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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · Heft 4 · p. Seite 226

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
71 (1927)
Issue
Heft 4
Article
Schriften zur Bibelwissenschaft [Rezension]
Date
1927-01-01
Page
Seite 226 (sequence 7)
Language
German
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226 derbte und so unübersetzbare Stellen aufmerksam machen. Gram-' matische Anomalien werden, gleichfalls herausgehoben. Durch Verweisung auf mehr oder weniger allgemein angenommene Konjekturen — wie viele davon gibt es? — und Hinweise auf gebränchliehe Kommentare soll der Bemühung um ein erstes Verständnis des hebräischen Textes der Weg gebahnt werden. Ich würde es für nützlich halten, wenn auch die Stellen, an welchen die Vokabeln Vorkommen, angegeben werden,, vielleicht auch besonders wichtige in andern Büchern. Die Hefte stellen ein recht nützliches Hilfsmittel zur. schnellen Orientierung und zu raschem Ueberblick über die wichtigste Literatur der betreffenden biblischen Bücher dar. Aufmerksam gemacht sei auch auf ein im Englischen erschieneues,. von Henriette Legouis ins Französische übersetztes Werk von Carle ton Noyes, Le Genie d’Israel, Interpretation des Ecritures hebraiques jusqu' ä TExil, das mir in dieser französischen Uebersetzung vorliegt (Paris, Librairie Felix Alcan, 1927). Das Buch gibt unter Zugrundelegung der kritischen Durch- Schnittsmeinungen über das Zustandekommen der biblischen Schriften und der Entwicklung der israelitischen Religion, eine Dar- Stellung der geistigen Leistung des Volkes Israel. Die Entfaltung der religiösen Anschauungen zu einen! weitherzigen Universalismus ist ihm der Sinn der israelitischen Religionsgeschichte, wie diese selbst den Kern im Genius des biblischen Volkes bildet. Eine reichhaltige Sammlung von Miscellen über den ganzen Bereich des A. T. bringt das Kar 1 Marti zum 70. Geburtstag gewidmete, von Freunden, Fachgenossen und Schülern in ihrem Namen 'von Karl Budde herausgegebene S ä mmelwerk ״V o m Alten Testament“. (Töpelmann, Gießen 1925, 41. Beiheft zur ZAW). Wir möchten besonders auf folgende Beiträge hinweisen: Harry Torczyner, dunkle. Bibelstellen; Immanuel Löw, Psalm 775; Gustav Hölscher, Zur jüdischen Namenkunde; Georg Beer, Zur Erklärung des 22. Psalms; B. D. Eerdmans, Der Sabbat; Paul Volz, Zum. Verständnis von Psalm 16 und Psalm 130; Graf Baudissin, El Bet-eJ. ■. Reub.en Levy, M. A., Deutero-Isajah, a Commentary together with a Preliminary Essay on Deutero-Isajah influence on Jewish Thoüght. London, Humphrey Milford, 1925. Der Verfasser bietet einen kurzen Kommentar zu Jes 40—55 nebst einer Uebersetzung, die anscheinend dem poetischen Gehalt des Originals durch eine diesen ausschöpfende Wiedergabe im Englischen gerecht zu werden sucht. Der Kommentar, offenbar mehr auf eine erste Einführung abgestellt als auf den Versuch, die wissenschaftlichen Probleme des Deutero-Jesaiabuches vorwärtszutreiben, beschränkt sich im ־wesentlichen darauf, die Durchschnittsmeinung der :bekannteren moderneren Kommentare zu registrieren, und allzu radikalen Konjekturen und Hypothesen aus dem Wege zu gehen. Als Verdienst muß anerkannt werden, daß die rabbinischen Ausleger Saadia, Kimchi, Ibn Esra u, a, Benutzung finden, so daß in dem Buche zwar kaum die Hypothesen über spezielle und allgemeine Fragen vermehrt und verbessert werden, wohl aber ein aufschluß-

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