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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 4 · p. Seite 406

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 4
Article
Briefwechsel zwischen David Kaufmann und Paul Georg von Möllendorf
Date
1932-01-01
Page
Seite 406 (sequence 17)
Language
German
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406 Eugen Mittwoch Sie werden das Mondkalb, das dabei herauskam, bald s[o] G[ott] w[ill] zu Gesicht bekommen und den Unglücklichen beklagen, der alte italienische Texte in Preßburg drucken lassen muß87. Der Aufschub Ihrer Europareise hat mich um eine schöne Hoffnung ärmer gemacht. Jetzt beunruhigen mich auch noch dazu die Nachrichten, die aus China in unsere Zeitungen gelangen. Möchte ehestens eine freund״ liehe Botschaft mich von dem Wohle Ihrer v. Person und der v. Ihren versichern! Ihre freundlichen Bemerkungen bei Gelegenheit meiner Erstürmung Ofens haben mich besonders angesprochen und verpflichtet. Die Monatsschrift tritt in einen neuen Jahrgang, in den 40. Ihr Name soll uns auch in diesem Jahre nicht fehlen. Was Sie einsenden, wird hochwillkommen sein. Für heute schließe ich mit den besten Grüßen und Wünschen als Ihi Sie innig verehrender D. Kaufmann. Bpest (20 Andrassystr.) 16/9. 95. Nr. 17. v. Möllendorff an Carl Siegfried88. Geehrter Herr Professor! Shanghai, den 2. November 1894 4. Im Theol. Jahresbericht, I Abteilung 1894, S. 34, erwähnen Sie einen kleinen Aufsatz von mir mit den Worten: ״v. M. erklärt das Land Sinim vom Thsinstunt in China, u. s. w., da diese Erklärung bereits früher z. B. in Ges. HdWB. A. 9—11 vorgetragen ist, so sieht man nicht recht ein. weshalb der Verfasser sie wiederholt/‘ Nun thue ich das aber gar nicht, sondern widerlege nur die ״ent״ sprechende“ Erklärung von V[ictor] von Strauß, die meines Wissens noch nicht sinologisch widerlegt war. Ich citire übrigens ausdrücklich die 10. Aufl[age] von Gesenius. Dort werden die ״beiden chinesischen Feudalstaaten Thsin und Tsin“ erwähnt. Nun lag aber Tsin ganz im Jnnern (es war das heutige Süd״ Schansi und Nord״Honan) und kann in dieser Frage gar nicht in Betracht kommen. Soweit war auch meine Erklärung von Thsin nicht unangebracht. Entschuldigen Sie, daß ich Sie mit all diesem belästige, aber gegen den Vorwurf der Inanität, den Sie mir machen, mußte ich mich, schon im Interesse der betreffenden] Monatsschrift vertheidigen. Ergebenst v. M[oellendorff], Anmerkungen. Für zahlreiche in den Anmerkungen verwertete literarische Nach״ weise bin ich Herrn Haim Borodianski zu aufrichtigem Danke verpflichtet. Von ihm ist eine Würdigung des gesamter} wissenschaftlichen Nachlasses P. G. von Möllendorffs, soweit er hebräische und jüdisch״deutsche Arbeiten betrifft, zu erhoffen. 1 Oktav, 4 Seiten. 2 Gemeint ist der im ״Ostasiatischen Lloyd“ in Shanghai Ende 1892 abgedruckte Artikel v. Möllendorffs über den Ahlwardt״Prozeß* in dem er

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