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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 4 · p. Seite 404

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 4
Article
Briefwechsel zwischen David Kaufmann und Paul Georg von Möllendorf
Date
1932-01-01
Page
Seite 404 (sequence 15)
Language
German
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404 Eugen Mittwoch Ihr Buch über R. Bacharach76 hat mich in mehr als einer Hinsicht interessirt. Wieder ein tüchtiger Mann, der seinen Platz in der Welt nicht finden konnte. Wird nichts von ihm gedruckt werden? Könnten die (Mekize) Nirdamim das nicht thun? Wird aus Ihren biographischen Studien nicht ein größeres Werk erwachsen, wie man es sich gerade aus Ihrer Feder wünscht? Die Juden im Mittelalter z. B., fast alle Ihre Arbeiten betreffen diese Zeit, die doch keiner so gründlich kennt und so tief durchforscht hat, wie Sie . . . (Folgen Bemerkungen über den chinesisch«japanischen Krieg und über Korea.) In der Hoffnung,, daß Ihre Gesundheit in diesem Winter zufrieden« stellend ist wie bei uns (Frau und Kinder sind wohl, ich bin 6; 2" und nie krank), verbleibe ich mit bestem Gruß Ihr ergebener v. Möllendorff. Nr. 14. Kaufmann an v. Möllendorff. B[uda]pest, 10. März 189577. Verehrtester Herr! Als ob die Post mir eine Purimfreude hätte bereiten wollen, ist Ihre kostbare Sendung mir gerade zu diesem Tage zugekommen78. Meine Über« raschung über diese doppelte und dreifache Gabe war groß. Als schwaches Zeichen meines herzlich empfundenen Dankes bitte ich Sie, meine neueste Arbeit70 freundlich aufnehmen zu wollen. Eben brütete ich über unlesbaren Stücken der Erzherzog Rainer« Sammlung, die ich publiciren soll80, als mir für einzelne rätselhafte Buch« staben in Ihrem überaus schätzbaren arabischen Stücke die Lösung kam. Mit Ihrer Erlaubniß, deren ich durch Ihre früheren Mitteilungen sicher zu sein hoffe, will ich die mir außerordentlich werthvolle englische Über« Setzung des Schriftchens über die jüd[ische] Frauenerziehung dem Jewish Chronicle zuschicken81. Hoffentlich ist mein letzter Brief richtig an Ihre Adresse gelangt. Ach, es ereignet sich so Vieles in den langen Zwischenräumen, in denen mir die Freude Ihrer Antworten zu Theil wird. Der Monatsschrift haben Sie eine wahre piece de resistance geliefert82; Sie haben es sich selber zuzuschreiben, wenn ich jetzt auf Fortsetzung, zu« nächst über Bagdad dränge. In verehrungsvoller Ergebenheit mit 1000 guten Wünschen für Ihr und der verehrten Ihren Wohl D. Kaufmann. Nr. 15. v. Möllendorff an Kaufman n. } [Shanohai, Mai 18958:\] Geehrter Herr Professor! Ich freue mich herzlich, daß meine kleinen Arbeiten bei Ihnen eine so freundliche Aufnahme finden, u[nd] ich danke Ihnen für Ihre liebenswürdiger Zeilen; Ebenso für Ihre interessante Ausgabe der megillath Ofen, die einen

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