Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 65 (1921)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Stricke und Leinen
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 362 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashi 1× ep/1002670
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362 Stricke und Leinen. ״ מיצדיאKnoten“ (s. oben); SR. II, S. 103 Z. 6: לא עבידליא (1״ האדשיא ולאמצידליא בפאגראנישימתאichmachte keine Zaubereien und ich band (bannte)2 3י nicht die Seele im Körper“, wofür SR. I, S. 22 Z, 4: אתואת .ראבדא ־ הארשייא ומצאירא בפאגרא נישימתא und SR. I, S. 28 Z. 7: וילאנטיא פאבריא ■ומצאיריא דוד,א ונשימתא, von ״ (ציי) צורbinden“ (vgl. auch Pognon, Glossaire p. 284), wie אםד—בחרשין, Targum Jeruschalmi I zu Deuteronomium 24,68); הצאר מיצרא im Mandäischen (s. oben) könnte demnach auch wörtlich bedeuten: ״er band den Seil (die Seil-Brett- Brücke); es kann jedoch ebensogut denom. von diesem מיצרא ״das Brett-Seil“ sein, wie taim. *״ מצר מציeine Grenze“ bezeichnen, denom. von ״ מצרGrenze“ ist. Aber auch.מצדא ,מצד misru, j&a ״Grenze“ ist sekundär von unserem ״ ,מצרא.,מצדSeil“, entstanden, weil man die ״Grenze“ mit einem ״Seil“ : ״Meßschnur“ bestimmmen pflegte, eine Entwicklung wie sie ähnlich ״ חבלStrick ״Landstrich“, ״Gegend“ gemacht hat. Ii. ע1גה* pl. עונות,'e4nä, 5t* Leine — Zügel. Hos. X,10 באסרם לשתי עונתם [Qri] (Kthib עינתם), LXX und Syr. lesen: עונתם., sie stimmen also im Konsonantenbeständ mit dem Qri überein4 * * *). Die alten Erklärungen ״Sünden“, ״Furchen“ u a., sind ohne Weiteres als gezwungen zu betrachten. Wenn auch der erste Halbvers noch immer etwas dunkel bleibt, so ist doch soviel sicher, daß hier dem Vergleichen Israels mit einer Kalbe (V. 11) vorgegriffen wird. Die junge ף So mit B. C. D. ' 2} Nicht ״ich habe gequält“, Nöldeke 84. 3) bSab. 81b «״ אמרתה לארבSie bannte das Schiff“. 4) Targum ed. Ven. und Lagarde כמיסר סדנא על תרתין עונתיה, ist bloß Aramäisierung des hebräischen Wortes. Nach der Leseart des RDK. עינתי־ה Raschi und Agg. ליי^, scheint sich jedoch der Targum dem Kthib; עיבתבם anzuschließen und עינת als Plural vom Mischnischen (Kelim XXI,2) עין, eine Art ״Halskoppei“, aufzufassen