Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 72 (1928)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Neue Funde zu Midrasch und Aggada
- Date
- 1928-01-01
- Page
- Seite 516 (sequence 11)
- Language
- German
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516 1. nolens-volens; S. 343, Anm. 5 st. אמירה .1 אימרה; s. 414, Z. 3 st. אמר ההוא 1. ההוא אמר; S. 466, Z. 13 st* אולם .1 אילל; s. 505, Z. 23 st. פרה מן הארומה פרה אדומה .{; S. 505, Z. 25 st. בהמשגה ולא .1 בהשנהל וא; s. 517b, Z. 3 st. שצטווה 1. שנצטווה; S. 543, Z. 4 st. להציל את .1 להצילאת. Weitere Vorschläge zu Berichtigungen. S. 6, Anm. 12 statt ברגע אחה eher אחד; S. 74, ultima שלפו איש חרבו wäre anznmerken, daß es Ex 3226 heißt: שימו איש חרבו; g. 81, Z. 22 zu חכמות נשים בנתה ביתה חצבה wäre auf die Kontamination von Prov 9! mit 14^ aufmerksam zu machen. — S. 86, Anm. 2 könnte auch auf Jer. Sab. 9b verwiesen werden; S. 91, ultima zum Gegensatz von טוב möchte ich für die Lücke eher גרוע als ־ פתוהvorschlagen. S. 92, Anm. 16!מיסו Mahlzeit, Zwischenspeise aus missus abzuleiten, scheint mir unannehmbar. S. 92, Z. 16, 17 das ergänzte הם מצא ובאין müßte entweder היא יוצא ובא oder הם יוצאין ובאין heißen; S. 104, Z. 19 שיהחתן vielleicht שיתחתן oder שהתחתן zu lesen. S. 113, Z. 21 die Erklärung von לא רוצה ob du willst oder nicht befriedigt nicht ganz; S. 114, Z. 2 ע״י könnte עולם ועי bedeuten; S. 116, Z. 18 bei כל העברות שהיה עושה שהוא מכעיסני Wäre auf die Lücke auf־ merksam zu machen: נעשץ לו כזכויות s. auch Banker, Ag. Pal. Am. I 228 (31, 356). S. 119, Z. 16 כרת אותם מקצתיהן ist vielleicht nicht als Euphemismus für כולם zu fassen, sondern vielleicht wie Gen 194 כל העם מקצה (von einem Ende bis zum andern) zu verstehen. S. 134, Z. 27 אני נספו ist grammatisch undenkbar, steht vielleicht im Text אני אספו oder הואגספה? s. 144, Z. 18 nach שכינה fehlt שרתה. s. 174, Z. 14 וחסדו כעיץ השדה soll gewiß כציץ heißen. S. 182, zweiter Absatz: שגרסאותיו יפים וטובים eher wohl ייפות ויטובזת ebenso ist auch S. 526a, Z. 5 und S. 534a, Z. 15 גרסא mäsculin konstruiert; S. 189, Z. 5 מפצים eher מפיצים, wie denn G. überhaupt auffällig mit den matribus lectionis spart. S. 196, Z. 3 st. מימין gewiß eher מימיו zu lesen. S. 196, Z. 4 ist כלום הייתה מרובה zu ergänzen כלום היית מפונק מרובה. s. 200, Z. i scheint nach מפני noch מה ausgefallen zu sein. S. 302—309 fehlen im arabischen Text oft die diakriti־ sehen Punkte, ob auch schon in der Handschrift? S. 350, Z. 31 והיכה עליהן את הרקיע vielleicht וכיסה. g. 361, Anm. 28, der angeführte Text findet sich nicht Jer 1615, wo es הדיחם heißt, sondern Jer 237, 8, wo tatsächlich הדחתים steht. S. 422, Anm. 18, 19, 21 heißt es dreimal פעם אחד statt פעם אחת. Ergebnisse• In seiner Einleitung erörtert G., für das nachbiblische Judentum sei aggadischer Midrasch bezeichnender als Halacha. Wir wagen einen Schritt weiter: im Jahrtausend nach Abschluß der Heiligen Schrift bis zum Aufstrahlen eines Saadja Bachja, Juda Hallevi, Maimuni, eines Chajjudsch und Abulwalid leistet der jüdische Geist das Großartigste in der Aggada: in der Aggada des Talmuds und der Apokryphen, der Tossifta, der Mechilta, des Sifre, Ber. R., Echa R., Pessikta, und anderer Midraschim. Wenn es also G. zufällt, eben die Aggadaschätze der Genizah zu heben, so ist ihm der Erstgeborenenanteil am Erbe Schechters zugefallen. Doch nicht zufällig lächelt ihm das Glück des Erben, des Finders. Er findet, weil er als Kenner sucht. Er baut den Jelammedenu auf wie Zunz die Pessikta aufgebaut hatte, wie z. B. Hoffmann die Mechilta des R. Simon b. Jochai. Er findet wie Schechter und Buber. Die Entgegnungen und Berichtigungen zu Ginzbergs Werk lassen sich in einige Seiten fassen. Es bedürfte hingegen eines besonderen Bandes, um all das Dargebotene zu würdigen. Wir müssen uns auf Beispiele beschränken. Für die Aggada am bedeutsamsten dürfte Stück VIII gelten, Teile eines Midrasch zu Leviticus, von denen G. mit äußerstem Scharfsinn nachweist, daß sie der Schule Ismaels entstammen. Nun ist eine klaffende Lücke ausgefüllt. Für Akibas Schule war sie es schon dadurch, daß zu Sifra und zu Sifre Debarim in unseren Tagen