaffung von Himmel und Erde berichtet, wie auch LXX und Targumim den Satz auffassen, wodurch i m pl i ci t e nach Ps 330 ein Wort Gottes vorausgesetzt wird; im Gegensatz zu der Auffassung (die noch Raschi vertritt), daß V. 1—2 nur als Nebensätze V. 3 einleiten.

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