Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 72 (1928)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Zur Gottesnamenfrage
- Date
- 1928-01-01
- Page
- Seite 409 (sequence 9)
- Language
- German
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- Achish 1× ep/1003213
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409 Genesis 22n und 2214 gehört zu E nach Holzinger und Procksch, Eissfeldt gibt auch 15 und 16 dazu, indem er 15—18 als ,,quellenhaften Bestand“ ansieht. Es ist unmöglich, anzunehmen, daß die Annahme eines Redaktors eine ernsthafte Erklärung für solche Tatsachen bedeutet. Genesis 3149 wird von Holzinger und Eissfeldt E zugerechnet, indem man JW verändert. Holzinger beobachtet, die Septuaginta ,,drückt Elohim aus/' Genesis 277 gehört bei Holzinger zu JE, bei Eissfeldt zu J und bei Procksch zu E, indem er ,,vor JW“ als J angehörig ausscheidet! In 2821 setzt Eissfeldt El für JW und erhält so den Satz ,,El wird mein Elohim sein“; Holzinger führt wie gewöhnlich einen Redaktor ins Feld. , c) Ueber 4228 schreibt Eissfeldt: ,,Was hat uns Elohim da angetan? kann trotz des ,,Elohim“ J sein,“ aber Holzinger versichert uns, daß ,,wie der Gottesname Elohim zeigt, ist der Satz von R aus E (hinter V 35) herauf genommen.“ Procksch (S. 246) rechnet den Context zu J, ,,während V 28by wegen אלהים zwar nicht notwendig, da eine Gottheit der Fremde gemeint sein könnte, aber doch wahrscheinlich zu E gehört.“ Anscheinend haben die Quellentheoretiker selbst keine klare Vorstellung davon, wie eigentlich ihre Theorie genau aussieht. In 3310 und 4329 wird J zugestanden, Elohim zu benutzen. In 3231 benutzt J nach Holzinger und Procksch, nach Eissfeldt L, Elohim. Carpenter reißt den Vers aus seinem Zusammenhang und rechnet ihn zu E, obgleich 32 (J) ohne diesen Vers nicht verstanden werden kann. In 432ga (J) führt Procksch aus dem samaritanischen Text und der Septuaginta eine Phrase ein, die Elohim enthält, und fügt hinzu ,,doch sagt er (sc. Joseph) als ägyptischer Staatsmann überhaupt nicht mehr J W,“ indem er 455 u. 9 (J) als Beweis (S. 252) anführt. Das ist sehr seltsam, wenn wir uns des Gebrauchs des Namens durch Achisch und anderer Nichtisraeliten erinnern, besonders da auf der selben Seite etwas höher uns versichert wird, ,,der Name JW’s ist dem Aegypter geläufig.“ In 4416 und 459 (J) (Procksch) finden wir wieder Elohim, auch in 7, was nach Eissfeldt J gehört. Außer in 4918, welches allgemein als ein ,,Zusatz“ angenommen ist, aber von Eissfeldt L zugerechnet wird, kommt JW in Genesis 40—50 überhaupt nicht vor. Mit anderen Worten: die Lösung ist auf etwa ein Viertel des Buches überhaupt nicht anwendbar. Wir haben gesehen, wie sie in den übrigen 3 Vierteln angewendet wird. Wir möchten fragen, was man sagen würde, wenn solche Methoden auf die Texte eines alten oder modernen Klassikers z. B. Sophokles oder Goethe angewendet würden! 3. In zahkeichen Fällen zwingt die Theorie ihre Anhänger, Einteilungen vorzunehmen, die von keinem vernünftigen Menschen, der nicht von ihr besessen ist, angenommen würden. ,,Es ist etwas anderes anzunehmen, daß eine fortlaufende Stelle wie Gen lx-23 oder llr9 oder 14 ursprünglich von einer besonderen Quelle abgeleitet werden mag; und etwas ganz anderes ist es, solche Hand-