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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1928-01-01 · Heft 2 · p. Seite 210

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
72 (1928)
Issue
Heft 2
Article
Aus Rothenburg ob der Tauber
Date
1928-01-01
Page
Seite 210 (sequence 7)
Language
German
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210 5 Pfund) und (ferner) was ich Dir schick’. Und magst Du es nit verleihen mit einander, so laß es liegen, bis daß ich zu Dir komme. Der von Sonsheim hat mir geben (8 Gulden), (7 als Zinsen) und einen an dem (abzuzahlenden Kapital). Noch bleibt er mir schuldig (24 Gulden). Turso hat mir geben die (4 Gulden) und soll mir geben (5 Pfund) auf (Jaakor [offenbar absichtliche Verstümmelung aus Georgi]). Veitlin (7 Pfund), Walther (2 Pfund) und (8 Groschen) zu (Zinsen). Degnin (1 Gulden und 15 Groschen) und (36 Groschen) zu (Zinsen). Was Dir Süßkint da läßt, das sollst Du mir schreiben selber. Und laß Dich nit verdrießen, da laß Dich dünken, ich sei zu Jerusalem, liebe Tochter. Und tu* den Kindern gütlich. Hat Dir Frau Minna nit geben die (24 Gulden), so nimm sie nit! Sprich zu ihr, Du weißt nit, ob Du recht tust; wenn, was sie stehen über (Jaakor [== Georgi]), so muß er mir geben (60 Groschen) von den (24 Gulden). Tu’ witziglich und behalt das Geld wohl. Wer’ ich kommen von Babenberg, so willt ich kommen zu Dir. (Und Frieden! Gezeichnet:) Josman und von Deiner Mutter und Deinen Geschwistern (der Ewige behüte sie)!“ Turso ist ein bekannter Name. Ein Ulrich der Turse von Chrumpach a. d. J. 1331 wird bei Wiener, Regesten erwähnt. Johann der Turse von Rauheneck (das. 229), um das Jahr 1368, ist wohl der ,,Ritter Turso von Rauhenstein“ in der Badener Sage (bei Caliiano). Degnin dürfte, wie Tieck, Tiedge und die von Juden im Mittelalter geführten Namen Taken, Teka, Tekanus, eine Abwandlung von Dietrich sein. ,,Ich sei zu Jerusalem,“ d. h. handle so selbständig, wie wenn ich weit entfernt wäre und Dich nicht beraten könnte. Ferner besitzt das Museum zwei Fassungen einer Vereinbarung über das Heiratsgut a. d. J. 1401. Die eine ist mit Unterschriften versehen und enthält die liturgischen Namen der Beteiligten, die andere, offenbar eine Kopie dieses Originales, mit näheren Ausführungsbestimmungen, führt die deutschen Namen an. Die Euphemie neben der einen Unterschrift in der ersteren ist wohl in תנוח נפשו לעולם ככודו יהיה (ps 1043נ) aufzulösen. Das וביני הטי hinter עולם scheint diese Welt im Gegensätze zu עולם הכמום in Nr. 1 unserer Grabschriften als die Welt des alltäglichen Handels und Wandels bezeichnen zu wollen. Die Wendung ובני חטין findet sich in Targ zu II Sam 46 und ist dem Zahlewwerte der Buchstaben nach 146, d. h. עולם. Daher vielleicht der sonst befremdliche Ausdruck. אלה הדברי׳ הנדברי׳ בין ר ידידיה בר משה ובין זוגתו מ חנה בת ר שלמה ראשית דבר הווג הני ינהגו יחד באהבה ובריעו׳ כדין איש ואשה יהדי ואחו שיבא שום קטטבין הווג הג׳ תוך שנתים אחרי הנישואי׳ או קבלו עליהם ר ידידי׳ ד,נ׳ ואמו מ עלין הנ׳ בחרם למסור מאה זהובי׳ ליד ר מרדכי בר מאיר לורנקנוורט או ליד איש נאמן אחר שמה. ושמה יבררו הזוג ד.נ׳ שני פשרני׳ ושליש ממוצע ועל פיהם יהי כל ריב וכל נגע וס עלין הנ׳ תתן הוצאה לזוג זע׳ שנה תמימה אחרי הנישואי׳י ואחו' שתעדר מ' חנה הנ׳ מן העולם בשנה ראשוני אחרי הנישוי׳ יחזרו המאה זהובי׳ ר ידידי׳ הג׳ או ליורשיו ואחו שתניח חיים בשנה שנייה אחרי הנישאי׳ או יחזרו ר ידידי׳ ד,נ׳ ואמו 6 עלין חני המשים זהובי׳ לר שלמה הג׳ או ליורשיו וכל הדברי׳ הללו קבלו עליהם

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