Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 71 (1927)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Aus Böhmen
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 423 (sequence 8)
- Language
- German
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423 (אותו ורבנו שלא נשא פנים לשום אדם והיה חם על ממון של ישראל מורה צדק דקהלתנו מו״ה יהודה ארי׳ וואהל ז״ל) und Meir Rotbaum,? (הרב הגדול העניו והחסיד) (daneben seine Frau Nechama), ferner die Rabbiner Jakob b. David Hirsch (28. Tischri 580), Meir Kriegshaber (Donnerstag, den 23. Adar I 589), (Morenu) Itzik Cerekwe (Cerkow, sein Sohn Samuel, d. d. 4. Tammus 577); Nechama, Frau des Rabbiners Mose Chajjim D־z, Jehuda Leb Eckstein aus Prostibor (Pristoupum?), den ,,Schemen Rokeach“ (27. Schebat 5597) (מהורי׳ ר אלעזר בר רייצל בעל מחבר ספר שב שמעתתא, שמן רו קה, סמא דחיי, תורת חסד, זר זהב ויבין שמועה אשר היד, אב״ד דק״ק פילטץ1 ודק״ק טריטש2׳ ובגלילות פילון וקלאטוי ובק״ק טאנטאב3 במדינת אוננארן), sodann die Rabbinerinnen Reizei bt Chajjim (16. Adar I 524) und Channa Rapaport aus Tarnow, gestorben in Marienbad (16, Tammus 629); d. d. R. Chodesch Sivan 579: (Morenu) Bendit Veith (über ihn vgl. Erinnerungen von L. A. Frankl, herausgegeben von S. Hock, S. 34), Vater des bekannten Dompredigers Dr. Joh. Em. Veith (vgl. Vidmar, Dr. J. E. Veith, S. 4) und des Sekretärs der Wiener jüdischen Gemeinde bis 1833, das Geburtshaus J. E. V.s in Kuttenplan trägt eine entsprechende Gedenktafel; d. d. 4. Schebat 584 seine Frau Breindel, d. d. 28. Tischri 594 seinen Sohn Josef; ferner: Pessei, Frau des Leb ben Manoach, genannt Löbel Henig (gestorben Mittwoch, den 6. Sivan 5554, die bekannte, später geadelte Wiener Familie Honig, vgl. Erinnerungen von L. A. Frankl, S. 33, Archiv für jüdische Familienforschung II, Heft 4, S. 10 und sonst); Hendel, Frau des Leser Katzau (gestorben Dienstag, den 12. Elul 5587, gleichfalls eine bekannte Wiener Familie4, auch ein Katzau aus Kirchenberk wird erwähnt). Wir lassen hier die Statuten der Chewra Kaddischa Kuttenplan vom Jahre 1744 folgen. פנקם של הברא קדישא גמי‘ חסדים דקיק קוטן פלין שנת תק״ד לפיק. רודף צדקה וחסד ימצא חיים. ידוע וגלוי להיות כל הווה נפסד וכל הפועל וד,מפעול(!) והילודים למות כי כן יסד המלך י״י בצקו של עולם מדתו שווה בכל/ כעבד באדונו כל עפרן שווין, כמות זה כן מות זה ואין 1 Pilica. 2 Triesch. 3 Zu lesen: Szanto. Ueber ihn vgl. L. Münz, Rabbi Eleasar, genannt Schemen Rokeach, und jetzt J. Münz, Stammtafel des R. El. Löw, genannt Schern. R. Daß er in Kuttenplan Rabbiner war, behauptet Ochser a. a. 0., sonst ist hierüber nichts bekannt. 4 Für die jüdische Familiengeschichte und die Erklärung jüdischer Familiennamen ist es, wie z. B. in Oberschlesien, von Wert, selbst die kleinsten Orte, an denen Juden gewohnt haben oder auf die jüdische Namen hin weisen, zu identifizieren. So finden wir in unserem Memorbuch die Familiennamen: Braslif (Breslau? Morenu Mose B.], Dörflas (nicht Dörfles, wie Wachstein aa. O. s. v.; auch Naketen-Dörflas im Memorbuch, etwa Neugedein?), Drosau, Eidlitz, Federer, Heller, Karlsbad, Neubauer, Neuburg, Pawlowitz, Plan (Pion), Rabenstein, Ritt, Windsbach; ferner Juden, die stammen aus: Arnikgrün, Bachofen (wohl: Bechhofen), Baiersdorf, Biowitz, Brzesnitz, Chrast, Tschernoluk (== Czernelica), Darmschlag, Elbogen, Gosel (Kosel oder Koslow? מנוזלו), Hohendorf,קיסהינל (Gießhübel‘?), Königsberg, Königs wart,לאטעד (Lütter?), Mirotitz, Neudek, Neuern, Pisek, Prag, ריעלזע?, Sedlitz (Abr. Frühstück aus S., daneben ein Löbel Mendel Semler), Sendischau, טיטריק, Tucap, Willomitz!.