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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1928-01-01 · Heft 3 · p. Seite 240

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
72 (1928)
Issue
Heft 3
Article
Syrisch-palästinensische Altertümer
Date
1928-01-01
Page
Seite 240 (sequence 16)
Language
German
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240 תחתסף חסר משפטה Düs.s Uebersetzung: Hator (sera) son juge — ist diesmal weniger zutreffend. Sie wurde auch von Dus. später aufgegeben. Richtig Ldz.: So zerbreche das Szepter seiner Richtergewalt. — Hf.s Uebersetzung ״so möge sein Richterstab weiß werden“ ist, wie Vnc. bemerkt, ״recht gewagt“. ונחת תברח על גבל. Dus.: et la destruction foudra sur Gebal. — Worin besteht hier die Drohung für den feindlichen König? Diese Schwierigkeit rein inhaltlichen Charakters gilt auch gegenüber Ldz.s: ״und der Friede fliehe von (ל מעל?) Gebal“. Ist das Szepter des fremden Königs gebrochen und sein Thron gestürzt. — was ist ihm dann um Gebals fliehenden Frieden zu tun? — Hf. übersetzt: ״und Ruhe (ihn) fliehen in Gebal“. Aber auch fern von Gebal findet er keine Ruhe mehr! — Vnc. meint, durch den Fall des fremden Herrschers kommt von neuem der Friede über Byblos; ״(et que la paix) vole — plane, epande ses ailes — sur Gebal“. Vor allem paßt dieser hochpoetische Schwung wenig zum Ton, in dem die Inschrift gehalten ist. Der Friede als ein Vogel gedacht, der seine Schwingen über Byblos weit ausbreitet. Nicht um Friedens- Verheißung für Gebal, sondern um eine weitere schwere Drohung müßte es sich handeln. Achiram soll — dies der Wunsch seines Sohnes — in Verborgenheit tiefe Ruhe haben. Unheil, schweres Unheil komme über den Ruhestörer. Der Gedankenkreis ist ein geschlossener. — Ich würde daher nicht an ״Friede“, sondern an ״ נחתherabsteigen, herabstürzen“ hebr. ירד denken und ״im Sturz (herabsteigend) wird er über Gebal hinaus fliehen“ übersetzen. Die letzten Worte des Textes liest Dus. לפף שרל. Die verschiedensten Vorschläge werden gemacht, um dieses Rätsel zu erklären. Wir halten jedoch die Lesung für höchst unsicher. Die Inschrift ist nämlich an dieser Stelle in einem schlechten Zustande erhalten. Es erscheint uns daher vergebliche Mühe, den Sinn erfassen zu wollen. Wir würden die Achiraminschrift folgendermaßen übersetzen: Diesen Sarg hat machen lassen Ethba'al (?), Sohn des Ahiräm, König von Gebal, für Ahiräm seinen Vater; er bedeckte ihn mit Verborgenheit. Wenn jedoch ein König unter den Königen oder ein Statthalter unter den Statthaltern oder wer ein Heerlager über Gebal befehligt, diesen Sarg bloßlegen sollte, so zerbreche das Szepter seiner Rechtsgewalt, es stürze um der Thron seiner Königsherrsqhaft und im Sturze fliehe er über Gebal (in die Ferne hinaus). Und wer diese Inschrift auslöschen sollte..... Einiges über die B e i s a n-Grabungen, das für den Leser der Bibel von Interesse sein dürfte. Der Ort liegt östlich vom Gilboagebirge. ״Die alte kanaanitisch-israelitische Stadt lag auf dem stattlichen Hügel Tell-el-hosn, während die Ruinen der griechisch-römischen Stadt das Tal und die umliegenden Höhen einnehmen: Hippodrom, Amphitheater, Säulenstraße, zwei römische Brücken, Nekropole auf dem Teilel-mastaba.“ In der Bibel wird Beisan ״Beth sean“ genannt. Die in den Monaten September bis Dezember 1925 im Aufträge des Museums in Philadelphia von Alan Rowe geleitete — die früheren Grabungen leitete Clarence Fisher — Grabungscampagne ist von großer historisch-archäologischer Bedeutung. Das Ergebnis der zur

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