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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1924-01-01 · Heft 2 · p. Seite 172

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
68 (1924)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1924-01-01
Page
Seite 172 (sequence 4)
Language
German
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172 buch solchen durchsichtigen, unzweideutigen Pluralformen, wie S. 437 a מידיים, s. 456 a ר!ח1ת§ (so!), S. 511 b בפילים usw. ratlos gegenübersteht und sich scheut einen Sing. בפיל־ י*מל)ח ,*מגזל* zu postulieren. ' Es fragt sich sehr,, oh denn einer Pluralfemininendung (nl"), stets nur ein wirkliches Singfern. (לדי) entsprechen muß, wie z. B. S. 436 b מבהאת ein מנדידה* angenommen wird, und nicht zumindest ebenfalls ein מבדיל? Vgl. S. 490 b בהר neben dem Plural נהר1ת, oder 1ם\ S. 293 a neben ימים und ימ1ת? Das Sprachempfinden widerstrebt der Annahme, daß נבולות S. 125 b nur einem Sing. בם לה, oder z. B. במראת nur einem גמולה entsprechen muß, wenn auch גבולה ein einziges Mal belegt ist, wo jedoch der Sinn unklar ist (s. s. h. v. —־ mit Fragezeichen!), ebenso das גמו^ה nur ein m al , und zwar als offenkundiges ״die“ gute Tat, ,,die“ Wohltat xax* sgo^v. Vglin diesem Zusammenhänge das Nomen חבית S. 244 b mit seinen beiden Pluralformen הביתים und דןניר11ת. Warum dann nicht ebenfalls חניתה*? Zu 1יקמ1ע s. 716 wäre zunächst zu bemerken, daß wir bei der bisherigen, allgemein rezipierten Leseart קמוש# noch eine Weile verbleiben können. Die Zeugen für die Vulgata sind zu zahlreich und wichtig, als daß man Baer diesbezüglich so ohne weiteres zustimmt. Ibn Danach, dessen Stimme eine ganze ihm widersprechende Handschriftenfamilie zum Schweigen zu bringen vermag, spricht ausdrücklich קמויש, und nicht tyifcp : (**♦4_\ %־UJI (Ed. Derenbourg 1875).. Auch R. David Qimchi liest ש in seinem Wörterbuche ספר השישים. Ebenso Barth in seiner Nominalbildung bringt gleichfalls רןמ1ש mit ש, und Brockelmann in seinem Grundriß der vergleichenden Grammatik der semitischen Sprachen Band I, nur daß er einmal S. 162 (Druckfehler?) qimos (mit einem m), sonst stets S. 77, 352 und 451 (so! nicht 457) qimmos (mit doppeltem m). Nöldeke, welcher zuletzt in der von ihm verfaßten und unterschriebenen' Anmerkung zu Löw, Aramäische Pflanzennamen S. 194 יקמ1ש liest — mit Berufung wiederum auf Baers Bemerkungen zu Hosea 9e — hat selber in seiner Mandäischen Grammatik, 1875 erschienen, noch קמ1ש, — sogar יקמ1ש (!) geschrieben. Es würde sich daher empfehlen, bei יקמ1ש auch fernerhin, bis auf Weiteres denn doch zu verbleiben. — Nebenbei bemerkt, hätte Barth a. a. O. § 193 Anm. statt apf die Syrische Grammatik Nöldekes. § 74 eher auf die soeben erwähnte Mandäische Grammatik desselben S. 169 Anm. 3 verweisen sollen. Denn hier und nicht dort werden einige זין Endungen im Hebräischen, darunter auch קמשו־בים; als Pluralendungen vermutungsweise angeführt: ,,Hebr. gehört hierher vielleicht1 בצבים Gant 21a als Plural von מן und קמשובים. Prov. 24s1 von קמויש.“. Was Nöldeke nun doch nur als Vermutung ausgesprochen, wird nunmehr als Tatsache aufgefaßt, daß sogar selbst die Vox 4קמש1ן oder auch nur רןמשודם überhaupt fehlt. Ändert בצבים. Dieses Nomen wird wenigstens unter einer eigenen Vox, wenngleich im Plural, angeführt und wiewohl dort kurz auf בצדי'.— nicht auf דן — verwiesen. Aber warum sollte dann konsequenterweise nicht auch זדע1כים (S. 208 a) als ein solcher doppelter Plural zu einem wenngleich nicht belegten ולע* oder lieber zu dem an zwei Bibelstellen erhaltenen זרוע, und gleichfalls דדוינים (S. 196b זיד1ן* im Singular) zu זד *זיל* aufgefaßt werden? Oder würde sich etwa |1טצב (S. 610 a) als ein verstärkter Plural zu עצב in der Bedeutung von: Mühsale, vielleicht viele, unendliche Mühsale, am Ende nicht gut ausnehmen? צמא1ן wäre dann ein besonders starker Durst, — neben ,צמא שמאן eine gründliche Verwüstung, eine trostlose. Wüste, — neben ,שממה לדאון ein ganz besonderer Ekel neben בטחוין יןרא *ירא, ein vollkommenes Vertrauen — neben בטחה, usw. 1 Von mir gesperrt.

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