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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 3 · p. Seite 256

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 3
Article
Nachwort zum Jüdischen Lexikon [Rezension]
Date
1932-01-01
Page
Seite 256 (sequence 11)
Language
German
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256 Besprechungen Sabbat); I. M. Mainz, Bedeutung der Dreizahl im J.-tum (Ffm. 1922, Anhang). — Viele Artikel über einzelne ins Deutsche übergegangene b i b 1. Redensarten, Zitate und über hebr. Wörter sind von der Redaktion teilweise unverständig gekürzt und dadurch ihres sprach- und kulturgeschichtlichen Interesses beraubt worden. III. Mangelhafte Verweisungen. Fehlende Hinweise auf diejenigen Artikel, in denen Stichwörter, die an ihrem alphabetischen Platz im J. L. nicht behandelt werden, zu finden sind, sind ein ganz besonderer Mangel,, dessen sich ein Nachschlagewerk nicht in größerem Maße schuldig machen sollte. Man darf nun nicht einwenden, die Benutzer des Lexikons werden den gesuchten Gegenstand auch ohne die Hilfe von Verweisungen schon am richtigen Ort finden. Wer alles weiß, braucht keine gemeinverständliche Enzyklopädie. Das J. L. wird z. B. viel von der lernenden Jugend, von Laien, christlichen Theologen benutzt; die lesen gelegentlich von den ,,neun Tagen“, kennen aber den Zusammenhang nicht und sind schließlich rocht verpflichtet, sogleich zu wissen, daß der Begriff zum Art. Tischa beaw gehört — wo aber, nebenbei bemerkt, die Neun Tage gar nicht einmal erwähnt sind! Auf die Unerläßlichkeit eines peinlich sauberen Verweisungsgeschäftes wurde noch vor Drucklegung des J.L. dauernd mit allem Ernst aufmerksam gemacht. In diesem Sinne fehlen nun Hinweise u. v. a. von: Freunde Israels auf Judenmission, Glossen auf Haggahot, Kodifikatoren auf Literatur der Juden, Abschn. III 2 b und Gesetzeslehrer, Majim rischonim, acharonim auf Händewaschen, Vier Ellen auf Arba ammot; dies nur wenige zufällige Beispiele. Ebenso zeugen die zahllosen falschen Verweisungen — zumal wenn sie sich auf vorhergehende Artikel beziehen, die also bequem kontrolliert werden konnten — von ungenügender Sekretariatsarbeit, vor der oft genug gewarnt wurde; nicht alle Sterne (*) im J. L. leuchten dem Benutzer auf den richtigen Weg. So wurde falsch verwiesen u. a. von bezw. in Art. Drei Wochen auf Tischa beaw, wo der Begriff gar nicht vorkommt; GesundheitsVerhältnisse, Bd. II, Sp. 1128, auf Tuberkulose, von Tub. aber auf Gesundheitsverh.; Haggahot auf Joel (Särkes) statt auf Serkes; Hakdama auf Vorreden (Art. fehlt); Hirschfeld, Hermann auf Franziska Mann, einen Art., den es leider nicht gibt; Kan ja de Raba auf. Mentalreservation (Art. fehlt); Logos auf Memra, von M. auf Logos; Mädchenhandel auf Wohlfahrtspflege$. wo jedoch nicht ein Wort davon steht; von Mallen, dsgl. von Art. Hadrian, Moses und unzähligen anderen Stellen auf Beschneidung statt auf Beritmila; Radin auf Jeschiwa, wo R.. unter den vielen erwähnten J. nicht steht; Schiwa assar betammus auf Art Trauerwochen, den es nicht gibt; Schreibweisen auf Schirastatt auf Moseslied; von Schrifterklärung auf Witzenhausen und Ze’enna ure’enna (beide Art. fehlen); von Zitate auf wunderliche Heilige (Art. fehlt, war aber vorhanden), und so weiter in infinitum; vgl. außerdem die einschlägigen Be-:

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