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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1928-01-01 · Heft 4 · p. Seite 420

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
72 (1928)
Issue
Heft 4
Article
Zur Gottesnamenfrage
Date
1928-01-01
Page
Seite 420 (sequence 20)
Language
German
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420 das Elohim in MT, einzusehen1? Wahrscheinlich wurde das Wort auch sonst in diesem Kapitel gebraucht. Wir haben schon gesehen, daß in 46 El dafür eingesetzt worden ist. In 23 lesen die Vulgata und der altlateinische Text, und in 56 n und der lateinische, in 57 A und der lateinische Dns. Ri 74ב führt MT einen Midianiter ein, der ha-Elohim benutzt, aber die Vulgata, Arm, Latin, Ahinra2 lesen r. Josua 24x, wo die Textzeugnisse in bezug auf die Gottesbe- Zeichnung, wie wir gesehen haben, variieren, gibt es historische Gründe für die Annahme, daß Baal das ursprüngliche Wort war. Der Schauplatz ist Schechem und in 26 wird ein Heiligtum von JW erwähnt. Nichts ist sicherer, als daß die eindringenden Israeliten keine Heiligtümer des Gottes Israels eo nomine im Lande haben vorfinden können. Andererseits wissen wir, daß zu einem späteren Zeitpunkt es einen Tempel für eine Gottheit, Baalbrith genannt, gab. Sicherlich muß dieses das Heiligtum des lokalen Baal gewesen sein, der bei manchen mit JW, mit dem Israel hier einen Bund geschlossen hatte, identifiziert worden sein kann. Der Text von Ruth 212 kann schwerlich richtig sein. Die Be- Zeichnung von JW als Gott Israels in 12 b spricht gegen die Originalität des Namens in 12 a. Man würde erwarten, daß eine solche Bestimmung bei der ersten Erwähnung des Namens in der Rede gebraucht wird und nicht bei der zweiten. Vermutlich ist in 12 a JW ein Substitut für irgend ein anderes Wort. Aus gewissen Gründen zieht der hebräische Text JW im ganzen Buch vor2. Zwei andere Ausdrücke, die in den prophetischen Büchern Vorkommen und sich auf die Zerstörung von Sodom und Gomorrah bezw. auf das Paradies beziehen, erfordern besondere Aufmerksamkeit, wenn man vom Pentateuch spricht; aber erwähnt soll der Ausdruck ״JW Zebaoth“ werden, der seines grammatischen Charakters wegen verdächtig ist. Irgend eine Form davon scheint aus dem Text von Josua 617, Ri 1628 und vielleicht Ex 3217 ausgemerzt zu sein, wie die beigefügten Septuaginta-Lesarten beweisen3. Da Zebaoth als solches nicht weiter auffällig ist, fragt man sich natürlich, ob das andere Glied des Ausdrucks nicht vielleicht den Abschreibern mißfiel. Verdanken unsere Phänomene etwa ihre Existenz einer üblichen Gottesbezeichnung Baal Zebaoth, die eine Aenderung durch Ab- Schreiber erfuhr? Das Wort Baal wurde also in der Bibel außerhalb des Pentateuch allgemein benutzt. Es wäre außergewöhnlich, wenn dieser Gebrauch erst mit dem Tode Mosis begonnen hätte und einen 1 Der lateinische hat Dns, f. k. das zusammengesetzte x«; 6 0<;. 2 Aber zu 117, 310 und 412 gibt es interessante Septuaginta־Varianten. 3 Ex 3227 Israel. Lat (Würzburg) Sabaoth. Josh vi 17 JW. B qu r xypta) aaßatoö; pr 10) M (mg) ejsvz (Txt); pr icu xd) 1d3v Suva^eon׳ gnpt; 10) xü) i. 5. xo 0, d; 10) xo) 1, 0. x<; a. w; 10) xd) 1. a. Sah. Gyr; xd) 1. F? b; xd) 10) 0eo> 77; 103 xdi k; om m; 10) xd) 1. A F* M (Txt) N 0 z (mg) reih Arm Syr (1. 0. Sub.). Ri 1628 JW: 1 &uva[1eü)v M a dpt h ir k m u v y a2 b2 Arm/vergl. die Septuaginta-Lesarten von I Sam 18; 1184;120;1נB; I Esra Nehemia 76.

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