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Freie Tribüne · 1921-04-09 · 11-12 (9.4.1921) · page 2

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Journal
Freie Tribüne
Volume
3 (1921)
Issue
11-12 (9.4.1921)
Date
1921-04-09
Page
– (sequence 2)
Language
German
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SITTE 2 drüssig geworden und will gan/n Aiheil tun. So schreit sie olfen hacli der Keuierung der ..starken Hantt". Auch Bbert wird ,,g eben k ö n n e n". Die „revolutihmire" Partei der* Zweieinhalbten zog, wie erwartet, den besseren Teil der Tapferkeit vor, -- doch das revolutionäre Proletariat Deutschlands unter der Leitung der III. Internationale und ihrer Partei wird eingedenk des Wortes, „daß niohtsGroßc in der Geschichte ohne Leidenschaft geschah", seinen revolutionären Wog verfolgen. Der Kampf geht av e i t c r, wenn a u c h die erste Schlacht verloren ist. Jetzt ist das dringendste Gebot der Stunde, ihre Lehren festzustellen. Sicher ist zunächst, daß das aktive Eingreifen der Vor. Komm. Partei, der Vorhut des Proletariats, aus der geschaffenen Situation — der Provokation der 1 h">rsingbanden und der schwierigen inneren und äußeren Lage der deutschen Bourgeoisie vollauf berechtigt und begründet war. Der gewühlte Augenblick des Uebergangcs zu einer neuen, revolutionären Massenaktion war der denkbar günstigste. (Beweis liierfür ist die -Beteiligung von lV2 bis 2 Millionen organisierter Proletarier an ihr. Die Scharen der Revolutionskämpfer traten an vielen Orten, ohno bestimmte Direktiven vom Zentrum oder auch von den leitenden Lokalinstanzen in die Schlacht ein! Diese Tatsache stellte ja gerade das Problem der revolutionären Partei zu den sich spontan zum Kampf sammelnden Massen in seiner ganzen Schärfe auf: ihre Organisierung, Leitung und Einbeziehung in die sich stets verbreitende Schlachtfront. Ungeheure Fragen taktischer und strategischer Natur wurden somit an dio Ver. komm. Partei gestellt. Im schärfsten Gegensätze zu den Schoidomännern und Hilferdingen, dio von vornherein auf ihre Isolierung, auf eine Zerstörung der Massenaktion sich mit größter Vehemenz auf Seite der Konterrevolution schlugen, mußte man an ihro Lösung herangehen. Daß diese nur teilweise gelang, ist darob kein Wunder! — Eine unleugbare Tatsache bleibt aber, daß der revolutionäre Impuls der Massen — dies kam immer deutlicher im weiteren Verlaufe der Aufstandsaktion zum Ausdruck — von deii Partei organisatorisch orfaßt werden konnte, wenn er auch schließlich gedämmt worden mußte. Dio Schlacht wurde abgebrochen! Doch der Rückzug wird in vollster Ordnung durch-, geführt. Die Kerntruppen Her Organisation blieben unangetastet. Schon sammeln .sie sich zu neuen Kämpren. Daß diese unmittelbar bevorstehen, bestellt kein Zweifel. Ein gewaltiger Landar.beiterstreik in ganz .Deutschland — vor den Frühlingsarb ei ton, wie auch neue ökonomische Ausstände in dem rheinisch-westfälischen Kohlengebieto sind die l'RHIL TWUÜNE NR. U-12 In ihnen auch wird die jetzt für das revolutionäre deutsche Proletariat brennendste Frage beantwortet werden, wie sich die weitere und innigere Durchdringung der revolutionären Massen durch die- Ver. Komm. Partei bewerkstelligen lasse. Ein Moment wird hiebei von wesentlichem Einschlage sein: d e r mo italische Erfolg, den Spartakus bei der letzten Aktion trotz der Greuelmärchen der Bourgeoisie und ihrer Nosko- und Hilferding-Sozialiston davongetragen hat. Die verlorene* Schlacht stärkt bloß die revolutionäre Siegesgewißheit des vorstürmenden deutschen Proletariats. Der Bergarbeiterstreik in England. Vor einer Woche kaum/ erklärte der „Kautskyaner" Ledebour auf der Parteikonferenz der „Unabhängigen Arbeiterpartei Englands", daß eine R e v o 1 u t i o n a u f der ßriteninsel unmöglich sei. Mit Jubel nahm die ganze bürgerlidie und „sozialistische" Presse aller Länder diese Feststedung auf. War doch das unheimlidie "Gespenst der Wcl t r e v o 1 u t i o n durch die Beschwörungsformel des großen deutschen „Revolutionärs" gleichsam wie weggescheiicht, da wenigstens im Merzen des kapitalistischen Löwen, in dem Mutterlande des weltumspannenden Imperialismus Großbritanniens „das Schrecklichste der Schrecken" nicht mehr zu befürchten war! Die Btiquette der Weltrevolution wurde von den Wortführern „des Zentrums des revolutionären Proletariats-" wie es auf der Wiener Konferenz von Fr, Adler und Genossen getauft wurde, in verstohlener Weise abgelegt und ad acta geworfen. „In Englaud ist keine Revolution möglich", stellt Ledebour fest und wird von den Anhängern der Zweieinhalbten mit stürmischen Beifall belohnt. — War der W u n s c h et w a d e|s Vater des Gedankens? Keine andere Erklärungsweise dieser „Weitskhtikeit", dieses politisdien Sdiarfsinnes der sozialdemokratischen Führer erscheint angesichts des drohenden, des unvermeidlichen Kohlenarbeiterstreikr möglidi. Vogelstrauß politik. Oder sind gar die Herren Walhead, Shinwell und all die Säulen der englischen "Unabhängigenpartei der Arbeit" auf den plumpen Trick ihrer Kapitalistenherren hereingefallen, nichts voraussehen zu wollen/ um ailes auf des Messers Spitze zu treiben, um es „darauf ankommen zu lassen". Kein Zweifel, in der „Blindheit" der englischen Unternehmer,- in der „Kurzsichtikeit" der englischen Regierung lag Methode und bewußte Absicht. Sie provozierten, um den Kampf zwischen Arbeit und Kapital endgültig auszutragen. Der Rubiko mußte von ihnen überschritten, die faule Krise, das Gleichgtwidit der Kräfte zwischen den überwunden werden. Durch einen Handstreich, unter möglichster Maskierung ihres Generalangriffes, wollen sie den Sieg erringen. Die demokratische Regierung Lloyd Georges macht sich weislich aus dem Staube. Sie, die sonst Pemaß der bewährten Praxis des Weltkrieges zwischen den Parteien zu stehen und zu verhandeln gewohnt, ja verpflichtet war, erhebt sich über sie alle, „über den Parteien" wartet sie auf den Ausgang des Kampfes. Die Kohlenbarone sind die Vorplänkler des ge^ samten Großkapitals, der Industrie- und Finanzmagnaten Englands. Der Stoß, der gegen die Kohlenarbeiter ausgeführt whb, ist gegen das gesamte organisierte, britische Proletariat gerichtet. Auch diese Tatsache sahen die geschulten und revolutionären Führer des marxistischen Zentrums nicht. Sie erkannten nicht, daß der Kampf in der Kohlenindustrie längst schon den Rahmen einer bloß ö k o nomischen Spannung zwischen Kapital und Arbeit gesprengt, daß er jetzt sich zu einer politischen Macht frage zwischen der Arbeiterschaft und der Bourgeosie erweitert hat. Lind doch lieferte gerade die Geschichte der englischen Bergarbeiterfrage wahrend des Weltkrieges und in der Nachkriegszeit Beweise genug, wie sich der ökonotnisdie Charakter der Streitik* keilen, die Lohn- und Arbeitszeitfrage, oft mit dem politischen vertauschen mußte. Schon die Forderung der Sozialisierung der Bergwerke, die von den Unternehmern und der Regierung aufs heftigste bekämpft und im Shankey-Entwurf im vorigen Jahre, zu Fall gebracht wurde, steifte die Tatsache fest, daß der politisdie Charakter der Frage von dem Proletariate besonders dann betont wurde, wenn es sich der Bourgeoisie überlegen wähnte. Nun freilich hat sich das Blatt gewendet, Die englisdie Bourgeoisie, die bisnun alle Aktionen des Proletariats^ bald durch Verhandlungen, bald durch Kompromisse zu zersdilagen verstand, ist jetzt stark genug, die politische Seite des Konfliktes unumwunden zu gestehen. Ihr bleibt kein anderer Ausweg übrig. War sie beim letzten Streik im Herbste 1920 a°m sene^1' ^urd\ c*'e Einführung der überschüssigen Akkordarbeit den bisherigen Stand der Tariflöhne zu wahren und so wenigstens den Bergarbeitern ihren Lebendsstandard zu sidiern, so glaubt sie jetzt zu einer viel radikaleren Maßnahme greifen zu müssen. Denn alle Palliative, Anpassungen und „allmähliche Uebergänge zu der Friedenswirtschaft" erwiesen sich als vergeblich, sie wurden ausnahmslos durch die Anarchie der kapitalistischen Wirtschaft ad absurdum geführt,- die letzten Verträge mit den Arbeitern ergaben eine gewaltige Steigerung der Koh 1 enpr od uk tio.n, der Reichtischen Nation wrirrfg ins Unermeßliche verro/ctanat und der Bourgeoisie .st bereits gelegt: die Zusammenschmelzung der vereinigten Kommunistischen Partei Englands mit der ah* gespaltenen Kommunistischen Gruppe der „Independcm Labour*Partei", steht unmittelbar bevor. Linter dem Drucke dieser neugeschaffenen revolutionären Organisation wird es den verschmitzten Führern der Trade-Unions jetzt noch kaum gelingen, den Streik der Kohlenarbeiter z u i s o 1 i e r e n. Die Aktion des Dreibnndes wird, falls es zu einer Zuspitzung der allgemeinen Lage kommt, kaum noch hintauzuhalten sein. Denn schon treten an vielen Orten die Eisenbahnarbeiter, ihrer einstmaligen Isolierung eingedenk, spontan — über die Köpfe der Führer hinweg — für den sofortigen Streikbeginn ein. Auch die Transportarbeiter werden nicht zurückbleiben. Der Streik ist von vornherein in seine schärfste Phase getreten. Die Notstandsarbeiten werden nicht mehr ausgeführt, die Arbeitswilligen und Streikbrecher von den Streikenden rüdtsichtslos beseitigt. Viele Bergwerke stehen bereits unter Wasser — der wirtschaftliche Schaden der „NTation" ist kaum einzuschätzen. Die Großbourgeoisie drängt mit Volldampf auf die gewaltsame Lösung der Krise. Alle bürgerlichen Zeitungen behaupten, daß der Streik gegen „die Konstitution und gegen die jetzige Regierungsform sich richte". Es sei „die Ansage der Revolution". Die Regierung, die über den Parteien stehen wollte, hat den Ausnahmezustand über ganz England verhängt. Die streikende Arbeiterschaft antwortet überall mit Riesendemonstrationen. Ist es eine Revolte, Herr Ledebour, oder doch ein Putsch wenigstens der „unmöglichen Revolution"? Der X. Kongreß der Russischen- Kommunistischen Partei. Bin neuen' Markstein in der Entwicklung der russischen Revolution! Wenn wir die Rolle und Bedeutung der bisherigen Konferenzen der russischen kommunistischen Partei mit der der Sowjetkongresse vergleichen wollen, so springt uns das unterscheidende Moment sofort ins Auge. Während die Beschlüsse der Sowjetkongresse im aligemeinen bloß die 'Registrierungen, — Bejahungen oder Vern e i n u n g e n, — der angestellten Versuche zu einem Aufbau der sozialistischen Wirtschalt und Gesellschaft in Rußland sind, und somit bloß als Kontrollorgane der proletarischen Diktatur -fungieren, so kommt den Konferenzen der R. K. P. eine wesentlich unterschiedliche Punktion und Bedeutung zu. Ergibt sich: diese Tatsache aus der notwendigen Rollo, die die kommunistische Partei als Vortrupp' des Pr-oleta- ■flfe^fff^uff i\kfW?tf#r. gend aus dem Bauernstände zusammengesetzten Gesellschaft spielen muß, von selbst, — so wird es auch klar, weshalb der X. Kongreß der R. K. P., -- allen vorausgegangenen gleich, einen neuen Wendepunkt der revolutionären Entwicklung bedeutet. Ein neues b a h n b r e c h o n d o s Moment! Eme Neuorientierung oder wenigstens der An&'atz dazu! Mögen auch alle Leugner der „Parteidiktatur" über die ~so oft angestellten, und verfehlten „sozialen Versuche" spotten und zetern, ihre historische, nicht zufällige, sondern höchst notwendige Bedeutung bleibt unangetastet. Die Rolle der kommunistischen Partei als der Schrittmacherin und Balmbrechcrm alles Neuen in der sozialen Umgestaltung Rußlands kommt auf ihrem zehnten Kongreß am prägnantesten zum Ausdruck. Sclion die allgemeine politische Lage der Räterepublik trug wesentlich hiezu bei. Sie wird durch den TTcbcrgang von der Zeristörungs- und Kriegsphase zu (leides Aufbaues und der Friedensproduktion gekennzeichnet. "Die .völlige Zerschmetterung der eigenen Konterrevolution, deir Friedensschluß mit. den Randstadien un,d die tatsächliche Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit den kapitalistischen Großmächten sind ihre hervorstechendsten inno.ro n und ä u ß er e n Faktoren. Das Zusammenwirken dieser Faktoren übt aber seine Wirkung nicht bloß auf das Wirtschaftsleben des proletarischen Staates aus, es findet seinen unmittelbaren und ursprünglichen Ausdruck in. seiner gesell s o h a f 11 i c h e n S t r u k fc u r und O r g ani sali on. Es ist bezeichnend zugleich und wunderbar, wie der Ueborgang von dem Kriegszustände der Revolution zu dem ihrer friedlichen Entfaltung in der Massenspychologio des russischen Proletariats, ja in allen seinen revolutionären Kräften die stärkste Erschütterung hervorbringt. Unter diesen Umständen erscheint es auch selbstverständlich, daß d o r zweite Klassenfaktor der russischen Revolution, d as B a u e r n t u m, a n der Schwelle der friedlichen Neugestaltung der Dinge in ihrer bisherigen Ideologie, in ihrem bisherigen Verhältnis zu der proletarischen Diktatur, aufs tiefste getroffen und verändert wird. % Die Fragen der proletarischen Organisierung in dorn Arbeitersjaate Und das- Verhältnis der Arbeiterklasse zu dem Bauerntum — nicht da.s V e r h ä,l tn i s von Stadt und Dorf, wie es Lenin ausdrücklich betont hatte —, waren hierdurch mit einem Schlage auf die Tagesordnung clor kommunistischen Partei Rußlands gesetzt. Von diesem Standpunkte aus wird es kl an, weshalb (Ii.* Geworkschaf tsf rage eine so heftige Diskussion und Behandlung erfahren hatte, sie bildet zusammen mit der Agrarfrage die beiden Zentralpunlcte, um welche sich die Beratungen und Entscheidungen des X. Kongresses drehten. grössert. Und doch sehen sich die Kohlenbarone der neuen Krise, ja demvölligen Zusammenbruche nahe, dehn sie ersticken an ihrem eigenen Besitze, der keinen Absatz, keinen Markt findet. Deshalb müssen sie zum Aeussersten greifen : der „Betriebsunfall" soll an den Lohnsklaven wettgemacht werden, durch die Erniedrigung der Löhne, ~d. h. durch die gleidizeitige Erhöhung der Kohlen« und aller Lebensmittelpreis? soll die Krise überwunden werden. " Der Absolutismus des heiligen Privateigentums wird wieder in seine Rechte eingesetzt werden. Sein politisches Prinzip soll von nun ab unumschränkt herrschen und beherrschen. Was bis jetzt bloß im Lande der Gomperzgesellschaften mit gutem Erfolge versucht und durchgesetzt wurde, soll audS den kampferprobten Trade-llnions gegenüber gewagt werden. Die englische Unternehmerschaft hat wenig Grund, vor diesem Schritte zurüdezuschrecken. Denn sie vertraut auf die „Besonnenheit der Arbeiterführer" und auf den „sozialen Geist der ganzen Nation", Sie weiß zu wohl, daß die Gewerkschaftsbonzen zu feige sind, die ganze Arbeiterschaft auf den Kampfplan zu rufen/ noch n i e sah sie sich dem so gefürchteten „Dreibunde der Kohlen*, Eisenbahn* und Transportarbeiter" gegenüber. Wurde das nach der Beendigung des imperiale stisdien Krieges, an Zahl und Geldmitteln so starke, organisierte Proletariat durch zersplitterte Teilaktionen zermürbt und erschüttert, so kann jetzt die letzte Generaloffensive des Kapitals mit umso größerer Sicherheit eingeleitet werden. Die Aktton zur Herabsetzung d e r L ö h n. e in derKohlenindustrie b e d e u t et bloß, daß die gesamte Bourgeoisie durch Machtmittel ihre politische Diktatur w i e d e r erringen will. Das englische' Proletariat wurde in die Defensive gedrängt. Durch die Schuld seiner sozialabhängigen und -unabhängigen Führer. Doch beginnt es in ihm schon mächtig zu gähren, — es ringt sidi trotz des „sozialen Geistes" und der gewerkschaftlichen Schulung zu der klaren Erkenntnis der Dinge durch. Die Massen erfassen instinktiv all das, was ihre Führer nicht zu beweisen und zu sehen vermögen. Die Tatsadien spotten aller Theorien: die Zahl der Arbeitslosen, die wöchentlich eine Zunahme von 30.000—60.000 Mann aufweist, ist schon auf anderthalb Millionen gestiegen, die Armee der Kurzarbeiter liefert hiezu eine andere Million. Der revolutionäre Vortrupp des englischen Proletariots beginnt sid^ rasch zu entwickeln, Um dem verbredieriscrWn Treiben der Gewerkschaftsführer eine Spitze zu bieten, geht im ganzen Lande der Aufbau der „Arbeits* iosenkomitees" und der „Shope Stuart" Betriebsräte), mir fieberhafter Hast vor sid-i. Ihr organisatorischer Zusammenschluß ist bereits erfolgt. Auch die feste Grundlage zum Aufbau einer revolutionär-sozialistisdier Partei

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