Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 76 (1932)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Briefwechsel zwischen David Kaufmann und Paul Georg von Möllendorf
- Date
- 1932-01-01
- Page
- Seite 408 (sequence 19)
- Language
- German
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408 Eugen Mittwoch eine Liste klassischer Werke aufzustellen, in der ״das Schrifttum aller Zeiten und aller Völker“ berücksichtigt werden solle. Seine besondere Sorgfalt ließ er hierbei, wie in der Einleitung bemerkt, der chinesischen, der hebräischen und der neulateinischen Literatur angedeihen, die von anderen ״allzu stiefmütterlich behandelt worden“ seien. 13 Wohl verschrieben für ״Leipzig“. 14 Im Jahre 1889 trat v. Möllendorff, einem Rufe Sir Robert Harts folgend, als Vicedirektor des Statistischen Amtes in den Chinesischen Zoll•? dienst ein. 13 Die hier erwähnten Studien sind nur zum kleinen Teil veröffentlicht Der größte Teil seiner vollendeten und unvollendeten Arbeiten auf diesem Gebiete befindet sich handschriftlich in der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin und im China״Institut in Frankfurt a. M. 16 Vgl. Anm. 5. 17 Schriftsteller und Dichter (״Gedichte“, ״Worte des Sammlers“, ״Lied der Lieder“). Er hat in den Jahren 1892 und 1893 im Aufträge der Great Northern Railroad Company eine Reise durch China, Japan und Korea unternommen. 18 Den populären Roman von Abraham Mapu אהבת ציון hat Salomon Mandelkern in deutscher Umarbeitung, ohne Angabe des Autornamens, herausgegeben (Leipzig 1885). Die vollständige Übersetzung der ״Zions״ liebe“ von v. Möllendorff, in zwei Bänden, befindet sich in seinem hand~ schriftlichen Nachlaß. 19 Die betreffende Nummer war nicht feststellbar. 20 Ausführlich schildert v. Möllendorff diese Intrigen in seinen Tage״ büchern, die in der Biographie ״P. G. von Möllendorff, Ein Lebensbild“ von R. von Möllendorff, Leipzig 1930, S. 61—96 verarbeitet sind. 21 Oktav, 4 Seiten. 22 Anfang 1893 erhielt Kaufmann eine Berufung nach Wien als Leiter der dort neu gegründeten Rabbinischen Lehranstalt. Erst nach schwerem inneren Kampfe entschloß er sich, mit Rücksicht auf die Krankheit seines Schwiegervaters, dem Rufe keine Folge zu leisten. 23 Die Berufung Kaufmanns als Professor an die Landesrabbinerschule in Budapest war im Jahre 1877 unter der Bedingung erfolgt, daß er sich nach Verlauf von vier Jahren des Ungarischen als Unterrichtssprache bedienen müsse. — Die Urkunde über die Ernennung Kaufmanns zum Pro״ fessor ist im Anhang zur Kaufmann-Biographie von Samuel Krauß, Berlin 1902, S. 54 abgedruckt. . 24 Vgl. Anm. 4. 25 Vgl. Anm. 10. 26 Vergl. Anm. 19. 27 Entwurf, Großoktav, 2 Seiten. , 28 Vergl. Anm. 22. 29 ״Ein Übersetzungsfehler bei den Synoptikern“, ״Monatsschrift“ Jahrg. XXXVII (1893) S. 393-395. 30 Daß E. H. Weiß, der Verfasser der ״Geschichte der jüdischen Tra^