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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 4 · p. Seite 297

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 4
Article
Lexikalisches Allerlei
Date
1932-01-01
Page
Seite 297 (sequence 13)
Language
German
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Lexikalisches Allerlei 297 Samuel1 steht unter den מלות כעלמות (S. 68a Nr. 789) פופמקיכי, wofür cod. A2 פופמקיכו hat, und wird erklärt durch מ ווה תו d. i. ,,deine Stiefel“. Es ist sicher verlesen oder verschrieben aus פ וו מ וקי כ ו ,,eure Stiefel“, das in dieser Form b Sebü'öt 31 a vorkommt. פרגוד* Mechilta Jitro 2 gegen Ende2 לא דומה שומע מפי פרגוד לשומע מפי המלך. Nach dem Zusammenhang muß in פרגוד der Name einer Person stecken, die im Namen des Königs spricht. Die Erklärung bei Levy (von פרגוד ,,Vorhang“): ,,Der am Vorhang stehende Pförtner“ ist äußerst unwahrscheinlich. Ich vermute, daß פרגור zu lesen ist ripofyopoq ,,der Sprecher“. Das Wort findet sich schon 2. Makk. 72, 4. Weitere Belege aus dem patristischen Schrifttum bei Sophocles s. v. צריפטמי Seder haddorot (ed. משכיל לאיתן) II 151 b Z. 20 ששר, אלפים צר י פ מט י, wofür שלשלת הקבלה einfach הגמונים liest, ist nichts als das nach der Regel א״ת ב״ש permutierte הגמונים. Da הגמון auch für ,,Kardinal“ gebraucht wird, ist das Deckwort wohl nur aus Zensurrücksichten an den Text gekommen. צדף In der bekannten Barajta3 מחשבה טובה המקום מצרפה למעשה ist צדף nicht mit Levy (IV 221a) als ,,vereinigen“ zu fassen״ sondern geht auf die Bedeutung ,,einwechseln“ zurück: Gott wechselt gleichsam die gute Absicht für die Tat ein, d. h. er nimmt sie dafür an. .• קיר ד קידה das Sichbücken4 ist natürlich קדה zu vokalisieren, da der Stamm קדד und nicht קוד heißt, vgl. סבה von סבב. Das י der Handschriften und Drucke ist nur mat. lect. syr. קנברא P. Sm. 3658 כץ כ 3 ר־* א funarius, qui funes facit ist anscheinend 1 Ed. Bacher, Budapest 1900 (XXIII. Jahresbericht der Landesrabbinerschule). 2 Zu Ex 199 (ed. Fr. 63b). 4 Belege bei Levy IV 291a. 3 Tos. Pea 14 und Par.

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