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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 4 · p. Seite 346

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 4
Article
Die poetischen Genizafragmente in der Jüdischen Gemeindebibliothek Berlin
Date
1932-01-01
Page
Seite 346 (sequence 8)
Language
German
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346 J. Schirmann mit alphabetischem Akrostichon von א bis כ. Anfang: •אשא משלי ואחור ואתן לפועלי יחוד, Schluß: ודעו כי כל סואן בסאסאח. 3. Vier zusammenhängende Blätter (Papier), 9,3x14,5 cm, 17 bis 19 Zeilen auf der Seite, Kursivschrift. Mit Ausnahme von verwischten Stellen auf f. la und einigen Löchern gut erhalten. Liturgische Kompositionen über einzelne Perikopen des Pentateuchs und die zugehörigen Haftaras. F. la. Überschrift;אמת זולת, anf. הדבר אשר חיה אל תם תהלות משורר in vierzeiligen Strophen, mit alphabetischem Akrostichon von rückwärts (תשר״ק); darauf eine Zwischenstrophe (ועל זאת) שכחתי לך דירות סודר und ein Schlußteil in zwei Abteilungen; in der ersten (בגילה פלא, בעשותך לבית הרכבים) ist der Name בנימן gezeichnet, in der zweiten (f. 2b) doppelt: חוק. Das ganze Gedicht bezieht sich auf Jer 35, die Haftara zur Lektion ואלה המשפטים. Eine poetische Bearbeitung derselben in Sib‘atä־Form folgt anschließend f. 2b: Überschrift: ואלה המשפטים, anf. איונתה שכרם ועונשם היזהרתה, in vierzeiligen Strophen, mit alphabetischem Akrostichon von א bis ז (vollständig) Schluß (f. 3 b): להעניק שנלום] לזורעי צדק. Darauf Überschrift: יוצר רקחו לי תרומה, also über die nächste Perikope, anf. וידבר אל מישרים דובר, mit alphabetischem Akrostichon, in drei-‘ zeiligen Strophen, bricht hinter ו ab, da f. 3 und 4 durch eine Lücke getrennt sind; f. 4a enthält das Bruchstück einer Dichtung zum Abschnitt תרומה in dreizeiligen Strophen, mit alphabetischem Akrostichon von ח bis צ. Anfang יקר ומעשה אומן ♦.., Schluß (f. 4b) ועשו לי ארון. Danach die Bearbeitung der zugehörigen Haftara I Kön 5, Überschrift זולת אמת, Anfang תאב תמימים ומחכים בניהם, gebaut wie das erste Stück dieser Sammlung, das Alphabet geht nur von ת bis פ, bei den Worten אדונירם על המם bricht die Hs. ab. Da im Bau und Sprache der einzelnen Gedichte große Ähnlichkeit besteht, darf ein gemeinsamer Verfasser angenommen werden: vermutlich ist es B i n j ä m i n, der im ersten Zülat seinen Namen zeichnet. 4. Einzelblatt (Papier), 10x14 cm, recto 18 Zeilen, verso 11 (Abschluß), Kursivschrift. Heft 2 (1932), S. 147 ff. veröffentlicht, andere Teile desselben Gedichts hat Dr. H. Brody in einer Cambridger Handschrift gefunden).

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