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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1922-01-01 · Heft 2 · p. Seite 124

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
66 (1922)
Issue
Heft 2
Article
Mose am Dornbusch
Date
1922-01-01
Page
Seite 124 (sequence 9)
Language
German
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כי אץ כמוני ככל הארץ 914 כי אץ כד׳ אלהינו ebd. ״aber um des״ wegen lasse ich dich noch leben, um dich meine Kraft sehen zu lassen und damit man meinen Namen erzähle auf der ganzen Erde (למק ספר את שמי). Also 102 .כד1 שם: um diese meine Zeichen zu tun in seiner Mitte und damit du erzähle s t vor den Ohren deines Sohnes und Sohnessohnes, wie ich mich an Aegypten erwiesen und meine Zeichen •. . . Hier ist Name ersetzt durch: Machterweise und Zeichen. Die ersten Zuhörer der Th’hilla Gottes sollen die Kinder des eigenen Hauses sein. Die Krone aber und das triumphierende Finale des Erlösungswerkes ist der Hymnus am roten Meere, die erste kunstmäßige dichterische (שיר) Th'hilla Israels. ״Singen will ich dem Ewigen, denn er ist hocherhaben (גאה גאה dichterischer Superlativ von גדול) — Roß und Reiter stürzt er ins Meer. Mein Sieg und Sang ist Jah, er ward mir zur Rettung, dies ist meine Gottheit אלס), ich will sie verherrlichen, der Gott meines Vaters, ich will ihn erheben. Der Ewige ist ein Kriegsmann, Ihvh ist sein Name”, d. h. dies Wort besagt alles, daher es später in prophetischer Rede oft wiederkehrt, als könne sich der Redner damit alles Weitere ersparen1. Jeder neue Lobgesang ist ein Belegen des Namens mit neuen Prädikaten, aber alle neuen Prädikate sind nur- Entdeckungen am alten Namen und Wesen, von ihm ans Licht getrieben und durch ihn herausgefordert, sodaß der höchste Lobgesang der bloße Name selbst ist, wofern er mit aller Kraft und Glut der Seele ausgesprochen wird. Und nun erhebt sich das Lied zu prachtvoller Schilderung, um zu gipfeln in dem doppelgefügten Th’hilla-Triumph: ״Wer ist wie du unter den Elim, Ihvh, wer ist wie du, prangend in Heiligkeit, erhaben in Lobgesängen (נורא תהלות), Wunder tuend (עושה פלא)und auszutönen in den langaushallenden Ruf der Königshuldigung יי, ימלך לעולם ועד, die von da ab gleichfalls eine Grundform des Bekenntnisses wird. Das volle Bewußtsein davon, welch ein Besitztum dieser Name ־= Inbegriff alles Preisenswerten von Gott in Einem Wort bedeutet, drückt Jes 428 aus: ״Ich Ihvh! das ist mein Name! diesen meinen Stolz gebe ich keinem anderen und diese meine Th’hilla nicht den Götzenbildern.*“ Die Th'hilla Gottes aber ist der eines Mensehen nachgebildet. Diese lautet: das ist ein großer Mann! Das Wort איש erhält dabei einen prägnanten Sinn: ein Mann im vollen Sinne des Wortes, ein ganzer Mann. So darf man Hiob 1! 1 Jes 4546 ,^51 ,482 ,4ל, Jer 10!g, 3l35, 321g, 332, 46^7, 5034, 51!g, 57, Am 413, 5S, 9«, vgl. Ex 34u (קנא שמר), Jes 5קדוש ונורא שמו) 1119 י[> ,(שכן עד וקדוש שמו) 15ל).

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