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Freie Tribüne · 1921-02-24 · 7 (24.2.1921) · page 3

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Journal
Freie Tribüne
Volume
3 (1921)
Issue
7 (24.2.1921)
Date
1921-02-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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NR. 7 FREIE TRIBÜNE SEITE 3 Voranzeige! Die nationale Frage rußland. in Sowjet- Am 9. März 1921 findet im „Bayerischen Hof" ein Palästina-Arbeiterfond-Abend statt. H. srlif: Arbeiterschaft von der Notwendigkeit zu übeizr-n#«n, daß die Regulierung der jüdischen Wanderung i»inziir und allein durch Konzentrierung und Kolonisierung in Palästina geboten und möglich ist. Wir v/ordeh nicht müde worden, nachzuweisen, daß tausend Einwanderer in. Palästina, dio in die Landwirtschaft und Urproduktion eindringen, für den wirtschaftlichen' Wiederaufbau der durch Krieg und Bürgerkrieg .ruinierten jüdischen arbeitenden Massen von größerer Wichtigkeit und dauernder Nachwirkung sind als zehntausend nach Amerika und in die dortige Nadolindustrio eingedrungener Kinwanderor. Wir sind fest überzeugt, daß eine gemeinsame jüdische Arbeiterorganisation, die sich zur eigentlichen Aufgabe die konstruktive Hilfe, die Produktivierung und die Regelung der Wanderung gesteift hat, früher o'yipy später unser Programm in vollem Umfange verwirklichen wird. Sohen wir doch, wie eine ganze Roihei von unserer p;i iästineusisohon Jjdce feind liehen Arbeiterorganisationen. - - der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe sehr langsam, aber auch sehr sicher unser Programm stückweise übernehmen und zu verwirklichen trachten. Nicht der Polemik wegen sei es hier erwähnt, sondern, mit Freude sei es festgestellt, daß /,. iß. die jüdische Sektion der rußländisohen kommunistischen Partei geboren aus dem Gedanken der vollständigen Verneinung unseres Programms, späterhin sieh veranlaßt gesellen hat. die Produktivierung, n.ne'h später die Agrarisierung (d. h. Zuruckführmig, zur LanrlWirtschaft) der indischen Massen auf ihre Falinon zu schreiben. Ja, die lobendige jüdische Ar - beiterwirklichkeit hat auf d;e jüdische Sektion derart gehvirkt, daß manohe der Sektionisten sogar mit dem Gedanken einer territorial konzentrierten Produktivie riiTigs- und Agrarisieningstätigkeit kokettieren. Daß sie dabei die alte Feindschaft gegen Palästina nicht aufgegeben und Turkestan als das geeignete Land für diese territoriale Konzentrierung gefunden, haben, soll uns keine Sorge bereiten. Dieselbe harte jüdische Wirklichkeit, die den Sektionisten ein eigenes jüdisches Wirtschaftsprogramm aufgezwungen hat, wird ihnen auch später das Land zeigen, wo einzig und > ä&J/i -dies. Wirtschaftsprogramm verwirklicht werden kann - Palästina. So unterschiedlich auch die Meinungen verschiede nur jüdischer Arbeiterparteien über die Möglichkeit und Notwendigkeit der Schaffung eines territorialen Arbeitezentrums sind, so kann es doch keine jüdische Arbeiterpartei hindern, zu den dringenden Lebensfragen der Gegenwart Stellung zu nelimen und soweit es möglich ist, diese mit gemeinsamen Kräften zu beeinflußen. Daß die Fragen der konstruktiven Hilfe, der Produktivierung und, der Wanderung sehr dringend sind, seheint mis keines besonderen Nachweises zu bedürfen -- besonders jetzt, da die Gefahr besteht, daß Amerika, für die jüdischen Wanderer endgültig geschlossen wird. Und daß die Lösung dieser« Fragon durch eine gemeinsame Aktion aller jüdischen (Arbeiterorgamsalio - non möglich ist, soll die Organisation selbst beweisen. Die neue Richtung in der Sowjetpolitik. Die unterdrückten Nationen überzeugten sich im Laufe des Bürgerkrieges, dnß ihre Verbindung mit dem Ih'irgertume gefährlich sei. An eigener Haut verspürten sie es und zogen die Lehre für die Zukunft, daß es schädlich ist, sich der Bourgeoisie als Streitcriu für die nationalen Interessen gegen die Rätei'egicrung zu bedienen. Gar bald wurde es klar, daß der Weg der U k r a i n i s c hon R a d a ins Quartier des Hetman Skoropadski und. des - deutschen Generals Bichhorn führt. Zwischen den mannigfachen, „rein nationalen" Regierungen, so von. Alasch Ordi bis Koltschak gab es keinen wesentlichen Unterselüed. Die feudalen Blut-; sauger aller Kassen und Völker im Bunde mit „n at i. o n a 1 "russischen Generälen, berauben und unterdrücken alle ohne Unterschied der Nation mit derselben Grausamkeit und Härte. Die Konterrevolution, welche in ihrem Kampfe gegen die Rätomacht die nationalen Bewegungen der nichtrussischeu Massen für ihre Zwecke mißbrauchte, zeigte, als sie selbst zur Macht gelangte, ihr unverfälschtes Henkerhaupt und brachte also die arbeitenden Massen von Ukraina, Kaukasien. Sibirien u. a. auf den Weg der Revolution. Es war aber nicht nur das soziale Moment im Lager der eigenen national-befreienden Bourgeoisie, 'das die arbeitenden .Dorfmassen dem Bolschewismus näher brachte, sondern auch ihr vollständiger n a t i o n a l o r B a n k e r o 11. Tm Laufe des Bürgerkrieges, der sich unter den „Fricdensbedingungon" des Bntenteimperialismus abspielte, erwiesen die herrschenden Klassen ihre Ohnmacht und vollständige Unfähigkeil im Kampfe zwischen Proletariat und Kapital die nationale Stellung zu erhalten. Dio bürgerlichen Regierungen mußten ihre nationalen Interessen dem ententekapitalistischen Joche unterwerfen und verloren infolgedessen ihre vermeintliche Selbständigkeit. So z. B. verwandelte sich die anfangs erwähnte Ukrainische Nationairada in das Quartier des Hot man Skorospadski — eines Agenten von General Eichhorn - um schließlich in Petljuras .,Regierung11 überzugehen, der eigentlich der Häuptling einer mit Ententegöld besoldeten Bande war. So war es auch im Kaukasus und in Sibirien, wo die nationalen Bewegungen vom Bürgertum geleitet wurden. Sie alle weise?i dio Tendenz auf, sieh dem System der „Großmächte"' anzupassen — d. h. Pufferstaaten oder Kolonien zu werden. Das ist eben das größte Paradoxon unter den konventionellen Lügen der imperialistische.*! Politik. Der Weltkrieg, der angeblich im Namen der Befreiung der unterdrückten Volksmiuderheiten zu Endo . gekämpft wurde — macht diese Bef reiung unmöglich. Die Existenz selbständiger kleiner Völker im Rahmen der kriegslüsternen imperialistischen Wirtschaft ist eine o r g a n i s c Ii e U n m ö g 1 i c h k e i t. Diese Tatsache brachte auch die Massen des nicht russischen Dorfes zur Erkenntnis, daß sie sich nicht nur in sozialer, sondern auch in nationaler Hinsicht auf die Macht des Proletariats und seiner verschiedenen Landesorganisationer stützen müssen und daß dies nur der Weg sei, auf dem •sie ihre nationale Selbständigkeit in der sozialistischen Weltwirtschaft zu wahren vermögen. Auch Sowjetrußland mußte auf Grund der im Bürgerkriege gowonfnenen Erfahrungen seine Politik in der nationalen Frage ändern. Sein Kampf mit der Kontrerevolution auf allen Fronten, ließ es die Notwendigkeit freundschaftlicher Beziehungen z\i den urbeitsuchbnden nichtrussischen Massen empfinden und veranTaßte es, diese den Händen der Reaktion zu entreißen. Das russische Proletariat kann mit eigenen Kräften eine so lange und schwere Front nicht halten. Um eine Weltmacht zu werden, die den Angriff des Weltkapitalismus abwehren soll, mußte es nicht nur die ukrainischen Dorfmassen, i^pndern auch die arbeitenden Schichten der Randstaaten für sich gewinnen Und so eine Rote Millionenarmee aus dem Roden stampfen. Aber auch aus wirtschaftspolilischen Rücksichten mußte die Rätcrcgicrung ihre Stellung zu den nichtrussischeu Völkern - ändern. Bekanntlich sind ja die Kornkammern und Rohstoffquellen wie Kohlen- und Naphtagruben, nicht im ^revolutionären Zentrum Rußlands gelegen, sondern sie befinden sich in den nichtrevolutionären Randstaaten, wie Ukraina, Kaukasus und Sibirien. Der Krieg hält an. Die Folgen der Zerstörung der Industrie sind von Tag zu Tag fühlbarer. Der Verkehrs- und Fabriksbetrieb ist lahmgelegt. Das Brot gehl aus, der Hunger naht. Da muß die Ukraina Brot, das Dongebiet Kolde, Baku Petroleum, Turkestan IJ.'iumwolle und der Ural Metall liefern. Kurz, das Rerolutionttzentrum bedna-f der Unterstützung der frühe^ ren Kolonien. Die alte „großrussische" Kolonisationsmothodo kann aber von der Sowjetregierung nicht an* gewendet werde??. Sie muß sich mit den nichtrussischen Massen verbünden. Sie muß dio Maßnahmen, die sie iin eigenen Lande für den russischen Klein- und Mittelbauer; getroffen hat. auch in den nichtrussischeu Agrarländern bezüglich der nationalen Bewegung anwenden. Sie muß sich mit Seiner Rückständigkeit abfinden und trachten für das Sowjetregime zu gewinnen, nicht ihn „erobern" und ihn zu beherrschen, sondern ilui, um Lenins Wort zu gebrauchen,, heranzuziehen und mit ihm Pricden zu schließen. S<> nun wurde Räterußland vor die Aufgabe ge stellt, die nationale Bewegung zu spalten und sich mit den proletarischen und halbproletarischen Massen der nationalen Minderheiten zu voreinigen. Es mußte sich aber nicht nur dem eigenen Bauerntum anpassen, sondern auch den Bauerjinationen seines Reiches überhaupt, nicht bloß seinem eigenen Dorfe, sondern den Agi-argebioten seiner Minderheitsvölker. Als dritter Faktor tritt schließlich noch die Weltpolitik der Sowjetrepublik hinzu. In der ersten Zeit des Räteregimes stützte sich die russische revolutiu, näifc Arbeiterregiorung bloß auf die Kraft des städtischen Proletariats. Geradeso hatte sie einst in ihrem Kampfe gegen die Intervention bloß auf dio Macht des Proletariats in den kapitalistischen Ländern vertraut. Im Inlande hatte sie ihre Politik ganz nach den proletarischen Zentren zu bestimmen versucht, sie ignorierte durchaus das flache Land und legte außer- ■ dem das Hauptgewicht auf die soziale Revolution im europäischen Rußland. Das „Weltdorf", die dörfliche Welt seinerunermeßlichen Ostgebiete wurde hiebeil völlig vernachlässigt. In ihrem Kampfe mit dem Imperialismus der Westmäehte hatte die russische proletarische Räterepublik bald die Stufe erreicht, dio sie zu einem Faktor der Weltpolitik machte. In ihrem historischen Ringen mit dem Kapitalismus brauchte .sie eine breite Basis im Weltmaßstabe. In den kapitalistischen Ländern, beim Proletariato Europas konnte Sowjotrußland diese Grundlage aus gar vielen Gründen nicht gewinnen, es mußte sich-daher dem nationalistischen Osten zuwenden* Die u n t o r j o c h t e n Orie n t v ö I k e r, die durch den Weltkriegsimperialismiis an Gut und Blut bis zum äußersten ausgesogen worden waren,, erkaun- Peter Krapotkin. (1842 1921.) Peter Krapotkina Schäften und Glaube liefern uns nicht bloß ein Zeitdokument der gesellschaftlichem Entwicklung im 19. Jahrhundert, sie bezeichnen nicht nur ein Hauptsrüclc "der russischen oder allgemein europäischen Uevoltiiicn fleschichte, — sie sind vielmehr der lebendige Ausdruck der Menschheitsidee in ihrem stetigen Fortschritte, als deren Träger, als deren (Vorkämpfer der fürstliche Revolutionär selbst erscheint. Fast mutet es uns als eine ges chi cht liehe Allegorie an, daß er, der aus einer aer vornehmsten Familien der russischen Aristokratie stammte, ton?e;ne Freunde im Scherze oft als dem gesetzmäßigen Nachfolger des Gründers des russischen Reiches, des N o r~ m%n!\?$ Ruräk, huldigten, nun eben in -einem Lehe* u/nd Wärken die Entwicklung der Idee symbolisierte: die Leberwindung des absolutistischen Byzantinismus, den sein r\l\m einst mit der Gründung des russischen Reiches erneuern wollte, durch die Leugnung jeglicher sozialen Hierarchie, durch die Anarchie. Gar viele Momente weisen darauf hin, daß das Lebenstma Gedankenwerk de; revolutionären Anarchist.a Krapotkn nicht bloß Stoff und Interesse für eine psychologische Stüde, tur die „Biographie" eine; Revolutionärs und'eines proletarischen Vorkämpfers bietet, und daß sie b i solcher betrachtuno sicherlich v;el von ihrem eigensten Werte verlieren würden. Deshalb müssen die Tage und Werke dieses Manne,, dessen persönliches Schicksal nicht an dfj des lUisischen Proletariats geknüpft 'ist, als ein Phänomen, das nicht bloß individuell, auch nicht im eigentlichen Sjnne sozial, so doch in erster Linie menschlich ist, der Untersuchung unterzogen werden. Wieviel neue Zu animenhänge für die „Psychologie" des Einzelmenschen Krapotkin sich hieraus erg ben, wie hedurch manche der für uns unerklärlichen Tatsachen seines Lebens, so z. B. sein russischer und Ent mtepatriotismus im Weltkriege, seine „Neutralität" gegenüber dem Bolschewismus, unserem Verständnis näher gebracht werd.n. liegt auf der Hand: denn die; gerade ist sein hervorstechendes Merkmal, daß er mit keiner konkreten, zeitgegebenen und bestimmten sozialen Bewegung verknüpft ist, daß seine „Idee" ebenso „wahr und wirklich" im neunzehnten, wie im achtzehnten Jahrhundert ist. Kein Zweifel, daß Rousseaus und Godwins Ideale, oder genauer ihre organische Synthese fast die' vollständige geschichtliche Vorwegnähme der Grundlehre des kommunistischen Anarchismus ist. Dies als eine Herabsetzung des modernen Verfechters der freien au t o r 1t ä 11 o s e n Gesellschaft auffassen, heißt seine Wahrheit und ihre Wirkungen für die russische proletarische Revolution ebenso verkennen, wie Rousseaus Bedeutung für die große französische Revolution oder die Godwins für die Chartismusbewegutig in England. Die Feststellung, daL> der Anarchismus an der Schweife der großen Erhebung der Bourgeoisie, der ersten proletarischen Massenbewegung des vergangenen und der sozialistischen Revolution des fetzigen Jahrhunderts, daß er an diesen drei Zeitpunkten und Wegweisern der gesellschaftlichen Bewegung nichts an seinem We en und inihalt geändert hat, bedeutet bloß, daß er bisnun als sozialer Faktor nicht in das Spiel der historischen Kräfte eingegriffen, daß er seiin ..ideelles Sein" mit der Wirklichkeit noch nie vertauscht hat. Muß also der historische Materialismus seinem „gegensätzlichen Mitkämpfer" jegliche tatsächliche Bedeutung absprechen, so kann er seine Wahrheit nichtsdestoweniger bejahen. Die.e Unterscheidung der „ewigen" Wahrheit und zeitgegebeneti Wirklichkeit, als derai Träger der Anarchismus unü der historische Materialismus sich gegenseitig unterstützen müssen, ohne einander zu verstehen, mag zwar in der Theorie allzu abstrakt und „metaphysisch" erscheinen, sie läuft aber in der Praxis darauf hinaus, daß hier der stetigeu nd notwendige Prozeß der g:sellschattl.chen EntwickJuno, die von den Produktionskräten bedingt is „, zum höchsten Ce-etz erhoben wird, dort auer se;n E n a z i e 1, se'n letzte» Stadium als solches betrachtet wird. Der Klassenkampf und die durch ihn bedingte soziale . Stiuktur, der Klausenstaat, wird im Gehirn des Anarchisten durch den Augenbhckssieg der „Menschheits"-R.volution, die ihn gleichsam durch e;nen Sprung erringt, ersetzt. Dje stürmische Entwicklung der russischen Revolution, die sich von der „Volk und Freiheif-Bewegiiing um d>e Mitte de.; vorigen Jahrhunderts sogleich zu dem Anstürme des russischen Proletariats im Jahre 1905 und zu seinem Siege in dier Oktoberrevolution emporgeschwungen hatte, schien die Lebenswirklichkeit der anarchistischen Theorie ziim Tetle zu erweiien. Ganz besonders schien ihre Bestätigung durch den Gegensatz zu dem orthodoxen Marxismus Kautsky And der Menschewiki gegeben zu sein. Deshalb ist es auch kein Zufall, daß die Auseinandersetzung zwischen denn Anaroliismus und dem revolutionären Marxismus an der Schwelle der proletarischen Diktatur aufs neue als ein zeitgemäße. Problem der Gesdlschaftslehre gegeben wird. Von diesen Gesichtspunkten aus erhält auch Lenins Buch über „Staat una Revolution" eine besonders innige Beziehung zu dem Gedanken- und Lebenswerke von Peter Krapotkin. * Zunächst mußte freilich das Problem des Staates als ejue der wichtigsten Fragen, die der Zusammenbruch der kapitalistischen Ordnung in Rußland gestellt hatte, celöst werden. Denn über die Notwendig^ it der sozialen Revolution, über ihre Methoden besteht k.*ime Meinungsverschiedenheit zwischen Krapotkin und Lenin: „nicht* ohne starke Erdbeben <todrd der neue Zustand erreicht werden". Die soziale Revolution bedeutet auch dem Anarchisten: „dcis Volk bemächtigt sich aller Schätze der Gesellschaft und fegt alle Autoritäten hinweg." „Der erste Akt der Kommune wird darin bestehen, daß sie das ganze Gesellschaftskapital, das in ihrer Mitte angehäuft ist, als ihr Eigen turn erklären wird." Und dieier 'Umstand wird noch von ihm ausdrücklich gegen den französischen Kollektivismus hervorgehen: d:e Expropiation bezieht sich ebenso aul die Verbrauchsgüter wie auf die Produktionsmittel . . . Man wollte zwischen dem Kapital, welches den Produktionszwecken und demjenigen, welches zur Befriedigung der Leben Bedürfnisse dient, unterscheiden . . . Diese Ünterscheiduna ist fehlerhaft und verhängnisvoll". Auch über den Terrorismus in der sozialen Revolution soll Krapotkin hier seiner Uebereinstimmung mit dem „blutigen Bolschewismus" wegen zitiert werden: „man kamt

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