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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1924-01-01 · Heft 2 · p. Seite 155

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
68 (1924)
Issue
Heft 2
Article
Mitteilungen zur Geschichte und Literatur aus der Geniza
Date
1924-01-01
Page
Seite 155 (sequence 6)
Language
German
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165 3. Tag: Kohen וביום השני, Levi ביום השלישי, isr. וביום הרביעי, Reh. wie K. u. ,L. 4. Tag : Kohen וביום השלישי, Levi וביום הרביעי, isr.וביום החמישי, Reb. wie K. u. L. 5. Tag: Kohen.^wn וביום, Levi וביום החמישי, isr.וביום:חששי, Reb. wie K. u. L. usw. Kohen liest also die Opfer des vorhergegangenen Tages, Levi des betreffenden Tages, Israel des morgigen Tages, und Rebii wieder•' holt, was der Kohen und der Levi gelesen haben. Im Fragmente undH.G.,wie auch H. P. hingegen liest Israel dasselbe wie Levi, und Rebii wiederholt beide. Amrams Liste steht der des T. R. am nächsten, mit dem Unterschiede jedoch, daß der vierte nur die Opfervorschrift des vorhergehenden Tages liest (s. ed. Frumkin p. 379 f.)• Hingegen hat ein Gaon, dessen Name aber nicht angegeben wird, genau dieselbe Liste, die wir im Fragmente vor uns haben: מנהג שלנו בחולו של מועד ביום השלישי בהן קורא ביום השני, לוי קורא וביום השלישי, וישראל קרי וביום השלישי וישראל אחרון הדר קרי וביום השני וביום השלישי וכפר׳ הוה מנהג בכל יום ויום עד שמיני עצרת (J. Müller 120 § תשובות גאוני מו״מ p. 29B). Aifassi (§ 1100), vgl. auch שבה׳־ל ed. Buber p. 333 zitiert diese Stelle: וקא פריש גאון כך מנהג בשתי ישיבות.,. ועל פי הסדר הזה קורץ בכל יום ויום עד יום שביעי. Es ist eigentümlich, daß dieser Brauch als מנהג בשתי ישיבות angeführt wird, während doch R. Amram eine ganz ändere Ordnung anführt. Mit Recht sagt Isaak aus Wien, der Verfasser des Or Zornua (§ 393 p. 162): ויש כאן,נוסחאות אחרות בשם מר רב יהודאי גאון זצ״ל שהביאו ההיא דפ, החליל דאתקין אמימר בנהרדעא דמדגלין ופירשו סדר אחר ואנו שוחין מימיו של רבינו שלמה נוהגין כדבריו וכסדר שפירש. Im מנהיג (p. 70, § 47 1) werden verschiedene Gebräuche (נחלקו לבמה עניינים) angeführt, die aber von der Liste des Fragmentes weit entfernt sind. Aehnliches lehren die übrigen Kodices, bis die Kalendermacher sich für den jetzt bestehenden Brauch entschieden haben und ihm Autorität verschafft haben. Der Verfasser der Turim, Jacob ben Asher (O. H. § 663) bemerkt ebenfalls ורבו הדיעות בסדר קריאתן והעיקר כך הוא. Die Liste stimmt auch hier mit der des Fragments überein. Nach dem Seder des Isaak Tyrnau (ed. S. Schlick III, 22B) liest der Kohen ביום השיני, der Levi וביום השלישי, Isr.וביום הרביעי, Rebii wie Kohen und Levi. Joseph Karo kodifiziert die Liste des Fragments, , die mit H. G. (nach der ursprünglichen Leseart), H. P., Gaon (Responsen, Aifassi etc.) Tur übereinstimmt. Hingegen folgt R. Moses Isserles der Liste, die wir in T. R., bei R. Amram u. a. vor uns haben, die von Raschi, seinen Schülern und Nachfolgern verteidigt wird. Der neunte Tag wird שמחת תורה genannt. Der Brauch des חתן בראשית scheint dieser gaonäischen Ordnung noch unbekannt gewesen zu sein1. Hingegen werden zwei Haftäroth verzeichnet. Hierauf folgt ein Zitat im Namen des R. Jehudai Gaon, welches leider schlecht erhalten ist. Die Noten bringen die Quellen, 1Vgl. Brülls Jahrbücher VII, 145 und Marmorstein, מדרש אבכיר in הדביר I p. 140, auch p. 118.

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