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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 3 · p. Seite 245

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 3
Article
Nochmals Die Redaktion des Sifre Zuta
Date
1932-01-01
Page
Seite 245 (sequence 5)
Language
German
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Nochmals Die Redaktion des Sifre Zuta 245 satz; 2.' der Vers . . . גואל הדם kommt 2 mal vor, Vers 19 und 21 usw. Woher weiß nün E., daß ich dies alles nicht bemerkt habe? Aber gewiß! Dehn sonst hätte ich bestimmt mit E. angenommen, daß im eigentlichen Sifre Zuta der Derasch von Vers 19 beim Vers 21 wiederholt wurde. Von hier hätte aber Jeruschalmi den zweiten Teil des Derasch . . * ומכין, den Jalkut gekürzt habe. Dann sei es aber auch sehr leicht möglich, daß hier auch der Passus אבל אח gestanden habe, den Jalkut ebenfalls kürzte usw. Nach diesen aufeinander gehäuften Hypothesen stimme also Jeruschalmi mit Sifre Zuta überein. Ich kann dazu nur sagen, daß auch jetzt, nachdem mich E. auf all diese ,,Feinheiten“ aufmerksam machte, ich nicht im geringsten die Neigung verspüre, solche Beweise gelten zu lassen. E. hat aber nicht bemerkt, daß wir doch in diesem Falle voraussetzen müssen, daß der Derasch, der in 21 wiederholt wurde, zunächst an seiner ursprünglichen Stelle stand, d. h. zum Vers 19. Warum ist aber in Sifre Zuta der Derasch מי שהרג את בכו nicht zum Vers 19 vorhanden? Diese Partie zu Vers 191 ist doch auch im Geniza-Fragment erhalten! Warum wurde der eine Teil des Derasch (ומכין) in Vers 21 wiederholt, der andere Teil aber (מי שהרג),, der zu Vers 19 gehört (wie auch der Ausdruck ״הוא׳, ימית beweist), dort nicht erwähnt? Eine ,,Wiederholung“ setzt ja das Vorhandensein des gan zen Derasch an der ersten Stelle voraus. Es ist immer dasselbe: Die Beweise beruhen auf dem Teil in Sifre Zuta, den wir nicht besitzen, der verbliebene Teil aber enthält nichts. Auf meinen Einwand, daß gegenüber den סחמות nach R. Eliezer b. Jakob viele andere םתמות nach anderen Tannaiten in Sifra Zuta vorkommen, gibt E. keine Antwort. Man muß also annehmen, daß die סתמוה nichts beweisen! Dagegen läßt er sich weit und breit aus, über meine Bemerkung, daß die von ihm hinzugefügten סתמות ,,zweifelhaft“ sind, obwohl dies von ganz untergeordneter Bedeutung ist; denn es ist ja nach unserer Feststellung gleich, ob sich vier oder acht סתמות nachwe-isen ließen. Auf Grund dieser ״Erwägungen“ hielt nun E. jede Auseinandersetzung mit meinen ,,Untersuchungen“ für überflüssig! Wenn er sich aber dabei auf mich beruft, so ist das ein Mißverständnis. Ich habe nicht behauptet, daß ich mich mit Horowitz deshalb nicht aüseinandergesetzt habe, weil meine Beweise ,,j e d e“ Auseinandersetzung überflüssig machten. Ein solches Verfahren, allgemein durchgeführt, würde in unserer Literatur ein wahres Babel. schaffen, wo jeder Autor nur die Beweise für seine Theorie zu. bringen hätte, ohne sich um die entgegengesetzten der anderen zu kümmern.;Ich habe vielmehr geschrieben, daß ,,meine Beweis f ü. h run g eine Auseinandersetzung mit allen Ansi chten überflüssig mache,“ d. h.,;daß durch die Beweise und Auseinandersetzung mit einigen anderen die Annahme von Horovitz von selbst widerlegt Wurde, So findet sich schon in meinen Untersuchungen der Nachweis, daß die Talnau.de unsere Midraschim nicht benutzten, daß die סתמות nichts 1 Dies, nur di:es habe iöh behauptet!

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