Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 72 (1928)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Studien zur Septuaginta an der Hand der zwölf kleinen Prophetenbücher
- Date
- 1928-01-01
- Page
- Seite 267 (sequence 26)
- Language
- German
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267 ׳{Samuel als Tradent) und 53b (R ab als Tradeut — also jedenfalls eine tannaitische Quelle) ישראל שזקף לבינה ובא נכרי והשתחוה לה und Miscbna Ab. z. III 7 (47b) ... אבן שחצבה מתחלה לבימום סיידה וכיירה לשם ע״ז — worin sieb morgenländische Bräuche aus der hellenistischen Zeit, wie in der Septuaginta, widerspiegeln. Für die griechische Ausdrucksweise Jes 2428 (wo וחפרה vielleicht gelesen wurde ■והופרד, gedeutet והתפוררה, oder nur frei zaxiöezai, schmelzen, sich auflösen übersetzt wurde) ist bemerkenswert, daß dieser Ausdruck bei Xenophon, Memor. 3, 1, 7 vorkommt: nlivü-og 0710זן (asvcc, (jbTjTs zrjxo {jusvct (s. Stephanos, YI, 1233). YIIL Exegetische Bemühungen der Übersetzer; ihre philosophischen Anschauungen und ihre Stellung zum Judentum, Daß die Übersetzer, sei es aus Ehrfurcht vor der heiligen Schrift, sei es aus methodischen Gründen, sich im Allgemeinen eng an die hebräische Diktion anschließen wollen, ersieht man aus der wortgetreuen Wiedergabe von Wendungen, die nur dem Hebräer eigentümlich sind, wie Mich 64 71 ,ואשלח לפניךQ0 nqoawnov <rov- Nah 16 לפני זעמו, dno 7tq0(tc67vov ogyys] Nah 3!3 פתח נפתחו, ävoiyofievai dvoiyd'riaovzm^ Jona 1!! הולך לסוער stzoqsvsto xai s^sysiqs) Hab 23 בוא יבוא, sqyoiisvog Hag 1! ׳» ,ביל חני X€lQ^• Es sind aber trotzdem manchmal Stellen freier, dem Sinne nach wiedergegeben, z. B. Hos 109 ncudsvGai avzovg] Jona 3!(ד1בר (צ, sXaXrjGa] Micha 23 בראשם, fiyf^szai ccvzcqv- 46 הצולעה z^v awzEToipfispjjP', 75 (piXotg, 7jy0Vf1Sv0tg7 PI. f« Sing, und פתחי פ*ך, vov äva&sc&ca zi ccvzfi’ 719 ותשליך, dnoggnpf^ovrai וסשלכ^ה; Nah 27 וההיכל, /s«01־- ksta-, Zach 28 פרשתי, avva^co] 91 לי' עין אדם, xvqiog icpoqä dv&goonovgl Um die Leistung der Übersetzer gerecht zu beurteilen, muß man daran denken, daß sie vor sich einen nicht nach Kapiteln und Versen abgeteilten1, auch nicht mit den Schluß-Konsonanten ך ם | ף ץ versehenen2 Text hatten, in welchem für die häufig schwer verstandliehen Worte und Redewendungen ihnen nicht die Ergebnisse der sorgfältigen masoretischen Recherchen palästinensischer Soferim zur Verfügung standen. Die klassische Diktion der vorexilischen hebrä- 1 Yergl. z. B. Hos 6, beginnend: jEv d'ltysi avxav og&giovoi tüqos }is, Xi- 0 ץ vt 6 e, noqavd'cjfiEv (was übrigens ganz gut verbunden ist); 4, 5, לילה (*)דמיתי אמך wxzl afrolcuacc t7v fj,7)ziga oov\ 114_5 אוכל לו | ישב אוכיל | לא ישוב; Hab 35—8 לרגליו עמד verbunden u. v. a. 2 Hos 121 ג]אמג אדני; Micha 7t <6 פאס3(יs avvaycav; Nah 113 אס שלמים משל מים, xaxag%(xiv tdaTcov; Zach 11 לכנעני לבן עניי ז.