Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 72 (1928)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Der jiddische Midrasch Wajoscha
- Date
- 1928-01-01
- Page
- Seite 616 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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616 mit pech sie mich vr pichtn. sie . warf mich mittn auf dem se, 405 da schwam ich um gar langn, Pharo sein tochtr kam ach dar gegangn. Die weil die war mir zimlich lang, ich het gern gesogn, ich weint ser, es war mir bang; 410 es is warlich nit der logen, mein bittr gewein in ir herz ein ging, weint aso jemrlichn, mit irn meidn kam sie zu mir geslichn. Sie sprach: ,,was schwimt da für ein schrein,. 415 ds ein kind weint drinnen?fC selbrt reicht sie in den se hrein, mich hraus zu gewinnen, got jithbarach mir selbrt ar schein un* tet ein selchs wundr zeichn, 420 mit im arem tet sie mich selbrt der reichn. Da ir mein schrein׳ zu handn kam, sie begunt ihn auf zu klemmen, die frau mich selbrt zu ir nam un' gab mich einr ammen. 425 der mild got ein zeichn an mir tet, as es vun rechtn sein solte, irer keinr brust ich nit saugn wolte. Mein schwestr Mirjam stund nohnt der bei,, sie hört der red ein endn. 430 sie sprach: .,,genad frau, bei meinr treu, wenn ir mich wolt sendn, ich weiß der gutn ammen drei, ich wolt euch eine holn.“ ,,so ge hin un' sei got befoln.“ 435 (5a) Sie ging un' bracht die muttr mein, sie kam gar behendeglichn: ,,nun seug du mir das kindlein/' aso sprach die frau so reichn, ,,vil gelt un’ gut sol dein Ion sein, 440 ds glaub mir auf mein treuen, fleißig sei wol, es wert dich nit gereuen/' Sie pflag mein wol, sie hielt mich zart, got jithbaracli mich selbrt bedacht, un״ da ich nun entwent war, 445 zu hof man mich bracht. -n am Erde der Wörter kommen in unsrem Text, wie überhaupt in älteren