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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1931-01-01 · Heft 2 · p. Seite 115

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
75 (1931)
Issue
Heft 2
Article
Eine hebräisch-italienische Komödie des XVI. Jahrhunderts
Date
1931-01-01
Page
Seite 115 (sequence 19)
Language
German
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115 אל'ילדי •העברים כי עד הנה נפקד מאתם התענוג (2 b) ■ והתועלת הזה בסיפוריהם ובחיבוריהם, הנה בחרתי היום הזה להראות לכל עמי הארץ כי לא נופל לשון העברי לכל מלאכת מחשבת מכל לשונות הגוים אך אמנם נדלה למעלה למעלה תפארת גדולתו ולו יתר שאת ויתר עז על כל אשר יתפארו בו נדי הארצות, ואם לא ראו עד עתה חכור וספור במלי דבדיחותא כאלה משמחי לב לא יחשב לו לפחיתות יען כי הלשון הקדוש הזה בחר לו בראשיתו דברים עתיקים ונוראים . במאד מאד ויבז. בעיניו לדרוש ולחקור בתענוגות בני אדם'שדה ושדות, ומה'שעשו יתר הלשונות עטרת לראשם עשה הלשון הקדוש■:חוה עקב לסוליתו ובא האות והמופת מאשר .תראו עתה ואם חדש הוא בלשון הוד, כי על בלם יתגדל ויתהדר נם בדברי משלים וחידות המשמחים. לבב אנוש, ואל נא תשיבו לבבכם, חברים מקשיבים 'הנאהבים והנעימים, על אשר יביעו דברי עתק הנעלמים לעני מעוג כי דבר ריק הוא להוציא לשון קודש בדברי הבאי כי גם בזד, תשובתם בצדם, יען כי אם ישכילו באגדה זו, אשר שמתי;לפניהם יכירו וידעו כי יסודתה בהררי התבונה התועלת לקוחה מאוצר אגדות החכמים הקודמים ... Dieser Teil der Einleitung des Verfassers bildet die Quelle für zwei kürzere Texte, die denselben Inhalt z. T. mit den gleichen Worten wiedergeben: die Einleitungszeilen unter der Ueberschrift des Ms. A und das ,,Prologo“ des Ms. Ci Wie aus dem mitgeteilten Stücke hervorgeht, hielt sich also־ der Autor für den ersten hebräischen Dramendichter; in zwei Versen des Einleitungssonetts spricht er gleichfalls von der Neuartigkeit seines Werkes (vgl. oben Seite 107 Zeile 11 von unten). Er gibt ohne weiteres zu, daß er die zeitgenössischen (italienischen) Komödien nachgeahmt habe, die vor dem Adel und besseren Gesellschaftskreisen aufgeführt wurden. Er sucht ferner durch Hinweis auf den moralischen Zweck des Theaters sowie auf die jüdischen Quellen seiner Komödie die Ein״ wände der etwaigen Gegner im voraus zu entkräften; zweifellos war die Veröffentlichung eines hebräischen Lustspieles selbst im Italien des XVI. Jhts. ein Wagnis. Von der Bestimmung der Komödie ist zwar in der Einleitung des Verfassers nichts zu lesen, aber die beiden gekürzten Fassungen belehren uns auch hierüber. So heißt es im ,,Prologo“ des Ms. c (f. 1b): . ♦ ♦ להתעסק בו בימים האלה דפגרי בהו רבנן מגרסייהו ולא נמכר הזמן יקר• בבטלה ובשעמום, und noch deutlicher in den Einleitungszeilen von Ms. A (f. la): 1* חדשÖD הוא מדבר צחות אשר בדה אותו מלבו פ, בימי בחרותו לצחק בו בימי הפורים ובשעת חדוה, d. h. der Verfasser hat die Komödie für das Purimfest gedichtet. Trotzdem diese beiden Bemerkungen nicht von ihm selber herrühren, dürfte ein solches auch seine Absicht gewesen sein. Mit Rücksicht auf das Fest hat er wahrscheinlich die Knabenszene des vierten Aktes (Szene 2) geschrieben, die in die ausgelassenste Purim- Stimmung getaucht ist. Die Knaben Ja’ir und Joqtan geben eine höchst amüsante Deutung des Verses . “ויתלו את המן,, (Esth 710), wobei , die Kuchen genannt. ,,Hamansohren“ (אוני המן, . , im Italien nischen: orecchi d’Aman) eine wichtige Rolle spielen und als Gewährsmann der wohlbekannte ,,Purimrabbi“ Bibi ben BiPam (= Trinker, 8*

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