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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · Heft 7 · p. Seite 470

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
71 (1927)
Issue
Heft 7
Article
Theodor-Ahlbecks Bereschit Rabba [Rezension]
Date
1927-01-01
Page
Seite 470 (sequence 5)
Language
German
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470 Chalaftas mit einer Matrone zusammen. ~ S. 780, 781. Darin, daß Gott, als Jakob nach Bethel kommt, die Himmelslichter verlöscht, sieht Albeck die Bekämpfung der Ansicht Philos, Gott selbst bedeute die Sonne; R. Chama aus Sepphoris lehrt, die Engel meldeten כי בא השמש Jakob ist gekommen. S. 790, 791, findet Alb. in der Aggada vom Traume Jakobs eine Spitze gegen die christliche Deutung auf die Kreuzigung. — S. 796. Jakob erwacht משנתו, von seinem Schlaf, nach R. Jochanan ממשנהו von seinem Misehnastudium: Albeck sieht hierin die Absicht, Jakob als Propheten darzustellen, der wach mit Gott verkehrt. — S. 804 Alb. zeigt, wie der Samarjtaner der Aggada den Erzvater Jakob zum Schelm stempeln möchte. S. 826. Die Volksetymologie לוי Levi זה עתיד ללות את הבנים לאביהם שבשמים deutet Theodor auf Moses und AaTon, Albeck auf den ganzen Priesterstamm. — S. 827 beleuchtet Albeck, ־wie die Aaroniden auf Kosten der Leviten auch den Zehnten an sich brachten.. — S. 881 Theodor meint, Abraham habe sich mit Ismael zufrieden gegeben; Albeck erklärt, Abraham habe niemals den Wunsch nach einem Sohne von Sara aufgegeben. — S. 840. Eingehende halachisch-aggadische Untersuchung darüber, wann der Taglöhner sein Tagewerk zu beginnen, wann zu beenden bat. — S. 845 ob zu den Erzmüttern auch Bilha und Silpa zählten. — S. 854, 855. Gen. R. ad 0 037, 38י erkläre die Vermehrung des scheckigen Kleinviehs durch Parthenogenesis. — S. 857, 858 bekommen wir eine förmliche Monographie über die zweimalige Auferstehung, einmal, in der Messiaszeit, einmal im Jenseits. — S. 847. Lichtvoll führt Albeck aus, wie die Aggadöt über Amalek mit denen über Esau in einander fließen. (S. auch S. 936). — S. 874 שושן ערלת in Gen R. 74 ad Gen 3102 bedeute die Thora, mit der sich die Gemeinde Israel beschäftigt. — S. 879, 880. Mit Hilfe Bechais wird das Gleichnis beleuchtet: wie die aufgerührte Quelle nur zeitweilig getrübt wird, wankt auch der Gerechte nur zeitweilig vor dem Frevler. — S. 886. Die Aggada lehrt mit feinem (wenn auch exegetisch nicht zutreffendem) Gefühl, daß die Segnungen im 91. Psalm von einem Vater und einer Mutter an ihr Kind gerichtet sein müssen; Theodor stellt diese schönen Aggadöt zusammen, Albeck ergänzt und erklärt sie. — S. 922, 935 zeigt Alb., wie ר׳ אמי aus רב אמר und די ינאי aus רבינו entstand. — S. 928 erklärt Alb. aus dem Notarikon כפרתייפורח die Aggada, daß Joseph mit seinem Körper Rachel den Augen Esaus entzieht. ' Auch Albeck erörtert Grundsätzliches: gleichlautender Midrasch ist an mehreren Stellen gleich zu deuten (S. 902), — freilich können Aggadöt einander widersprechen (S. 918). Zur Sagenkunde neigt Alb. ת och stärker als Theodor. Für die Zeichen- und Gebärdensprache in׳der Aggada führt er Entsprechendes aus Herodot, Livius, Ovid an. Allerdings bleibt dieser Abschnitt vielfach zu ergänzen nach Reinh. Köhler. Kleinere Schriften ed. Bolte II, 492, 493, Wilh. Hertz Gesammelte Abhandlungen .1905, 35 ff., Bolte - Polivka, Anmerkungen zu den KHM II, 336, 362. Öfters führt Alb. zur Aggada die islamische Legende an, nach M. Gr'ünbaums Neuen Beiträgen, z. B. S. 783: so wie. die Steine unter Jakobs Kopf, werden auch die Steine, welche David in in den Kampf gegen Goliat zu sich nimmt, zu Einem. — S. 800 Jakobs Gelübde, seine Saumseligkeit in der Erfüllung, seine Strafe. — S. 805. Jakobs Gelübde, von Allem den Zehnten Gott zu weihen. Der Text, die Varianten, die Parallelen, die Erklärung, die Vergleichung, — Alles wird durch Albecks Arbeit berichtigt, bereichert, gefördert. Bemerkungen zur Ausgabe. Die Textausgabe wird strengsten Anforderungen gerecht: erprobte •Grundsätze werden mit äußerster Gewissenhaftigkeit angewendet. Nicht nur •angewendet, zuweilen auch übertrieben. Der Textausgabe ist die Londoner Handschrift zu Grunde gelegt. Doch finden sich in den vorliegenden drei Heften •an hundert Fälle, wo diese Handschrift berichtigt wird, oft auch ohne daß sie typographisch hervorgehöben wären. So dürften auch folgende Absonderlichkeiten vermieden, verbessert werden: S. 774, Z. 3 עימו richtiger עמו, S. 820, Z. 6 S. 846, Z. 5 בינימין richtiger;בנימין, s. 828, z. 1 רעמה, richtiger דוגמה; s. 829, z. 6 שקנתה, richtiger :שקנאה;■ s. 830, z. 5 ־,ורבנא richtiger רחבא; s. 842, z. 2, S. 906, Z. 6 ,שיני ־richtiger שני; S. 846, Z. 2 יטלינה, richtiger!יטלנד; S. 854, Z. 5 מאיליהם

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