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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1922-01-01 · Heft 3 · p. Seite 192

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
66 (1922)
Issue
Heft 3
Article
Mose am Dornbusch
Date
1922-01-01
Page
Seite 192 (sequence 13)
Language
German
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Jakob 359 וירא אלהים אל יעקב cfr. v. 1 48 לאל הנראה אליןs נראה אלי. Aber keinem von ihnen ist er mit dem absoluten 'אני יי entgegengetreten, sondern wenn er zu ihnen ein absolutes sich auf sein Wesen berufendes Wort aussprach, so lautete es *אני אל שדי ohne jeden auf eine einzelne Betätigung beschränkenden Zusatz etwa אלדד אבניך oder 4 ♦ אשר, wie es sich nach ,אני יי findet. Ja אני אל שדי kommt mit solchen Zusätzen überhaupt nie vor. So hat sich Gott ausdrücklich dem Abraham vorgestellt 171 אני אל שדי,, so dem Jakob 35n אני אל שדי, aber auch für Isaak ist es als unzweifelhaft zu erschließen. Wie nämlich Gott dem Jakob 354 sagty er solle in Bethel dem E1, der ihm ״erschienen“ sei, als er vor seinem Bruder Esau floh, einen Altar errichten, und Jakob selbst sich 48g. auf den El Schaddai beruft, ״der ihm in Lus im Lande Kanaan ״erschienen‘‘ sei, obgleich sich ihm dort, 2813, Gott als Ihvh, der Gott seines Yaters Abraham und seines Vaters Isaak gibt, so kann auch der Ihvh, der dem Isaak 262. 24 ״erscheint“, kein anderer als El Schaddai sein, wofern der Inhalt der darauf folgenden Rede der gleiche ist, wie denn der Name von Isaak selbst, da er Jakob segnet, genannt wird; 283. Und wir dürfen noch weiter gehen und behaupten, daß jede Rede solchen Inhaltes das vorangehende göttliche Subjekt, wenn es zu den Erzvätern redet, es laute Ihvh oder Elohim, zu El Schaddaj stempelt, wie wir noch andere Gleichungen solcher Art kennen lernen werden. Prüfen wir nun diese Reden, so enthalten sie zwei Momente: Die Verheißung . zahlreicher Nachkommenschaft, die bis zu einem großen Volke anwachsen soll, und die Verheißung, daß diesem Volke einst das Land Kanaan, in dem die Stammväter nur Fremdlinge seien, verliehen werden solle. Diese Zusagen sind der Bund, den Gott mit den Erzvätern und ihren Nachkommen erri chtet, der Schwur, den er ihnen geleistet. So zunächst an den beiden aus״ drücklich mit אני אל שדי eingeleiteten Stellen c. 17 und 35, die sich auch darin gleichen, daß an beiden zugleich der Name des Erz■־ vaters in einen anderen höheren umgewandelt wird. Ferner an der Stelle, wo Jakob sich auf 2816 (Ihvh) mit den Worten beruft, dies habe ihm damals El Sc had d a j verheißen. Sodann aber kehren diese Verheißungen in den mannigfachsten Wendungen nicht nur bei allen drei Erzvätern wieder (Abraham 122. ד> l31׳s, lö^f., 2215ff., 247, Isaak 26a. 24, Jakob 283.15, 3213, 463, 484), sondern sie sind überhaupt der Sinn all ihrer Lebensfügungen und das Leitmotiv der ganzen Genesis. Alle diese Bundesverheißungen sind also entweder ausdrück״ lieh oder stillschweigend als mit אני אל שדי eingeleitet zu denken. Aber :es sind immer nur Verheißungen gewesen, gegeben hat

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