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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 4 · p. Seite 443

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 4
Article
Die Erlösung Elisa b. Abujahs aus dem Höllenfeuer
Date
1932-01-01
Page
Seite 443 (sequence 32)
Language
German
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Die Erlösung Elisa4 b. Abujahs aus dem Höllenfeuer 443 das ewige Leben ermöglicht, oder ob das Wort die ewige Pein für den schwersten Sünder in der Hölle, ohne Aussicht auf Erlösung, bedeutet. Da die Zeitgenossen die Thorahgelehrsamkeit Elisa's für genügend erklären, ihn von der Verurteilung zur Hölle zu erretten, ist es selbst bei der höchsten Bewertung des Thorahstudiums seitens der Lehrer nicht anzunehmen, daß das Urteil Gottes nach ihrer Meinung ewiges Leben bedeuten würde. Es wäre sonach wahrscheinlich, daß Eli§a' im Sinne von R. Jose b. Halafthas Ausspruch als ein nur mittelmäßiger Sünder angesehen wurde und'nur für zwölf Monate zur Läuterung in die Hölle geschickt werden sollte. Dagegen spricht jedoch die Tatsache, daß die Handlungen Elisa's von Rabbi als so schwere Sünden betrachtet wurden, daß sie mit dem Aussterben seiner Kinder bestraft zu werden verdienten, und auch die Bäraitha in jer. Hagiga erklärte sie, weil von einem Thorahgelehrten begangen, als bewußte Auflehnung gegen Gott, so daß Eliäa's kaum als bloß mittelmäßiger Sünder von Gott in der Hölle gestraft worden wäre. Samuel Edels meint, daß Eli§a‘ nach seinen Handlungen zu der Gruppe von schweren Sündern gezählt wurde, deren Strafe in der Hölle als sehr schwer beschrieben wird1: Juden und Nichtjuden, die mit ihrem Körper gegen Gott bewußt sich vergehen, fahren zur Hölle hinab und werden dort zwölf Monate lang gezüchtigt; nach zwölf Monaten vergehen ihre Seelen, ihre Körper werden verbrannt, die Hölle speit sie aus> und sie werden zu Asche, die der Wind zerstreut und versprengt unter die Sohlen der Füße der Gerechten. Die völlige Vernichtung von Körper und Seele,, wie sie später R. Johanan auf Doeg anwendete, Synh. 106 b unten, stellt den zweiten Tod dar, von dem die bereits (S. 18) behandelte Stelle von Re üben spricht2: Reuben, lebe, und sterbe nicht; war er nicht bereits gestorben? Er sterbe nicht in der künftigen Welt. Schon R. Akiba erklärte in Num. 15, 31 תכרת als Vernichtung in dieser Welt, und הכרת als Vernichtung in 1 Tos. Synh. 13, 4; Baraitha Ros ha San. 17a :פושעי ישראל בגופן פושעי אומות העולם בגופן יורדין לגיהבם ובידובין בה שבים עשד חדש, ולאחר שבים עשר חדש בפשותן כלה וגופן בשרף וגיהבם פולטתן ובעשין אפר והרוח זורה אותן ומפזרתן תחת כפות רגלי הצדיקים. a Sifre Deut. 33, 6, 347, 144a: יחי ראובן ואל ימוח, והלא מת הוא אלא מה תלמוד לומר ואל ימות, לעולם הבא, Midr. Tann. Deut. 33, 6, 213 unten. Rabhä in Synh. 92a bezieht es auf die Auferstehung. . .

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