Mannheim
Compact Memory

Freie Tribüne · 1920-12-30 · 46-47 (30.12.1920) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Freie Tribüne
Volume
2 (1920)
Issue
46-47 (30.12.1920)
Date
1920-12-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2827798-2827816-2827855--446-2828527
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

SEITE 4 EREIE TRIBÜNjp NR. 46-47 haben unsere Wiener Rechten, damals abzulehnen vorgegeben. Wir sehen, all das, wofür unsere Rechten ins Feld gezogen — die Souveränität der Weltkonferenz. die Massenbew egung in Polen und das Klassen- Prinzip im Zionismus — sind unerschütterliche Grundlagen des linken Verbandes. Warum also hat man frevelhaft unsere Partei gespalten? Nun denn, sehen wir uns einmal diese neugegründete „Jüdische Sozialdemokratische Arbeiterpartei Poale Zion" an. Da sind zunächst die ____ Exportakademiker. Unzufriedene, radikale" zionistische kleinbürgerliche Jugend, die sich nie und nimmer mit dem Gedanken des Klassenkampfes befreunden kann. Diese neue saubere ^Sozialdemokratische"Partei hat solche zehn blau-weiße Jünglinge in den Arbeiterrat Döbling entsendet. Da sind ferner deren „Arbeiter"-Räte im Bezirksarbeiterrat Leopoldstadt, der Vertreter der jüdischnationalen Beamtenschaft des jüdischen Nationalrates und der minderjährige Knabe vom jüdischen Pädagogium. Ein gutes „balebati - sches" Kind. So sieht die Partei in Wirklichkeit aus. So sammelt sie auch hier, wie in Amerika und England, die radikale, unzufriedene kleinbürgerliche Jugend um sich. Der fechte Verband hat, nachdem er sich entschlossen hat, in Wien eine Spaltungszentrale für die Ostparteien zu schaffen, hier eine „eigene" Partei gebraucht. Unsere Rechten haben sie ihm geschaffen: Fleisch aus seinem Fleische und Blut aus seinem Blute. Die Partei' der Exportakademiker und des ____ jüdischen Pädagogiums. RUNDSCHAU. Bern, Liest man den Aufruf der Unabhängigen^aller Länder, die sich unlängst in Bern 0vrsammelt hatten, so fragt man sich: was wollen eigentlich diese Genossen? In ihrem Aufruf schließen sie sieh der bolschewistischen Idee der Weitrevolution an, auch sehen sie in der proletarischen Diktatur den Weg zum Sozialismus, ja sie schrecken sogar nicht zurück, den Terror als sozialistisches Kampfmittel zu weihen. Warum gehen sie also nicht nach Moskau, warum treten sie nicht alle der dritten Internationale bei. Eine einzige Stelle in ihrem Aufruf gibt darüber Aufschluß. Nämlich, diejenige Stelle, wo sie von den eigenartigen Bedingungen eines jeden Landes sprechen. Auch der Moskauer Kongreß hat ausdrücklich hervorgehoben, daß die international Arbeiterorganisation den eigenartige« wirtschaftlichen und politischen Bedingungen eines jeden Landes unbedingt Rechnung tragen müsse. Doch... die Berner Konferenz gefällt sich besonders darin, dem Moskauer Kongreß vorzuwerfen, er wollte dieser Eigenartigkeit der Kampfbedingungen niehtK den gebührenden Zoll zahlen. Unwillkürlich erinnert man sich an den Stuttgarter Kongreß. Damals hat die zweite Internationale den Antrag Lenin-Luxemburg zugestimmt und beschlossen, ini Falle eines Krieges die Massen aufzurütteln und die Krisis des Imperialismus dazu zu benutzen um an Stelle der kapitalistischen, die sozialistische Wirtschaftsordnung aufzurichten. Also beschlossen sie und gingen auseinander als gute, fromme Internationalisten. Später, im Juli 1914, als die Kriegsgefahr ihre schwarzen Flügel über die Welt ausbreitete, da wollte sie keiner von den Parteien der zweiten Internationale an den Stuttgarter Beschluß erinnern. Jede Partei glaubte in erster Linie den eigenartigen Bedingungen des eigenen Landes Rechnung tragen zu müssen. So geschah es, daß anstatt mit vereinten Kräften den Sturz des Kapitalismus und ' den Sieg des Sozialismus herbeizuführen, die Parteien der zweiten Internationale sich mit den bürgerlichen Parteien — ejde Arbeiterpartei mit der Bourgeoisie ihres eigenen Landes vereinigten, und gegeneinander in den Krieg zogen; zum Nutzen und Frommen der Imperialisten. Erst wenn mau sich diese mit Schaudern erlebte Episode ins Gedächtnis ruft, wird einem der wahre Sinn und die traurige Bedeutung der Berner Konferenz offenbar. Wir sagten vorhin: keine Partei der zweiten Internationale wollte ei Kriegsaiusruch den Stuttgarter Beschluß erfüllen. Ist dem auch so. Doch, die russische Partei, die Bolschewik!" sind ihrer internatonalen Verpflichtung nachgekommen, die Massen aufgerüttelt, die beutegierige Bourgeoisie gestürzt, und die sozialistische Arbeiterrepublik errichtet. Deshalb fliehen die Unabhnägigen aller Länder, die russischen Genossen, deswegen scheinen sie auch Moskau zu meiden. So sehen wir sie in Bern versammelt, Beschlüsse fassend, Aufrufe veröffentlichen und dann gehen sie alle nach Hause, jede Partei den eigenartigen1 Bedingungen ihres Landes Rechnung und somit das Joch des Kapitalismus weitertragend. In Bern schwebte der Geist von Stuttgart. Wer nun aufrichtig will, daß die Stuttgarter Beschlüsse erfült werden, der wird eben früher oden späten den Weg nach Moskau antreten. Tschechoslowakei. Die neomarxistische Theorie, daß eine revolutionäre Entwicklung nur in den besiegten, nicht aber in den siegreichen Ländern möglich sei, fand in den letzten großen Ereignissen in der Tschechoslowakei eine glänzende ... Widerlegung. Eine verhältnismäßig geringe Ursache zeitigte eine furchtbare Wirkung. Der kleine Streit beider Arbeiterparteien um das Volkshaus artete in einem großen Kampf zwischen Arbeit und Kapital aus. Und auch hier in Tschechien waren die Sozialdemokraten auf Seite des Kapitals. Richtiger: auch hier verstand die Bourgeoisie sehr wohl, daß ein Sieg der Kommunisten über die Sozialdemokratie selbst in dieser Volkshaussache gleichbedeutend mit einer eigenen Niederlage wäre und schlug sich vorbehaltslos auf Seite der Rechten. Die herrschenden Klassen haben die gesamte Staatsgewalt — die Justiz, die Verwaltung, die Exekutivmacht — alles, alles, in den Dienst der Rechten gestellt und so dazu verholfen, daß das Volkshaus den rechtmäßigen Eigentümern — den revolutionären Proletariern — geraubt wird. Und etwas anderes, als ein „legaler" Raub ist ja diese Besitzergreifung der Herren Nemec, Tusar und Comp, nicht. Zur Klarstellung erwäge man einen Augenblick folgende Möglichkeit, richtiger Unmöglichkeit. Die österreichische Sozialdemokratie spaltet sich, die Mehrheit bleibt recht, die Minderheit mit Genossen Renner an der Spitze schwenkt ins kommunistische Fahrwasser ab. Nun nehme man an, daß der bewegliche und unbewegliche Besitz der Partei zufällig auf den Namen des Genossen Renner eingetragen ist; wird es diesem auch nur einfallen, rechtlichen Anspruch au f den Besitz, den er als Treuhändler der Partei verwaltet hat, geltend zumachen; und wird sich ein bürgerliches Gericht finden, das dem Gen. Renner, bezvv. der linken Partei das Recht auf diesen Besitz zuerkennt. Beides ist unmöglich!. Nun denn, in Tschechien war beides möglich/ weil der Fall sich umgekehrt zugetragen hat. 'Die Partei in ihrer großen Mehrheit ist link geworden. Tusar, Nemec und Stivin sind ausgetreten, habsn eine rechte Partei begründet und, da sie alle in der alten, nunmehr linken Partei als Treuhändler das Partei-Vermögen verwalteten, erfrechten sie sich das Recht auf weiteren Besitz geltend zu machen und fanden auch Richter, die ihnen dieses Recht zuerkannten. Dies der wahre Sachverhalt. Aber verfehlt wäre es, in diesem legalen Raube, die alleinige Ursache der revolutionären Erhebung zu sehen. Die eigentliche Ursache liegt viel tiefer, und zwar in der wirtschaftlichen Lage dieses Landes. Obwohl die Tschechoslowakei ein Land voll Honig und Milch ist, ein Land, das von der eigenen Landwirtschaft ernährt, dessen Industrie, die eine ziemliche Höbe erreicht hat, von den eigenen Kohlen- und Eisenbergwerken entwickelt wird, — obwohl die Tschechische Republik keine Kriegsentschädigungen zu zahlen hat, ist auch dort keine der großen sozialen Fragen gelöst. Dies trotzdem die Sozialdemokratie gemeinsam mit den Bürgerlichen das Land zwei Jahre lang regierte. Weder die Kohlennoch die Eisenbergwerke sind sozialisiert worden, weder die Landwirtschaftsprodukte noch die Industrieerzeugnisse sind gerecht verteilt, noch auch ist der Wucher und die Teuerung gemildert worden. So wuchs die revolutionäre Empörung in den Massen und es genügte ein geringer Anlaß, damit diese zu offener Rebellion übergehe. Mögen nun die Rechten triumphieren, mögen die revolutionären Führer zu Tausenden eingekerkert werden, die letzten Kämpfe sind nicht fruchtlos geblieben. Die Arbeiterschaft der Tschechoslowakei hat anschaulich gelernt: auch dort gibt es einen einzigen Weg zum Sozialismus — den Weg der siegreichen proletarischen Revolution. Unsere Bruderpartei hat sich in diesem großen Kampfe mutig auf Seite der Kommunisten geschlagen, wie uns folgender Aufruf beweist: Jüdische Arbeiter und Angestellte! Bürgerliche Klassen regierung- und bürgerliche iCUihseujustiz bieten alles :uil*, um dem revolutionären, tschechischen Pi-oletaviato die Früchte senior durch Jahrzehnte gL>l;rächten großen Opfer zu entreißen. .Das Volkshaus in Prag mit rillen Institutionen! der Stützpunkt, das Heim des revolutionären tschechischen Proletariats., wurde den So'/ialves riaern in die Hände gespielt. Oer (.hnvaltapparat des bürgerlichen Kl umsonst aates funktioniert, plötzlich exakt, da er an die gewaltsame, widerrechtliche Enteignung des revolutionären Proletariats schreitet, während derselbe Apparat der von der iiutionüiisUsuhcn Straße durchgoUilirteu, gewaltsamen, widerrechtlichen Enteignung des Landestheaters in Prag bewußt und gewollt ua. tälig gegenüberstand. Diese Parallele entkleidet wieder einmal gründlich die heuchlerische bürgerliche „Demokratie" ihres Schleiers von (i/oichheit. Freiheit und Gerechtigkeit. Das revolutionäre tschechische Proletariat ist, nicht gewillt, sich durch den bi'u-gerHeh-staatijehexi Terror seinen rechtlichen Besitz entreißen zu lassen und hat. zu Massen aktionon eingeleitet, um diesem Terror entgegenzutreten. Wir fülilenj uns solidarisch mit. dem revohilbmärcn tschechischen Proletariate und 'ordere, euch auf, alle Aktie nen der tschechoslowakischen Linken, soweit es in Huren Kräften steht, spontan und tatkräftigst zu unterstützen! Für den. Parloivorstand der .lüdischen sozialdemokratischen Arbeiterpartei ,,Poaic Zion-1 in der tschechoslowakischen Republik; Felix Bru n n e r„ 11 udoli Koh n. Wir begrüßen unsere Genossen und sind stolz auf ihren Kampf. Kulturarbeit in Sowjetrußland. Der Kommissär für Volksaidklärung. Luuai eha.'.-ki. erstattete bei der letzten Sitzung des allrussischen Zentralexekutivkomitees folgenden Bericht:. „.Das Volkskommissariat für Volksaulklärung hat mit irroUcn Schwierigkeiten, kämpfen müssen, seit es in der Movemben-ovolulion 1U17 zusammengehe? zt wurde. Es war not wendig, um jeden Preis das alte Pmerrielitswesen radikal zu ändern, das ja ganz und gar eine politische Schule war. deutlich geprägt, von dem KuUundeal der Bourgeoisie, der Gutsbesitzer, der Iiirarchic und des Zarismus. Die alte Schule war so angelegt, daß der Unterricht, der in ihr gegeben wurde, gemischter Art war: Die Gegenstände, die gelehrt wurden, Waren „ungefährlich'- und nahmen unnütz Zeit in Anspruch, aber was den Religionsunterricht botriHr, so waren sie geradezu schädlich. Um diuses Mit',Verhältnis abzuschalten, haben wir die Idee der gemeinsamen Arbeitsschule durchgeführt. Wir haben die gemeinsame Arbeitsschule gogrüiKiOt, ■deren Endziel es ist, jedem, welcher Nationalität oder Tlcli- «rion. er auch angehören mag, eine vollständige Erziehung zu gebenin Ucbereinstimmung mit der Einheitlichkeit, die wir anstreben, haben wir .diese Schule auch allen zugängiien gemacht. Das bedeutet nicht nur, du 15 wir das Schuiueid abgeschält haben, wir haben unseren, Schülern auch freies 'hissen und kostenloses Sehuiinatorial gegeben. Unser P'mi: war auch,, den Schülern Kleider und Schuhe am Staatskosten zu verschaffen. Die gemeinsame Schule beabsichtigt aber nicht einheitlichen Unterricht. Gemeinsam ist nur. das gleiche Rocht beim Eintritt in die Schule und die gleichen Privilegien heim Abgang. Mau woiho, daß die Schulen, besonders diu Mittelschulen, von sehr verschiedenartigem Typus sein soiiüen. Wir betrachteten es als möglieh, ja, sogar als .wünaclienswoct, daü die letzten. Klassen der höheren Schulen in zwei otter drei Fakultäten einführen sollten, um den Schülern, die Möglichkeit zu geben, sieh das lieblet auszusuchen, das am bestn v.u. ihren Verhältnissen und ihrer Begabung paßt. Auf eine kategorische Forderung uuseres wirtschaftlichen Kommissariats mußten wir die Bestimmung beifügen, daß die Schuld mit 14 Jaoreu die gemeinsame Arbeitsschule vorlassen, um in technische AusbiklungsanstaHen zu gehen. Hiev muß heis'eEügt werden, daß wir außer den Schulen für allgemeine Ausbildung, auch technische Schulen haben. Eino der wichtigsten Reformen die wir in die Sein den eingeführt habere, ist die Abschaffung von überflüssigen IIntemohtsgogenslanden, wie sie die klassischen Sprachen und die .Koiigton sind. Außerdem hat das alte System, daß es für Knaben _ und Mädchen verschiedene Schülern gibt, aufgehört und schließlich haben wir eine neue gesunde Korneradschalt dadurch eingel'ührt, daß wir die alte Disziplin und daü alte Auiontäts.wesen abgeschafft haben. Am wichtigsten ist einstweilen das ArbeUspiinzip in der Schule. Die Hauptsache dabei ist, daß die Kenntnisse durch Arbeit erworben werden- Es ist notwendig, daß das Kind sich ohne Hille Gelesenes aneignet und selbständig arbeitet. " Indem wir den Spiellrieb des Kindes ausnützen, messen wir diesen Trieb fortwährend entwickeln und vollenden, so nach und nach das Kind immer ernster machen und .schließlich durch Ausflüge, Diskussionen» etc. die Schüler mit dem Gegenstand, den sie lernen, vertraut machen. Diesen Gedanken haben wnir niemals vcruaehlüjssigt und wir erkennen, daß die produktive Arbeitsschule vom iudustvieelleu Typus die einzige kommunistische Schule ist, die es gibt. .letzt zur Frage der Autangerschulen. Die meisten Schulen dieser Art sind in Städten oder auf dem flachen Lande und die produktive Arbeit, die dort geleistet wird, ist etwas verschieden von der Arbeit der Mittelschulen. Hier müssen wir der Entwicklung der agriku'i-irellen Sehe die größte Aufmerksamkeit zuwenden. In dieser Absicht gaben wie uns die größte Mühe, Wir wünschen Agronomen; zu mobilisieren, die den Lehrern auf dem FJacnland ein Ma'dinum von agronomiiusehou Kenntnissen vermitteln sollen, ich will Htur ganz im allgemeinen ihnen gewisse Zahlen angeben, die den augenblicklichen Stand der Schulen beleuchten solle:.. Die ältesten Angaben, die wir haben, sind aus dem Jahre l'-Ml. Damals gab es in Ilußiand r>!>/J-W Seh-den. Du Jahr lülf gab es 73.ÖÖ9 Schulen. Das heißt mit anderen Worten; wir Italien die Anzahl um .*,') Prozeß erhöht. Seither ist diese Anzahl noch um ein beträchtliches gestiegen. Es gibt_ jetzt <X).IXM) Schulen. in diesen Schuln werden ö,.:>ÜO.OOO Kinde: unterrichtet. Die Zahl der Schüler ist rasch gestlogen. Die Schulen zur Zeit des Zarismus konnten nicht mehr ii'n :;woi Millionen. Kinder aufnehmen. Die Zahl der Mittelschulen U\ mit r>ni).()()() Schülern. Eino große Veränderung hat diu Stellung der Schule erfahren. Wir haben statistische Angaben,, die zeigen, daß fast die ganze Lehrerschall der Volksschulen auf Seite der Sowjetherrschaft übergegangen ist. Bei den1 Kongrea&ou der Lehrer findet man. denselben Enthusiasmus wie in den Fabriken. Schwerer isi es, diese Reform in den1 Mittelschulen einzuführen, infolge der Tatsache, uaß hier die Lehrer-chait ü-rüßtonteils aus bürgerlichen Elementen besteht. Grolle Aufmerksamkeit haben wir der Au.sbih.huig der Lehrer zugewendet und wir können konstatieren. d.;ß da* Resultat zufriedenstellend ist. Unter der zaristischen Herrschaft gab es nur -I höhere Lehrerseminare, jetzt gut deren ä5. Die Anzahl der Studierenden an diesen ist vot; •1000 auf 31.000 gestiegen. Was Universität betrifft, *o ist die Aufgabe schwerer. Tin Anfang waren die Professoren uns feindlich gesinnt und sabotierten häufig. Aber jetzt macht sich au«h Iiier eine Weränderimg bemerkbar. Petersburg geht not gutem Beispiel voran. Liier hat -i'-lt die wissenschaiUiohe Wirksamkeit ganz bedeutend entw;<•!•:; p und wir können eine Keilte leuchtender Namen aufzählen, die, als Rcpräsen.Luilan der neuen Sowjetära zu bezeichnen sind. Ebenso verhält es sieh mit den Studenten. In Petersburg hat ein. SiudenUmr kongreß stattgefunden, wo nach einer Rede Sinewjew.- eine rote Resolution angenommen wurde-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.