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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1929-01-01 · Heft 7 · p. Seite 460

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
73 (1929)
Issue
Heft 7
Article
Aruch ms. Breslau
Date
1929-01-01
Page
Seite 460 (sequence 10)
Language
German
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m welches oben behandelt wurde; ganz besonders aber ist bezeichnend הולכך B (statt הלכך s. v. 37 ,7 צפורb). Ganz ähnlich verhält es sich damit, daß B gerne die scriptio plena anwendet, d. i. schreibt gerne ein א als mater lectionis zur Bezeichnung des langen Kamez (besonders des aram. Plurals). Dadurch kommen.ungewohnte Schreibarten heraus1, die aber dem Kenner der geon. Literatur sehr geläufig sind2. Daß die Feststellung dieser Eigenart von B nicht unwichtig ist, sieht man z. B. in Bd. 1, 4 Anm. 1, wo so Fremdartiges wie דר1א ליקאליה uns entgegenstarrt, es ist aber nichts anderes als דראוי ליה קאליה ,,die Stimme ist ihm angenehm‘Gleich darauf in Anm. 2 aus Edd.לחדאי, es ist aber zu lesen לחארי, gleich אכוב להרי im Texte. Ich stelle Einiges diesbezüglich zusammen: 267 ,1) ארבאתאa z. 6), 2,220) היכי דאמיa),2,236) סאביb),דפאני (2, 309b), ועאל (ib. häufig so Particip), 64 ,3) בנאתאa),74 ,3) כשאמיb), 65 ,3) דאליa), 301 ,3) ומאניb), 355 ,3) חווואתאb, das ändere Mal למארי,(חווותא (zweimal 3,369b), 3,400) שטרי חלטאתאb), מרגליאתהא (3,401b),4,302) אבא מאריa), 5,42) בליכאתאa),5,87) כוכאנאb),אחרית 220 ,5) ידאיb so lies statt אחרית B, in Anm. 7 verzeichnet K dasselbe, aber in den Text stellt er עניין ,(ידי (zwei Jod 5, 238a und oft), מתיכאתא im Schlagwort k (5, 286), 4 ,6) קרטאם ,(309 ,5) שאקילb), כמאן (so auch ed. pr., Trg Jerem 5134 bei K כמין ריקן, ed. Lagarde כמן, natürlich mit Kamez zu lesen wie leeres Gerät), אבקאתא ' (7, 43b),116 ,7) האניחא ♦ דתאניb),154 ,7) שאדיb), 7,241) ראמיb Rami bar Abba),. 286 ,7) מפרחיאתאb), 149 ,8) קשיאןa), תאני ראמי (8, 266a). Interessant ist מייסאן Meisan — Mesene, arab. Namensform (2, 153b). Auch umgekehrt weicht B manchmal ab, d. h. wo andere Textzeugen Länge haben, hat es Kürze, was aber keineswegs Absicht sein kann. Beispiele: 22 ,2) מתיבאתאa K, מתיבתא B und ed. pr.), 4,293) טכאתאb K,4,157)לםאסא,<6טבתאaK,לכסא b>, 7,8צר3) מולכאנא K, מילכנא B ed. Lagarde). Daß uns, philologisch zu Werke gehend, auch diese Erscheinung nicht gleichgültig sein darf, liegt auf der Hand. Uebrigens sind wir das dem Verfasser des Aruch schuldig, ihm, der da verzeichnet (118 ,7 קמאגa) מאי דקמא ס״א מאי דקאמא. Auch bei K de suo finden wir Schlagworte wie מלאני s. pö. (5, 85), מלאתה s. מדה (ib.). Wenn man ferner bei Nachmani (Gen 4227 zur Erklärung von bh אמתחת) findet, ein großer doppelteiliger Sack heiße talmudisch מתראתא, eine Angabe, die K 5, 126b s.v. מטלתא mit Recht für schwierig findet, so ist nur damit zu rechnen, daß Nachmani in Beräkh 36b und sonst (s. K 5, 287b) מתחאלי mit Alef las (lies bei ihm מתחאלא), was eine Art Scheide der Dattelrispe ist, woraus der Begriff;,,Sack'־' entwickelt werden kann; im Talmud freilich ist das, was er sagt, weiter nichl zu finden. 1 z.\b. מתיבאתא an%uמכילאתא ,;מתיבתא ־ anstatt מכילתא. ' 2 Vgl. I. N. Eps te.i-n in Schwarz-Festschrift S. 321 ff, (mehrmals auch in seiner ed. Geonim zu Tahoroth); B. Le vi n in ed. Iggereth Scherira Gaon S.l, VIII ff. So findet man; z.B. in 11.^־קד.לת שלמד׳ S. 16 (zu 3507 ,3. חרשh K) ראבא, בי חראשית. In 5,.1 מגן) מניין מנא &ל) eben deshalb Irrtum möglich. In 1; 12a hat #פאךןיןמ ו. Ygl? דדאין in: K 2, 365a s. v. גדם.;

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