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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1921-01-01 · Heft 6 · p. Seite 371

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
65 (1921)
Issue
Heft 6
Article
Zu Epsteins "Randglossen" [Nachricht]
Date
1921-01-01
Page
Seite 371 (sequence 2)
Language
German
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Zu Epstein’s ״Randglossen“. 371 gendeix Namen anderwärts nach zu weisen. Und dies ist tatsächlich der Fall: Josua 12 23 wird ein גל|ל in Galiläa genannt. Derselbe Ort erscheint I Mak 92 als Ta)^a\al) in der Nähe von Arb ei, bezw. seiner Felshöhlen, an der Südseite des WädiHamäm2). In I Mak 9,2 werden die zu diesen Höhlen führenden Hochwege y.aicsaWö׳, d. h. hebräisch ימםל1ה genannt. Es ist nun kaum daran zu zweifeln, daß jene (= *מסלות גלגל(א שבילי בית גלגל sind, die durch die ״d’be Jannaj“ (Erub. 22bj richtig charakterisiert werden. Wie aber diese Charakteristik von בית גלגל ,,glänzend zu גדר בעדי ול& אצא passen“ soll (E.), ist mir gänzlich Unverstand- ,lieh!3) Ad 4. Daß die Familie בני—) בית צריפה) ein familien reines Laien geschlecht war, wird in den Quellen nicht gesagt Für die priesterliche Abstammung sprechen aber die Verba רחק und קרב, die hier in technischem Sinne gebraucht sind (vergleiche Büchler a. a. 0.). — Die Zusammenstellung der Namen Juda b. Eapupai mit Juda b. דורתאי ist sowohl aus sprachlichen, als auch aus chronologischen Gründen unmöglich. דורתאי ist Dorotheos, das aber keinesfalls einem 2«י»ש1ק entspricht (E. S. 90)1 Chronologisch spricht gegen die Gleichsetzung der beiden Personen der Umstand, daß Juda b. Dorotheos ein Zeitgenosse von Schema]a und Abtalion war (vgl. שגי גדולי הדור שהן חכמים), während Juda b. Sariphai oder Sepphorai im Jahre 4 v. d. g. Z. genannt wird4), um weiche Zeit schon längst Hiliei und Sehammaj an der Spitze des Beth-din standen. Diese Schwierigkeit scheint E. seihst empfunden zu haben, deshalb schreibt er: ,,in den (letzten )!1agen des Sch. und A.“ — Nach den Ausführungen E.’s ist צריפה als Ortsname nicht zu streichen, selbst wenn!צריפי 1J Man hat wohl Jos 1223 und I Mak 92 in גליל bezw. raMW/ korrigiert, aber ohne triftigen Grund. 2) S. Ant. XIV, 154 f. Bj I, 162 ff-, II, 206. Dal man, ZDPV. 29, 199 ff. 3) Die LA. im Jalkut גגד oder גדגוד ist auf בסגר oder סוגר zurückzuführen. Aus dem unverständlichen בסגר kann weit eher ein an einen biblischen Namen (s. Anm. 3) anklingendes גדגוד entstanden sein, als aus diesem ein so fremdartiges Wort, wie בסגר oder סוגר! Die ursprüngliche LA. ist daher aus diesen herzustellen. 4) S. Schürer I4, 374. 24*

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