Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 69 (1925)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Jüdische Gelehrte in Sachsen-Thüringen während des Mittelalters
- Date
- 1925-01-01
- Page
- Seite 286 (sequence 4)
- Language
- German
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286 nennt sich aus Bescheidenheit oft 85 תולעת, vielleicht unter Anspielung auf seines Vaters Namen36. Der Korrespondent des Äbigdor37 ha-Kohen ist wohl nicht Chajim Paltiel, sondern Chajim, der Sohn des Isak Or Sarua aus Wien38. Dagegen scheint der von Israel Bruna39 erwähnte חיים מרובור״ק mit Chajim Paltiel identisch zu sein40. 15. Chiskia, einer der fünf Teilnehmer der Erfurter Rabbiner- Versammlung 139141 ist vielleicht identisch mit 16. Chiskia aus Weißenfels, von dem eine Entscheidung bei Jakob Weil42 erwähnt wird. 17. Chiskia b. Jakob in Magdeburg im 13. Jahrhundert, Zeitgenösse des Meir von Rotenburg43 und des Chajim Paltiel, folgt seinem Vater Jakob im Rabbineramte44. Seine פסקים werden auszugsweise in den Hagahot Ascheri gebracht, wo er abgekürzt מהרי״ח genannt wird45. Er korrespondiert a. a. mit Abigdor ha- Kohen46, Isak Or Sarua47, Jechiel aus Paris48, Meir von Rotenburg49, und wird auch von Jakob ben Ascher50 erwähnt. Seine Tochter wird von Meir von Rotenburg51 genannt; sein Neffe ist Elieser aus Tuch52. 18. David Halberstadt, im 15. Jahrhundert in Halberstadt53. 19. David b. Abraham, Zeitgenosse des Rosch, unterschreibt mit diesem gemeinsam ein Gutachten nach Stendal54 20. Eleasar, um 1240 in Erfurt, sammelt Toßafoth; nach Zunz65 identisch mit dem bekannten Eleasar ben Jehuda Rokeach, der 35 MRL No. 135, 136, 157, 476. 36 3 יעקב. Jesaja 41, V. 14. Auch Abigdor ha־Kohen nennt sich תולעת s. No. 1. 37 MRL 310 s. oben No. 1. 38 Ueber ihn vgl. Mich. No. 878. Benjakob א No. 484, ש No. 77. S. unten No. 38. i 39 iß No.!20, 121. חשובת מיירבורק steht hier im Zusammenhang mit מה״ר חיים פלטשל, bezieht sich also nicht, wie sonst, auf Marburg in Oesterreich, sondern auf Magdeburg. 40 Weitere Nachrichten über Chajim Paltiel: ZLG, S. 363 f., ZGL, S. 193. Mich. No. 898. Groß, S. 482. 41 JPNo. 24. IB No. 162. LJ II, S. 89. S. oben No. 3. 42 JD No. 51 fo. 94a. וכן שמעתי שמרדד חוקית דיל ורישנדילז התיד וגו׳ s. auch Mah. No. 79. ZLG, S. 621 No. 30. MGWJ 1868, S. 38. 43 MRL No. 109—111, 200. MRP No. 887. ChOS No. 23, 95, 239; der ebenda No. 87, 89,159 genannte ר׳ יחזקאל ist mit ihm identisch. Mah. No. 13, 64. Mor. Kidduschin No. 510־ Gittin No. 379, 380. Ketuboth No. 291. Jebamoth 215. Baba Kama No. 174. Schebuoth Nol 771. 44 MRL No. 109—111. IOS I Nr. 114/115 fo 41a. 43 מחרי״ח חוא ר׳יחזקי׳ LJ n s. 39. Mah. No. 13 berichtet בפסקי׳ חרייר יחזקיה. Dagegen liest Benjakob ר״ יחזקאל מהרי״ח 174 ח. 46 S. No. 1. 47 S. oben Anm. 44. 48 Mor Gittin No. 379. 49 S. Anm. 44. Zur Literatur vgl. ZGL, S. 193. ZLG S. 621 No. 13. Mich. No. 836. REJ 53, S. 82, 60, S. 56. MGWJ 1871 S. 262, 1877 S. 425, 1878 S. 38, 1897 S. 467, 1910 S. 70. Groß, S. 435 f. 60 Tur, Jore Dea No. 28. .«■ MRB No. 384. 52 ר׳ אליעזר מבוך חוא בן אחותו של מד״רי״ח . LJ 11, S. 39. 53 Juchasin (ed. Krakau 1581), S. 164. Auerbach, S. 14. 54 S. oben No. 9 u. 12. 65 ZGL S. 40, 101.