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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1924-01-01 · Heft 2 · p. Seite 171

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
68 (1924)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1924-01-01
Page
Seite 171 (sequence 3)
Language
German
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171 sächlichen Wurzel .סריד;—- Ist אסם S. 55 a wirklich die einzige mögliche, d. h. wahrscheinliche Nominalform, welche in אסמיך enthalten ist? Könnte es nicht ebenso אסם sein? — Zu *־=) ברז״ barzäl) S. 115a wäre die or. Lesart barzäl anzuführen. Daraus würde folgen, daß die Orientalen die letzte Silbe betonten, hingegen die Tiberienser die vorletzte/:— Ist S. 130 a גד1ת tatsächlieh nur von גךיח abzuleiten, und nicht eher von גדה*?, analog dem קצות von דקצה* (s. d,)? — Auffälligerweise fehlt die ganze Vox גדלות im 1456 כתיב, wohl ־*גדלות, _ S. 166 a s. v. דמק\ק fehlt die besonders bezeichnende Benennung im Akkadischen als Eselstadt, wodurch erst der Schluß des Verses Gen 152 ins rechte Licht kommt und verständlich wird. — דראון (S. 167 b) wird von דדא* hingegen זרא (S. 205*) von זוד abgeleitet. In Wirk« lichkeit dürften diese beiden Wörter eng Zusammenhängen, gleichwie זחל (S. 196 b) mit dem aramäischen דחל, und andererseits דלף (S. 163a)‘mit dem neuhebräischen זלף (im Qal und vorwiegend im Piel gebräuchlich) träufeln, (tropfenweise) fallen, fließen lassen, siehe Lewy s. h. v. — S. 212. Warum gerade חברת* als fern, zu יחבד und nicht das nähere חברת, welches noch dazu im Neuhebräischen des Talmuds tatsächlich vorkommt. Vgl. b. Sanh. p, 8b, wo der «א$ח חבירד Erwähnung geschieht. — Die Bedeutung von ‘«י ד£ s. v. חי (S. 225 a Z. 5 v. 0.) muß dringend revidiert werden. Das dort angeführte akkadische liblut larru bedeutet nicht: so wahr der König lebt, sondern: so soll der König leben. Vgl. D e 1 i t z s c h s. v. בלב (S. 174 b) in s. Assyrischen Wrtbch.: ״lublut, so soll ich leben“ und liblut ,,er bleibe am Leben“, sowie Meißner kurzgef. Assyrische Grammatik § 51b: ״lü, das mit, dem ersten Vokal des folgenden Präteritums verschmolzen wird, wird zum Ausdruck des Präcativs gebraucht: lihallik er möge vernichten, luk&ud — ich will erreichenDemnach kann .die Eides-, richtiger Verwünschungs-, Fluchformel דזי:פרלה nicht: ״beim Leben Pharaos“ bedeuten, sondern (sc. ®כרתי!) das Leben Ph. soll, möge so (abgeschnitten werden, aufhören), wenn , . . . Allerdings könnte hier auch an חי פ׳ gedacht werden, im Sinne von *ייסי אדויך gleich וחיה יסי, was im Grunde auf Eins herauskommt, denn natürlich wäre das ein purer Euphemismus für ובת. Kurzum überall durchgehends, wo die Annahme eines Nomens wie bei (sc. חייך, חיי (יכרתו untunlich ist, und ein Verbum — wie oben angenommen wird (werden kann) ־— muß wie gesagt an einen Euphemismus für ומת gedacht werden. Dadurch wird erst die לה^, die Verwünschung gefunden, welche der unerläßliche ausdrückliehe, ausgesprochene-oder bloß im Wege der Ellipse stillschweigend hinzugedachte Begleiter der בועה$ des Eides ist. — I חלם stark, gesund sein hängt gewiß mit אלם (talm.-aram.j zusammen. — In יך(צ (S. 321) sollten die ganzen Niph. Beispiele, sowie die Beispiele für Hiph. 3) und insbesondere 3b) als eigene Vox, etwa II $יר geführt werden, — ohne der Frage näherzutreten, ob wir hier nicht etwa bloß eine Abart zu $רי$) רו) vor uns haben. — S. 380 a לך.נןח* erschlossen aus dem St. cstr. לבצקת, könnte ebensogut und besser •לחכןד* lauten. — Warum wird s. v. מלח zumindest die Tatsache des sumerischen Ursprunges — wenngleich ohne die etymologischen Werte der einzelnen Bestandteile ma Schiff -jlach führen, hingegen s. v. תועדה, nicht einmal die nackte Tatsache erwähnt, daß das dortseihst angeführte assyrische äzu, sumerischen Ursprunges ist (a Sohn 4־ zu Wissen)? — 8/43*1׳ b wird die erschlossene Nominalforrh במד* aus «ממדיד angegeben mit Berufung auf Barth 1. c. § 162 a, welche Stelle jedoch dieses Wort ausdrücklich gar nicht enthält, sondern nur per analogiam verwendet werden kann; auf derselben Seite wird zu 'ממות nur ממוסים * im St. absol, p 1 u r. als Vox angegeben, wo doch mit gleichem Recht auf Barth 1. c. § 163b verwiesen werden könnte, wo die Maqtälformen angeführt werden, ־— demnach könnte als supponierte Form ממ1ת* angeführt werden im Sing., vgl. מ^ז1ס, מק1ם usw. — S. 436 a wird ein immerhin, unsicheres •מנד* zu ים^ erschlossen, während andererseits dieses selbe Wörter-

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