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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1926-01-01 · Heft 2 · p. Seite 79

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
70 (1926)
Issue
Heft 2
Article
Aus ostjüdischer Geschichte [Rezension]
Date
1926-01-01
Page
Seite 79 (sequence 5)
Language
German
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9ד S. 19 erwähnt G. Exporthandel der Brodyer Juden nach Frankfurt am Main. Ob es nicht Frankfurt an der Oder heißen muß, das in notorischen Handelsbeziehungen zu Brody stand? (Responsen גור אריה יהודה Teil חו״מ Nr. 10). Auf Seite 38 bedeutet der Titel Marczalek Zydöw Ruskich den Präsidenten der reußischen Landessynode und pisarz generalny Zydöw koronnych den נאמז כני ישראל דד, ארצות. Die daselbst über R. Heschel gegebener Daten stimmen teilweise nicht mit Dembitzer, כלילת יופי II, Krakau 1893, S. 39a, wo nicht Lublin als seine Geburtsstadt mit Bestimmtheit genannt wird, S. 40b, wo nicht er allein als Gründer der Lubliner Jeschiwa genannt wird, und S. 41a, wo ersichtlich ist, daß R. Heschel nicht nach dem Tode seines Vaters Lubliner Rabbiner wurde, sondern erst nach dem Tode von dessen Nachfolger R. Naftali Cohen. Dembitzer S. 63 a ff. gibt ein vollständigeres Verzeichnis der Schriften des R. Heschel. ,,Mendel Satanower, der Verbreiter der Haskala in Polen und Galizien/' ist eine instruktive Einführung in die Welt der ersten H askalabewegung. ,,Zur Geschichte der Frankistenpropaganda im Jahre 1800" ist eine Publikation von Aktenstücken des Wiener Archivs des Staatsamts des Innern. Jene von Offenbach, Düsseldorf und Duderstadt ausgegangenen frankistischen Schreiben wurden von den Regierungen Oesterreichs, Rußlands und Preußens als aufrührerische betrachtet. Neuerdings ist von S. Rubaschow die Schrift על תלי כית פרענלן mit Bildern aus dem Offenbacher Archiv erschienen. ,,Berl Broder. Ein Beitrag zur Geschichte der jüdischen Volkssänger" ist ein unveränderter Abdruck aus Grunwalds Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde Jahrgang 16, Wien 1913. ,,Zur Geschichte der galizischen Juden in den Jahren 1848 bis 1868" berichtet über das Wohlwollen des Statthalters Grafen Goluchowski gegenüber den Bestrebungen zur Hebung der Lage der Juden und der Arbeit des jüdischen Ackerbauvereins. Die politische Reaktion in Oesterreich ließ diese Bestrebungen unerfüllt. ,,Die Juden und die polnische Revolution im Jahre 1846" kommt auf Grund arehivalischer Forschungen zu dem Ergebnis, daß entgegen den polnischen Historikern die Juden nicht nur nicht die Revolution verraten haben sondern in der Hauptsache sich aktiv an ihr beteiligt haben. Die anderen Teile des Buches betreffen meist Personalien. * t * Balaban, Majer, Historja i literatura zydowska (jüdische Geschichte und Literatur), Tom. II, Lemberg-Warschau- Krakau ohne Jahr (jedoch 1924 oder 1925) zweite verbesserte und vervollständigte Ausgabe, Tom. III daselbst 1925. Mit Abbildungen. In polnischer Sprache. Für die höheren Klassen der Mittelschulen (Gymnasium, Lyzeum). Mit besonderer Berücksichtigung der Juden in Polen. Verfasser gibt an wenigen Stellen die jeweilige Quelle an und stellt die Literatur an die Spitze der Abschnitte, so daß die Nachprüfung im einzelnen erschwert, ja vielfach unmöglich gemacht wird. Was dieses Lehrbuch von anderen unterscheidet, ist eine

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