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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1921-01-01 · Heft 4 · p. Seite 147

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
65 (1921)
Issue
Heft 4
Article
Der Karäer al-Muallim (oder al-Melammed) Fadil und seine Bearbeiter
Date
1921-01-01
Page
Seite 147 (sequence 17)
Language
German
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IRI
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Der Karäer al-Mu'allim (od. al-Melammed) Fädil und seine Bearbeiter. 147 Elia b. Aron b. Mose ibn ‘Abd al-Wali lebte also in Jerusalem im ersten Drittel des XVI. Jahrh.1) und ist Verfasser des zweiten Teiles des Werkes Jesajas. Ob er aber auch der Bearbeiter des ersten Teiles, war, läßt sich schwer feststellen2). III. Aber auch die Schrift Elias unterlag, wenn auch nicht einer vollständigen Bearbeitung, so doch einer Umänderung, denn große Teile von ihr wurden ohne Angabe der •Quelle von einem Autor des XVII—XVIII. Jahrh. in eine Art von Sammelwerk liturgischen Inhalts aufgenommen. Ms. Brit. ms. 724 enthält nämlich einen liturgischen Sammelband, den Margoliouth nicht ganz genau als;,An Introduction to the Karaite Ritual according to the use of Damascens“ bezeichnet. Dieser Sammelband besteht aus zwei Hälften: fol. 1—81a und fol. 81b—110b, wobei der Schreiber am Ende einer jeden Hälfte seinen Namen eingetragen hat und wobei die zweite Hälfte um 10 Jahre jünger ist als die erste3). Der Schreiber aber ist kein anderer als der bekannte Arzt und ף Ueber Elia s. Fürst II, 256 (fehlerhaft); Steinschneider, H. B. XX, ■71, 91 u. Arab. Liter, d. Juden § 186 (wo der פהדסת fehlt, im Index wird er fälschlich Abraham b. Elia ha־Kohen, der ms. Petersb. 623 des פהרסת kopiert hat, beigelegt); Frankl, MGWJ. 1883, 400—415 u. m. Art, in d. jüd.-russ. Enzyklop., s. v. (VIII, 97—98). Gegen die Identifizierung Elias von Seiten Steinschneiders mit Abd al-Gaffär b. Harun b. Musa b. Abd al-Wali s. m. Beiträge I, 23. Abd al-Gaffär lebte in Damaskus um die Mitte des XVII. Jahrh. 2) S. Friedmann, p. 22—23. 3) Was noch in der Handschrift darauf folgt, nämlich die auf f. 111—122 enthaltenen Pijutim für Sabbate und Festtage, ist später im J. 1809 hinzugekommen. Diese späte Hand hat auch die Stücke numeriert und das letzte als כ״ו bezeichnet. (XXI — ב״ב, da Margoliouth das erste Kapitel über die Einheit Gottes übersehen und nicht nummeriert hat.) 10*

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