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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · Heft 3 · p. Seite 111

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
71 (1927)
Issue
Heft 3
Article
Eine unbekannte mystische Schrift des Mose de Leon
Date
1927-01-01
Page
Seite 111 (sequence 3)
Language
German
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111 1. 335b—386b unter der Ueberschrift זצ״ל plאמר יבנו משה בר 0־ beginnt mitten in einem Satz mit den ־unten mitgeteilten Worten1 ein Stück, das im Folgenden als dem M. d. L. angehörig erwiesen werden soll. Es bricht am Schluß eines Satzes והוא בנין אב והו הנקרא בינה שהוא אב לכולם mitten in einem Kapitel ab. Dann folgt noch auf derselben Zeile nach geringem Zwischenraum: 2. שמעון n מפעולת 1השם יתברך ויתעלה כמו שפירש אותו במדרש הצדיק, wie z. B. in Cod. Monac. 2152/und dann ebenfalls ohne Ueberschrift und Ueberleitung: 3. 389a (מעין החכמה), beide mystischen Stücke nach Inhalt und Herkunft eng zusammengehörig. Endet 395 ועל וה נקרא רוח הקדש. Darauf folgt: 4. 395—404b Fragment einer Abhandlung oder Erklärung zu Jezira, Anfang zusammenhangslos כתר הנתלה מאין סוף יתרומם, in der Tat wohl von R. Samuel Moto t, sicher nach 1349 verfaßt, nach Steinschneiders angeführtem ausdrücklichem Zeugnis aber verschieden von Motots משובב נתיבות. Daß, worauf es hier wesentlich ankommt, 1 und 4 verschiedene Schriften sind, geht z.B. aus folgendem hervor. Der Stil der beiden Stücke ist vollständig verschieden, sowohl in der Syntax — was bei der höchst auffälligen Syntax der ersten Schrift sofort zu erkennen ist •— als in der Phraseologie. Der Stil von 4 ist Vulgärstil eines philosophisch schreibenden Autors. Von all den unten zu besprechenden Eigenheiten von 1 findet sich hier auch nicht eine wieder. Auch dem I nh a 11 nach sind beide unvereinbar, keine derTheorien von findet in 4 einen Widerhall; schlagend ist der Widerspruch zwischen Bl. 365b und 378 in 1, wo die Sephira Kether das höchste Wesen und der unfaßbare Urgrund ist, und gleich den ersten Worten von 4: ״ כתר הנתלה מאין סוףKether, das von En Soph abhängt“. Diese beiden Anschauungen bilden in der klassischen Periode der Kabbala Gegenpole und können nicht von einem Autor vertreten worden sein. 4 ist ausgesprochen philosophisch gerichtet, wovon man in 1 nichts findet. Auf den paar Blatt zitiert der Autor den Abraham ibn Esra über die Einteilung der Seele 396b, Maimonides’ More Nebhukhim 398, Abu Beqr ibn Tofails Utopie 4035, und hat viel über die Weltseele und den intellectus agens, den er mit der letzten mystischen Sphäre identifiziert3 *. Das Spiel der Sonnenstrahlen im klaren Wasser, in 1 1 .בסיד הו,: יש לתתוספת ורבוי, ובהיות זו הנקודה שורד, על דד באמצע, איכה מניעד לבדה בלא הבור (lies ומנעעת. בעדן זה אמרו דד. הרי לך שאין התנועה כלום מפני (בפני אחר. וכאשר דד בחבור אות אחר (1), הדי התנועה נמצאת בסוד הנקודה נשמה לנשמה^ב• על כלפנים אין הנקודה מועלת לד,"א זולתי בחבור, כי כל עדן דדא בחבור הוא תמיד, כאשר דולתי זשר ונקבה♦ ואמנם כי זו נקודה וזו (ergänze: התעוררנו בסוד התמר (שאינו עולה נקודה, ונקודה עליונה עליהם דעל כל פנים סוד נקודה האמצעית בסוד ר כאשר התעוררנו בה 2 וכבד העיד החכם אבו בכר בן טפל (!) בספרו הנקרא יחיאל בן יקטן המועתק והנקרא בלשוננו ונודע כספר יחיאל בן אוריאל (lies עוריאל, cf. Hebräische Ueber- Setzungen § 209). Aus letzterem Namen, den Narboni dieser Schrift in seinem Kommentar zu ihrer anonymen hebräischen Uebersetzung gegeben bat, geht also hervor, daß 4 nach 1349 verfaßt ist (cf. H. Ueb. a. a. O.). 3 396 b השכל הפועל הנקרא מלכות. Diese Identifikation ist bei vielen Autoren, die dief aristotelischen Theorien im Sinne der Kabbala benutzen, verbreitet, während . gerade Mose de Leon (wie viele andere) den intellectus agens ausdrücklich von מלכות unterscheidet, cf. Mischkan haJeduth God. Beroi. f. 41. דע כי כל שלימודו ביוד, הוא מדת המלכות ♦ .. ואשר לימודו בלתי יוד

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