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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1921-01-01 · Heft 4 · p. Seite 146

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
65 (1921)
Issue
Heft 4
Article
Der Karäer al-Muallim (oder al-Melammed) Fadil und seine Bearbeiter
Date
1921-01-01
Page
Seite 146 (sequence 16)
Language
German
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146 Der Katäer al־Mucallim (od. al־Melammed) Fädlil und seine Bearbeiter, wie Fürst, Gottlober und Friedmann (p. 21) annehmen. Dieser Kommentar wird auch in dem oben angeführten, von Pinsker mitgeteilten Verzeichnis erwähnt, wo aber zuerst ein Buch des Elia ha-Dajjan, dann die Schrift des Melammed Fädil, und dann erst der Kommentar zu Haasinu angeführt wird. Dabei ward unser Elia hier als הדיין bezeichnet. Eine andere Schrift Elias sind Schlachtregeln in arab. Sprache * u. d. T. 1שרוט אלדבאחה), handschriftlieh in ms. Firlc. 639 u. 645 und im New Yorker Rabbinerseminar. Der Verfasser wird hier ausdrücklich als Elia Dajjan b. Aron b. Mose genannt, worauf noch in ms. 639 folgt: הנטמן בירושלסתחת כפא הכבוד נ״ע הנודע [ב]אבן עבד אלול' . Hier könnte man noch im Zweifel sein, ob Jerusalem und der Beinamen ibn Abd al-Wali sich auf Elia oder auf den Großvater Mose beziehen, aber nun enthalten ms. Firk. 623 und ms, Bodl. 2371 einen arab. Index (פהדסת) zu Hadassis Eschkol und hier heißt der Verfasser: 'טרי ורבי׳ אליהו ננ״ען בן מרי׳ ורבי׳ אהרן מ״ען בן מרי׳ משה הנטמנים בירושלם בב׳ תחת בפא הכבוד הנודע באבן עבד (או בן ע׳) אלולי. Also gehören Großvater, Sohn und Enkel nach Jerusalem, wogegen der Beinamen ibn Abd al-Wali sich wohl nur auf Elia bezieht. Ms. Firk. 812 enthält ein Blatt betitelt: שבח פי אלתורה שאומרים בקהלות מצרים ודמשק וירושלם בזמן הוצאת ספר תורה חבורו של הרב von Elia ha-Dajjan, dann wird ihm in ms. Petersb. 716 das פדר עני[ העכור beigelegt, das aber von Israel ha-Dajjan oder ha-Ma‘arabi im Jahre 1313 verfaßt wurde2). ף Nach Steinschneider vielleicht das im Verzeichnis bei Pinsker erwähnte ספר לאליהו הדיין• 2) Dieses Schriftchen wurde zweimal ediert: einmal von Wolf in Bibi. Hebr. IV, 1077—1086, nach einer Leydener Handschrift, hinter dem תקון הקראים, und das zweite Mal von Filipowski in האסיף I, 1847, p. 2*—21, mit engl. Uebersetzung, aber unter dem falschen Titel חקון קראים• Vgl. noch Steinschneider, H. B. XX, 71 und Mathem. bei d. Juden e 73.

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