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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · Heft 5 · p. Seite 279

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
71 (1927)
Issue
Heft 5
Article
Der Berliner Judenkalender und die Kalendergelder
Date
1927-01-01
Page
Seite 279 (sequence 6)
Language
German
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279 1748—521, JehudaLöb b, SamuelKohen aus Hamb u r g (1753, 1754)2, welcher 1748 von Aron Moses als Korrektor anstelle eines gewissen Salomon Burger engagiert wurde, Josef b. Selig S p e i e r aus Frankfurt a. d. O. (bis 1763)3 4, Uri Feiwisch b. Ar j e L ö b (1764—1765)*, IsraelLevi b. Aron (1766—1774)5, die schon erwähnten Moses Marcus (1783—1786) und Marcus Gerson (1787—1790), Liepman b, Aro n,.M ü n s t e r (1791)6, Jakob b. Na tan Des che re (Texeira) (1793—1800)7, Feiwel b. Aron Levi Fraenkel (1804, 1806—1808)8 und endlich Me i r b. Moses (Meir Kornick)9. Die •Kalenderapprobationen, über die schon Steinschneider das Nötige mitgeteilt hat, sind ausschließlich von Rabbinern aus Berlin und Frankfurt a. d. O. erteilt worden. Ergänzend sei noch bemerkt, daß in den Akten sich eine Bescheinigung findet, in welcher unter dem 3. Mai 1725 von dem Rabbiner Michel Levin (Michel Chassid) bestätigt wird, daß er in dem von Israel Fraenkel (er schreibt ״Vrenkel“);aus Frankfurt a. d. O. gedruckten, von Hertz Jochen korrigierten Kalender ״nichts Verdächtiges gefunden habe“10. Ueber Inhalt und Ausstattung des Kalenders wurden vielfach Beschwerden laut. Die ursprünglich ausschließliche Berücksichtigung des polnischen Ritus, die bisweilen unrichtige Wiedergabe der Jahrmarkte, unhandliches Format, schlechtes Papier und schlechte Schrift, vor allem aber der teure Preis — er wird mit 6 Groschen :angegeben — bildeten den Inhalt dieser Beschwerden, die dazu führten, daß der Kalender unter die Kontrolle der Aeltesten gestellt wurde, denen alljährlich noch vor Ostern ein Probedruck zur Begutachtung vorzulegen war11. Am meisten begründet waren wohl 1 Dr. med. Aron Salomon Gumpertz; über ihn Kaufmann Freudenthal, Die Familie Gomperz, S. 164 ff, Louis Lewin, Die jüd. Studenten a. d. Univ. Frankfurt a. d. 0. (Sep. Abdr)., 8. 70. Es ist vielleicht auffallend, daß er 1751 promovirte, aber noch die Kalender 1751 und 1752 redigiert hat. 2 יהודה ליב בר שמואל כ״ץ מהמבורג, gest. 1757, Grabstein Nr. 1827; auch Levin Cohn, vgl. den Vertrag im Anhang. 3 Josef Selig Speier (nicht zu verwechseln mit Isaak oder Itzig Speier), vermochte ich nicht zu identifizieren. Der Name Selig Speier, der nach der bei den Akten Nr. 219 befindlichen Liste Nr. 14, Schutzjude* in Frankfurt a. d. O. war, findet sich nur noch: Im פנקס חברת ג״ח in einer Eintragung בת מו״ה זעליג שפייאר נו״ב ר״ח וזשון תקי״ח (nach Landshutli), und in den Akad. Akten Nr. 219, wo erwähnt wird, daß Selig Speier wegen nachlässiger Herstellung der Kalender zur Rede gestellt worden ist. 4 פייביש נקרא אורי בד ליב בר משה בישיץ, geb. 1727; in der Judenliste 1749 wird er unter Nr. 63 als ältester Sohn des Joel Beschütz verzeichnet. 5 Bruder Philipp Fraenkels und Sohn des Aron Israel F. 6 גליפמן בר אהרן בר וואלף מיבשטר geb. 1768. 7 Gest. 1809, Grabstein Nr. 2399. 8 Siehe oben, S. 278 Note 9. 9 Siehe Steinschneider in ״Zeitschrift etc.“, S. 274. 10 Akad. Akten Nr. 219. Israel Fraenkel ist der S. 275 Note 3 Erwähnte. Hertz Jochen unterschreibt auf einer Quittung vom 3. Juli 1725 .נפתלי הירץ מברעסלוי •V 11 Daselbst. Schreiben von Levi und Jacob Gumperts aus Cleve vom | :13. Sept. 1726 (über sie Baer, Klever Landjudenschaft I, S. 75/6) und Schreiben

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