Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 65 (1921)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Der Karäer al-Muallim (oder al-Melammed) Fadil und seine Bearbeiter
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Isaiah 1× ep/1005097
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Der Karaer ׳al-Mu‘allim (od. al-Melammed) Fädil und seine Bearbeiter. 143 das nach dem Pariser Katalog Jefet b. Zair entlehnt ist1 2 3), also einem Autor, der schwerlich vor Jesaja gelebt hat. Doch läßt sich Zeit und Verfasser dieses zweiten Teiles ganz genau bestimmen. Die Zeit wird am Schluß der Schrift selbst genau angegeben: וכאן אלפראג מן דלך אלכתאב פי אלעשר אלאול מן שהר 2תשרי המב׳(= המכובד) פנה הריפ׳ו׳ לבריאת העולם אלך), also September oder Oktober 152 5. Der Verfasser aber wird in zwei anderen Handschriften dieses Teiles ausdrücklich angegeben. Eine davon findet sich in der Bibliothek des karäischen Rabbinats in Kairo (wohin sie aus Hit gebracht wurde) und enthält, neben einem Teil von Samuel ai-Magribis Mukaddimat, einen שרח פרשת האזינו עליי טריקה אלמסלה ואלנואב (worüber weiter unten) und einem Teil von Jesajas Siddur, noch den zweiten Teil, dessen Titel lautet: אצול אלרין והי מערפת אללה תע׳ ואלאפתדלאל עלי מערפתה ועלי מאי הו עליה מן אלאוצאף, ■und dann: וכתב אותו הע׳ ד.צ׳ הדל הנבוה השפל הרוה המקוה רחמי צורו אהרן בן מרי ורבי משה נ״ע בן מרי ורבי אליהו הנודע נב] בן עאלולי (עבד אלולי 3 ע׳ אלולי .1) תנצב״ה). Hier bedeutet aber וכתב nicht den Verfasser, sondern den Kopisten, denn der Verfasser hieß nicht Aron b. Mose b. Elia, sondern; wie wir gleich sehen werden, Elia b. Aron b. Mose ibn ‘Abd al-Wali, auch Elia ha-Dajjan genannt, ein auch anderweitig bekannter karäischer Autor4). x) Friedmann, 1. c., schreibt irrtümlich Joseph ibn Zaghir. Vgl. auch, die Einleitung zu m. Edition von Sultanski’s ובר צדיקים (Warschau 1920), p. 2ל ff. 2) So in allen Handschriften, bei Steinschneider irrtümlich ד״ר״ט. 3) S. die Beschreibung von Gottheil, JQR. XVII, 645—646. Gottheil transkribiert das letze Wort Ben Ghaluli und emendiert in meinem Namen בן עאקולי, d. h. aus cAkul unweit Bagdad. Beides ist nun nach dem hier gesagten richtigzustellen. 4) Aron könnte also dessen Enkel sein (s. m. Beiträge z. kar. Handschriften- und. Bücherlumde I, p. 5, nr. 19).