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Freie Tribüne · 1921-06-04 · 19-20 (4.6.1921) · page 5

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Journal
Freie Tribüne
Volume
3 (1921)
Issue
19-20 (4.6.1921)
Date
1921-06-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
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NR| 19-20 FREIE TRIBÜNE SEITE 5 jmlividiit>]l geschehen. Dns ist kein, rein wirtschaftliches Problem, sondern ein gesellschaftlich-erzieherisches, das nur in Gemeinschaft mit den organisierten Kräften des jüdischen Proletariats gelöst worden k a n n. Es ist dies kein Atipassungsproblem mehr, sondern ein Prodjuktivierungsproblem, das intensiver Selbsttätigkeit und Organisiertheit der Massen er - fordert. Dieser Aufbau der Produktion muß also kollektiv vonstatten gelten unitl vor allem den eigenartigen Bedingungen und der Psycho der arbeitenden Müssen selbst angepaßt sein. Mit anderen Worten: die Produktivier.ung. muß innerhalb einer gewissen nationalen Umgebung durchgeführt werden, sie setzt im Gegensat/ m der wirtschaftlichen Anpassung nicht die Zersplitterung der gesellschaftlichen Energie voraus, sondern ihre Konzentrierung, nicht die Assimilation, sondern die nationale proletarische Autonomie. Die. Produktivierung erfordert nicht die Liquidier rung der Autonomie, sondern die Konsolidierung der jüdischen organisierten Arbeiterschaft auf neuen, kommunistischen Grundlagen. A, Wald. (Fortsetzung folgt). RUNDSCHAU. L ordentlicher Kongreß der P. K. P. Am 23. April 1921 fand die erste ordentliche Konferenz in Anwesenheit von 21 stimmberechtigten Delegierten statt. Tagesordnung: 1. Bericht des provisorischen Zentralkomitee.;; 2. Internationale Lage; 3. Politische Lage; 4. Organisation; 5. Wahlen. Resolutionen: zu Punkt 1: Bericht des provisorischen Zentralkomitees: 1. Die erste ordentlichö Konferenz de/ palästinischem Kommunisten genehmigt den vom1 provisorischen Zentralkomitee gefaßten Beschluß der Parteigründung. 2. Der Kongreß beschließt: Die Partei trügt den Namen „Palästinische Kommunistische Partei, Sektion der III. Kommunistischen Internationale". 3. Der Kongreß beschließt, alle liisherigen (Vertreter der Partei im' Auslande abzuberufen und ermächtigt das neugewslhilte Zentralkomitee* neue direkte Vertreter im Auslände zu ernennen. * Zu Punkt 2 Internationale, 1. Die erste ordentliche Konferenz der P. K. P. beschließt einstimmig, nach Kenntnisnahme! der 21 Punkte dieselben anzunehmen. 2. Die Konferenz ist der Ansicht, daß in jenen Ländern, welche von mehreren Nationalitäten bewohnt sind, die kommunistischen Parteien auf der Basis nationaler Sektionen aufgebaut werden müssen-! Letztere haben die Aufgabe, sich mit den spezifischen Fragen des revolutionären Proletariats in jenen Ländlern zu belassen1. Die Sektionen führen 'ihre Arbeit unter Leitung und Kontrolle der alllgemeinen Kommunistischen Partei. 3. in Gemäßheit dieser Prinzipien nimmt der Kongreß mit Befriedigung den Anschluß der Jüd. Kommunistischen Partei „Poale Zion" alls jüdische Sektion unserer Partei zur Kenntnis. * Zu Punkt Politische tage: Die erste Konterenz' der P. K. P. steint fest: 1. Daß die ökonomische Krisis, die durch den Krips und dem' ihm nachfolgenden Bürgerkrieg hervorgerufen wurde, immer schärfere Formen annimmt und immer weite.« Kreise erlaßt. Die Zerstörung der produktiven Kräfte der Gesellschaft einerseits und der schroffe Gegensatz, der zwischen der Entwicklungstendenz' der Produktion und zwizuwenden; c) das friedliche Beisammenleben und das brüderliche Zusammenwirken der Nationen und Völkerschaften, die in""dieser oder jener Form ihr Schicksal an dasGeschj.dk der Föderation geknüpft haben, zustandezubringen. Die Erlahrung Rußlands in der Anwendung der verschiedenen Formen de.* Föderation und in dem Uebergang von einer auf Sow,*eiautonomje begründeten Föderation (Kirgisen, Baschkirien, Talarien, Bergvölker, Dahestan) zur Föderation, dv> auf dam Vertrag unabhängiger Sowjetrepubliken beruht (Ukraine, A.ierbe;dschan), sowie in der Zulassung von Zwisehenstu ei (Turkesian, Weißrußland) — hat die ganze Zweckmäßigkeit und Elastizität der Föderation als der gemeinramea Form des Siaatenverbaudes von Sowjetrepubliken vollkommen bestätigt. 6. Doch kann die Föderation nur dann solid , und die Ergebnisse der Föderation kennen nur dann konkret sein, weinn sie sich auf das gegenseitige -Vertrauen und ireiwilli ge Einvernehmen der sie bildenden Länder stützt. Wenn die R. S. F. S. h. das einzige Land in der Welt darstelilt,, wo das Experiment des friedlichen'Beisammenwo'tuens und des brüderlichen Zusammenwirkens einer ganzen Reihe von Nationen und Nationalitäten gelungen ist, so ist es deshalb, weil es üa weder Herrschende no:h Beherrschte, weder ein Mutterland noch Kolonien, weder Imperialismus noch nationale Unterdrückung gibt. — Hit/r beruht d]e Föderation auf dem gegenseitigen Vertrauen und dem freiwilligen Streben der werktätigen Massen verschiedener Nationalitäten im gemeinsamen Bund«. Dieser freiwillige Charakter der Föderation mußte auch weiterhin unbedingt beibehalten werden, denn nur eine solche Föderation kann die U e b e r g a n g s i o r m zur höheren Einheit der Werktätigen in einer einzigen W e 11 w i r tschatt werden, de.eti Notwendigkeit immer mehr und mehr evident wird. sehen der bis auf Minimum gesunkenen Konsumkraft der breiten Massen besteht* Andrerseits machen die Armut und dje Not der arbeitenden Massen aller Länder immer schwerer und unerträglicher. Alle (Versuche der Bourgeoisie, dieser Weltkrise zu entrinnen und ihre frühere Macht wiederherzustellen, sind zum Scheitern verurteilt, infolge der Vertiefung der inne.en Widersprüche de? kapitalistischen Systems, infolge der Erstarkung des revolutionären Dranges bei den arbeitenden Massen, als Reaktion gegen den bisherigen Reformismus und nationalen Chauvinismus, endlich infolge der Auswirkung der kolossalen Machtposition des proletarischen Rußlands. 2. Die Konferenz sieht im gewaltigen Anwachsen der kommunistischen Bewegung in den Hauptläidetn Europas und in der klaren Scheidung zwischen den Revolutionären' einerseits und den sozialverräterischen „zentrisUsch" wankelmütigen Elementen anderseits einen riesigen Fortschritt der sozialen Revolution, die bereits in die Phase des verschärften Bürgerkrieges eingetreten ist. Eeweise hiefür sind: der vollkommene Sieg Räterußlands über alle seine inneren und äußeren Feinde, der revolutionäre Kampf in Deutschland, Italien und der Tschechoslowakei, die Kommunistenverfolgungen in Frankreich, das Wüten der Faszisten in Italien, die kolossalen politischen und ökonomischen Streiks in England uind Amerika, der weiße Terror in Ungarn, Polen, Finnland, Spanien und in einer Reihe anderer Länder, endlich d;e furchtbare Arbeitslosigkeit in Amerika und ganz Europa. Derscheidende Kampf zwischen der Weltrevolution und dem We itimper ia llism'us naht. 3. Der Kongreß konstatiert, das in der letzten Zeit zutage getretene Eiwachen der revolutionären Bewegung im Orient als Reflex der Revolution in Europa. Diese Bewegung, die? anfangs einen vorwiegend nationalen Charakter trägt, wird durch die Entwicklung der sozialen Revolution und die Not der breiten Volksmassen im Orientgezwungen, ein kommunistisches Gepräge anzunehmen (Konferenz: der Orientvölker in Baku, Armenien, Grusien u. a). 4. Die imperialistischen Cliquen Englands und Frankreichs bemühen sich in ihren Kolonien im Orient gegen' Räterußland und gegen die lokale Freiheitsbewegung einen Damm zu bauen. Ihrer alten Politik treu nützen sie die Konkurrenz der herrschenden Klassen der verschiedenen Volke.- untereinander sowie die religiös-nationalen Unterschiede innerhalb der Bevölkerung aus, um einen Teil der 'Volksmassen gegen den anderen aufzuhetzen. 5. iVon diesem Standpunkt aus muß auch die englische Politik in unserem Lande betrachtet werden. Einerseits e'.ji illusorisches Mandat, welches die reaktionär-chauvinistischen, jüdischen Elemente in iihrer Ergebenheit für den englischen Imperialismus bestärkt undi die arabische Bevölkerung gegen sie aufhetzt, andererseits aber die faktische Unterstützung der Effendi-Reaktion und die Entfachung einer judenfeindlichen Hetze unter den Arabern. 6. Der arabische Kongreß in Haifa ist ein Ausdruck der Habgier der arabischen Herrenklasse, die unter dem1 Mantel von nationalistischen Phrasen ihr wahres Klassenziel — die Exploitation — verdeckt. Eine ähnliche jüdische Instilu'tion ist der Waad-hal-umi, der Vertreter der Klasseninteressen des jüdischen Kleinbürgertums und der Kolonisten und ein gehorsames Werkzeug der reaktionären zionistischen Organisation. K e J n e v o n diesen beiden Organisationen vertritt die Arbeiter- und Bauernmasse ihres Volkes. Die" englische Regierung anerkennt offiziell keine von befden, bedient sich aber teer wie eiinels blinden Werkzeuges zur gegenseitigen nationalen Hetze. 7. Das Erstarken der revolutionären Arbeiterbewegung Die täüßk* flnfg ßen flu E. R. Partei. t. Inwieiern die proletarische Revolution an Ste'le des imperialistischen national-heterogenen Staates die ire'e Föderation nationaler Sowjetrepubliken setzt, insolerne sichert das Sowje'tregirne den Werktätigen der früheren unterdrückten Nationalitäten die stetige und schmerzlose Entwicklung;ium Kommunismus und gibt ihnen die Möglichkeit, sich in ihrem Kampfe gegen die Ueberbleibsel der nationalen Unterdrückung und Ungleichheit, sowie gegen die eigenen ausbeuterischen Spitzen auf die revolutionäre Erfahrung und die organisatorische Kraft des Proletariats der fortgesehnt; enen Länder zu stützen. Die R. S. F. S. R. und die mit ihr verbundenen unabhängigen Sowjetrepubliken haben ca. 140,000.000 Einwohner. Davon sind ungefähr 65 Millionen Nicht-Großrussem (Ukrainer, Weißrussen, Kirgisen, Usbesken, Turkmenen, Tadshiken, Asserbeidschaner, Wolga-Tataren, Krim-Tataren, Bucharzen, Chiviien, Baschkiren, Armenier, Tschetschentzen, Kabardinzen, Osselfner, Tscherkessen, Inguschen, Karatschajewtzen, Balkartzen — die letzteren sieben /Völkerschaften werden zur Gruppe der Bergvölker zusammengefaßt — Kalmücken, Kare'llen, Avartzen, Dargintzen, Kasikumuchtzen, Kjurintzen, Kumycke'n — die letzteren fünf bilden die Grupe der Daheslaner — Mari, Tschuwaschen, Wotjaken, Wolga-Deutsche, Burjaten, Jakuten u. a.) Die Politik des Zarismus, die Politik der Grundherren und der Bourgeoisie gegenüber diesen Völkern bestand darin, unter ihnen die Elemente jeder Staatlichkeit zu töten, ihre Kultur zu verstümmeln, ihre Sprache einzuschränken, sie in Unbildung zu (halten und schließlich aui jede Weise zu russifizieren. Das Ergebnis dieser Politik war die tiefe Kulturstufe und die politische; Rückständigkeit dieser Völker. Jetzt, da die Gutsbesitzer und die Bourgeoisie gestützt sind und das Sowje'tregime auch in diesen Ländern von den Volksmassen proklamiert worden ist, besteht die Aufgabe der Kommunistischen Partei darin, den werktätigen Massen der nichtgroßrussischen Völker zu helfen, Zentralrußlandi einim Lande ruft immer schärfere Repressalien seitens der wachsenden Reaktion hervor, und zwar seitens der englischen Regiefung und ihrer Handlanger, der jüdisch-arabischen Bourgeoisie. (Verfolgungen der Arbeiferbewegung, Arbeiter-Presse, Gesetze gegen Versammlungsfreiheit und Freiheit der Meinungsäußerung sowie hooliganische Uebertälfe auf Arbeiterklubs). Im Kampfe gegen den Kommunismus hat die jüdische Bourgeoisie ihre „Schwarze-Hundert"-Fratze entblößt. Palästina wird zu einem Lande des weißen Terrors. 8. Wie in allen Ländern sind' auch hier die sozialver* räierischen Arbeiterparteien die Hauptstütze der Reaktion, Der Verrat der hiesigen Sozialpatrioten hat ene Stufe erreicht, wie in keinem anderen Lande — auf die Stufei eines Kampfes gegen gewöhnliche, wirtschaftliche Streiks. Ihr Einfluß auf die hiesigen Arbeiter gründet sich auf die Unterstützung, welche diese Par'e'en (Achdufh-haawodah und Hapne'l-ihüzair) von der zlcntetischen Bourgeoisie ei halten, sowie auf die klenbürcerilichidealistisch-nationalistische Psychologie, bei der Mehthöjtdßr neu-ein gewanderten Arbeiter während der ersten Zeit ihres hiesigen Aufenthaltes. Aus diesem Grunde hat auch die neugeschaffne „Alfr ge'meine Arbeiter-Organisation" (Histadruth-klalüh) keinen Wert für den Kampf der Arbeiter und bietet nur ein neues Feld zum (Verrat der proletarischen Klassen-rnteresisen., In richtiger Würdigung des chauvinistischen Charakters der arabischen Bewegung (Kongreß in Haifa), d-Je das Klassenbewußtsein des arabischen Arbeiters vertuscht und somit seine Aufklärung hemmt, ist doch die Konferenz überzeugt, daß diese Bewegung unvermeidlich als Reaktion gegen sich eine revolutionäre Gegenbewegung der Arbeiter und Bauern hervorrufen muß. fo. In Würdigung der gegenwärtigen inneren und äusseren politischen Lage erachtet der Kongreß für notwendig: a) auf die Tagesordnung der Kommunistischen Internationale die Frage einer in d er a 11e r n ä c hs t en Ze i t zu betreibenden aggressiven Politik gebenden Weltkapitalismus und eines direkten Angriffes! zu stellen, welcher durch unverzügliche internationale kommunistische Aktionen vorbereitet, durch die Kommunistische Internationale geleitet und von allen angeschlossenen Parteien in streng disziplinierter Weise durchr,e:üihrt werden soll. Die Konferenz hält ferner für die Aufgabe der Partei: b) mit allen Kräften an der internationalen kommunistischen Bewegung mitzuarbeiten, die Sowjetrepubliken zu unterstützen und jeden Versuch eines Ueberfalles auf dieselben, sich entgegenzustellen, ](Verhinderung der Militär- und Munitionstransporte, Durchfülhrung von Massenaktionen in ihrem Interesse usw.). c) einen unermüdlichen Kampf gegen den Englischen Imperialismus und seine Gewaltherrschaft im Lande zu fähren, eine allgemeine Volksbewegung gegen das fremde Joch zu erregen und eine breit angelegte Propagandaarbeit unter dem englischen, indischen und anderem Militär zu leisten^ mit den revolutionären Elementen der benachbarten Länder, besonders Aegyptens, Syriens und der Türkei in Verbindung zu treten und sie in ihrem Kampfe gegen den Imperialismus zu unterstützen; d) die ganze Falschheit und Haltlosigkeit so>- wohi des englischen Mandatars als auch der irreleitenden Cliquen: der zionistischen Organisation und des arabischen Effendikongresses, bloßzustellen, ihre Arbeit zunichte zu machen und ihren ausbeuterischen Klassencharakter zu demaskieren. Das Gleiche gilt auch vom1' „Waad iha-l'umi"; zuholen, ihnen zu helfen: a) ihr Sowjctregime zu entfalten und zu fceiestfgen isi Formen, die den nationale.* LebercefgeaLfimficfßdten tt'eier Völker entsprechen; b) die in ihrer Muttersprache wirkenden Institutionen zu entfalten und zu befestigen, so das Gedclhtwesen, das Verwaihnigswese/J, die Wi?t3( ha Iis O rga ne und Resierungsorgfäiie, die aus Eiakeimfo'Üitea gebildet wenden, die mit dem Leiben undi dev Psgtlioiogfe der 4rfHc5&ui Bevüllkeruijug vertraut; sind; c) die Schulwesen, das Theater und Klubwesen und überhaupt a.'te Kultur- und Bildungsinstitutionen in ihrer Muttersprache zu tördetn; d) ein weitverzweigtes Netz von Vorträgen und Schulen, sowohl zum Zweck der allgemeinen Bildung, wie auch der Fachbildung in ihrer Muttersprache ins Leben zu rufen und zu entfalten (in erster Linie für die Kirgiueni, Bäschfiren, Turkmenen, Usbeken, Tadshiken, Asserbejdschaner, Tataren und Dahestamer), damit einheimischen Kaders qualiiizierter Arbeiter, sowie Sowjet- und Parteifunktionäre auf allen Gebieten der Verwahrung und vor allem auf dem Gebiete der Bildung möglichst schnell vorbereitet werden. 2. Schließt man von den 65 Millionen der nicht großrussischen Bevölkerung die Ukraine, Weißrußland, e;n)eni Tejl Asserbe,'dschans und Armenien aus, die in diesem oder jenem Grade der Periode dies indmUiellen Kapitalismus durchgemacht haben, so bleiben zirka 30 Millionen der Vorwiegend' turko-tatarischen Bevölkerung übrig (Turkestan, ein großer Teil von Asserbejdschan, Dähestan, die Bergvölker, Tataren, Kirgisen, Baschkiren u. a.), die die kapitalistische Entwcklung noch nicht durchgemacht haben, die ein eigenes Iadustrieproletariat noch nicht aufweisen oder fast nicht aufwe plen, die zumeist von Viehzucht in patriarchalischer Weise lebe» (Kirgisen, Baschkiren, Nordkaukasus) oder noch nicht ganz über das halb patriarchalische, tiflib feudale Regime hinausgegangen sind (Asserbejdschan, Krim u. a.) aber schon in das allgemeine Fahrwasser der Sowjetregierung mit hinein gerissen sind. Die Aufhebung der tatsächlichen nationalen Entrechtung btldet hjer einen langwierigen Prozeß, der einen beharrlichen und hartnäckigen Kampf mit allen Ueberresten der nationalen UnferdrÜK-

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