Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 39 (6.11.1920)
- Date
- 1920-11-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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- Kolomna 2× ep/2225194
- Riga 1× ep/1000826
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sr.m- <t FRF.m TR'ßÜNe NR. 39, fiihlik gecjcn Jrd ni(?cl), Denikin und die fremde iivervcniion /u verteidigen, besiegelte bloli *.!eu moralischen Tod der russischen. (.; i r on de. ' Dtc.'i blich ,-iuch di?se ,,L:ekehn ng" der So- , zhibairio cn nur eine 'ce.e Gesle. Djiu schon war sie durch t\[: 1. bcn ücjeii Krä'te der Revolution überlioU. n daii ch .'. n LSluud: der Oe.ahr halte das Prolc'.ari.'i' (l 'r b iden ro'en H .ii^lslä.ite sich selbst in die 1 »>\- -c ■ ae »onen, und so wurde derTrjumpf-?ug vcti J, denitscli und Denikin bald in ein« PaniidlucJit verwandet. Dl:. Hoffnungen der Weltbmu-geoisic : cr.eilerlen a icii dies ual kläglich an der Akti!-nskrait der ru si eben Arbeiterschaft. Das befreite Sibjri.-n, Ukraina und Tnrkestan waren die Siegesi.ropl.ä'n, die die roten Armeen an ilirßann.:r fieicLn. So war auch die Jab.ieswc-nde 1919—20 wiederum mit deai Si ge der sozialistischen Räterepublik über d.n Willing eiia is.mis ge.irjni. Das letzte Kapitel der Geg.nrevohjlion, das im jähre- \<X!Q seiner Vollendung eifcjxjeageht, wird am besten dmcii die verschwindend kleine Teilnahme d r inne.ea reaktionären KriiHe an ihr gekennzeichnet. Der Schwerpunkt d:s Kampfes gtegtu iaiiiland ist nach außen veiiegt worden, und so uiuii.e auf Geheiß der Entente das „unabhängige" Pulen die Kastanien der kleinen französischen Rentiers m.d der großen englischen Lords aus den l:euer holen. Die Peripetien djr wcciiselvol en Kä npie in den letzten Monaten erbrachten jed-vCb dai Beweis, daß aucii eine fremde Invasion das proletarische hußl; nd nicht bedrohen, geschweige d:nn vernichten kann. Der Friede zu Riga, der alle Merkzeichen eines Brest-Litowsk für das „unbesiegliclie Bollwerk d;r westlichen Kultur" trägt, ist hiefür nur ein krädiger Beweis. Nun ist d e Reihe an de r let/hn Zarenmohikaner Wrang->1 gekommen. Das siegreiche russische Proletariat ist bereits i n Begriffe, die , lufxien kollierrevolutionären Ratlen" in der Krituer Mauscial;e zu fangen, oder sie im schwarten Meere zu ersäufen", wie sich Trotzki d/asüscli äulierte. Um die Wende der Oktober.cvoldinii hat die alirussische Räteiepubiik der Arbeiter, Baue « und Kosaken, dem Bürgerkrieg im eigenen Lande ein End : gesetzt und dem Weltbürgerk; ieg0 vorerst ein Weg ziel gewiesen. Die sternumrankten Sgmbole der Sichel und des Hammers auf den roten Banner der revolutionären Avantgarde zeugen aber von dem T.rimnp'f des kämpfenden Rußland. Drei Jahre hat das russische Proletariat um se it Dasein gekämpft, dru Jahre die Fahne der Revolution geg'.n eine Welt von Feinden hochgehalten. Wie es nur von den besten der revolutionären Arbeit im Auslände tatkräftig gestützt wurde, so mußte es seine revolutionäre Armee aus eigenen Kräften schaffen und sie mit ihren besten BLusäiten nähren und hegen. Deshalb wurde auch der Rote Soldat Rußlands zum Symbol der Weltrevohition, zur Kraftidee der ringenden Sklavenmensch hei b. Biutig und lang war der (jolgathaweg, den er fast mit einer halben Weltkugel zurücklegte. Viele Tolenhügd bezeichnen ihn. Auf ihnen aber prangt die Grabinschrift: ,,Mit ihrem Blute, ihrem Leben haben sie das Fundament der neuen Menschheit gelegt." Das arbeitende und schaf tende Rußland. (liussische Korrespondenz Nr. lt.); Das suziabbi.bcnti txamen. Von O. B o r y m a h Am ß. Juli ist man uuiaitüuüunyen, den ßol'ohl Nr. 1042 der Hauutvurvvaitung ihr Verkehrswesen aus/uiuhren. .Um Aui&aou Joi lojyuuuo: Diu lloputniu. uosit/.t uuyeuüliuk.i'ili £u.JjiV JjüiCüiiujavu'ii, unvon shiu DiwU hoschauigt und nur i')tü<), d. Ii. 4.U Prozent, OoUiC.>siuhig; in -JL'/a Jahren, d. h. ois zum 1. Januar I'J-.j, nuu.i die /i«ihl der ueu-ieosiähigen Lokomotiven am M.öJulS, U. Ji. uifl üas D^pnoLo, erhöht, tiio 'Anm uer hu;ieiiaiü0Uni aui ikM», u. Ii. «.in uass 'dMiijono \<iv~ ringert werdentio ..uiiot der Duichi lüili. Bas ist >iu.s gioüe l't^umuii, wvuAam, vvc-m t:-; bubLuauoii ist, d<ui Buwoi-S liulorn wird, dal.i die ltuvoluUou mi-otaiiuo isi-, »cliöpleribcuo ^Uboit '/<H vamuuliou tuid orgiiiutsiort zu urbültün. JjJs ist jetzt iinuüukuji,r. diu sozialistische Wirtschaft irollstiliuiig auu.ubuucii. Bas wird eist dann möglich sein, wenn wir in den Indusinezunu-eJi genügende Mengen an Uüizmatoriai und lion^LoUen zu« Vernigung haben werden. Uüizmafcenai und iionsioliu aber könnOji jiur bei einem gut organisierten Transport zugesteht werden. Wenn man also von einer harmonisch auigeüauten soziaiistischen Wirtsehat'i: wprieiit, so muU mun in erster Linie den Ambau de.s Iranspovia im Augo lialien. Bio Geseluelilo uer ßjtriobsuufäiügkoifc uer ijoiconiotiVon i-t uie Gosciüoiitc der Anarchie im ivapiiaüismus, dio dou imperialistisclwn K.rieg und mit Üixot ilu'tsn Beftieites — die ung^lieure allseitige z-ert'uttinig — herv->rgemlüLh iiat. Bie (JebUlii.;iKe uer itepafatur der Lokomotiven wird eno Uesehichte uer Entwicklung} des Soziaiismu.-, sein, die üc- Kclueitte ue.j miumtigen \v ach.-oums und der schopierischen LCratt <ior i*rodükuonskräiie, die durch die so.uaie iievolutioii beireit worden sind. Wieiu nur die ititseiiuaduer siad boritlen, Tag um Tag dio Seilen dieser eiesohteme (inren ilhc Arbeit zu iulieu. Bart eine julrus..isciio Auguie^' -i^i.nt. A".e Wiris«.iiaitszwcigo aiitd i':.zertreiniliuh niii.ji.iau.ie vei^unuCu eud bc..':.ien tich tu j« . rrtOibgui* Abha^gigker.. Das;iU.'nb-ihnei-we .ort hai gt in Iii in ne Luit- .Darum :f.w.u > v< Ueljhi 1 '4.! i.ui' au^ye führt werden, wuu^ atie V/erktiiti^un oüne Ausnahme diese Aasluhrung durcü, ein-igste Aruelt unterstutzen. Worin beßteht diese 'L/iilorsluizungi' In ehrbcJier, energisclu-«,,1 pio- (,;ver Arooil. Und hier müssen wir uie Frage ineht nur vom matoneden und w,'ii'tschauuohen, sondern auch vom politischen titaadpunkt stenuu. Bie Arueitstroat kann betrachtet werden ah Zone hinter der nutuunsi lian i«'i-ont. Abel* die ArbOkUkoitf hat 'ilirerseits aiiim eme lliiiteriroutzone. Bas ist uic rsycho^jgie, das iJuWubt^ciU der Ai-beiter. Und wie der l<Vmd nicht besiegt werden luma, wenn iunter der J/ront Z-JiSctzung herrscht, so kann die ischait nicht auigebaut werden, wenn in dea Kvplon der ArüüAer Fäulnis herrscht, wemi vsie ihre Bdicht zur Arboil niciit vei'st.:heu und den Willen /.u ihrer Buroluuhriuig nicht hauen, e, er diesen bnnipi verbreitet,, ist ein ToLo-ugraber uer Jii:vo.uh'oii, Bie U^volution hat ein liecnt aui Selusn'citüi.ugujig. Bio JievoluUon muU diejenigen unschadiiuh machen,, die leinen Anschlag aui sie verüben- Bie Hole Armee hat die Aulgabo bekommen, den Uoberiall der Schlaciua ab/.uwetiren; und die iioie Arn^eo wünscht, sieik aui ihre Cknossen hinter tler Front verlassen /,u können. Luensu wansunt die Armee der Arbeiter, denen dio Auigaoe zuted geworden ist, die Lokomotiven wieder «uuzubauen, zuverlässige Genossen hinter der Front zu haben- Lud wer y,ur /.ers^Uung unserer Arbeitsfront auch »•j.ti-j ar;e m;ij, «.ie »•.ie4sei.cwnvi, bo/aali ovoiutionare odei namenlose Provokateure, -- die lievoluuon warnt sie: Jeder, der sich hr in den Weg stellen wird, wird ohne ilücksioht fortgelegt werden. Aber es ist nicht nur Pflicht der Strai'organe der .Republik daiür zu sorgen, daß die Arbeit hinter der Front iiieht gestört wird. Bas Proletariat verfugt über andere Mittel, hat mächtige Organisationen, seine Kommunhiiseho Partei und <Jeworkschafi.svorbände. Buren diese Organisationen muß es aui das Bewußtsein aller einwirken, die durch Nachlässigkeit die Arbeit schädigen. Biese Organisationen haben die Aufgabe, eine energisclio Agitation unter d.-n breLertteu Massen der Werktätigen zu euttaiten. Bie Presse, die mündliche Propaganda, kameradschaftliche Einwirkung — das sind dio Mittel, mit denen jede Nachlässigkeit zu beseitigen ist. Aber ein noch besseres Mittel ist die Innwirkung durch, das Beispiel. Bie kommunist sehen Samstage, dio Arbeilsvortrupps aus kommunistischen nnd parteilosen klassenbewußten Arbeitern, Mustoifabriken mit weitverbreiteten Mitteilungen aller Einzelheiten ihrer Arbeit — das sind diejenigen Mittel, ohne die der Befehl 1042 und ihm ähnbeho große wirtschaftliche Aufgaben nicht verwirklicht werden könuem Bie Ausführung des Befehls 1M2 darf nicht so vor sich gehen, daß die Werktätigen nichts von dieser Arbeit merken. Im Gegenteil, auf den Verlauf dieser eisten großen; organisatorischen, Arbeit muß dio Aiümerksamkoit des ganzen Landes gcienkt sein. Bs muß wissen, welche Wisoubaiiuhniori, welche Werkstätten die rührigsten sind< welche hintemerhinkon, um dio ersteren durch ein öheutüches Lob zu bolohuen, die Müden aber aufzumuntern. Bonn dieses Examen miserer sozialisiLschen Heile ist eine* Prüfung unserer ganzen iievolution. Bios ist das erste, aber nicht das letzte Examen. Ebenso weitgehende, durchdachte, genau verteilte Aufgaben, wie dio Eisenbahner sie erhalten hauen, müssen auch den anderen Wirtschaftszweigen zugeteilt werden- In der Bebergaugszeit, aui dem- Leidenswege vom anarchischen Kapitalismus zum harmonisch aufgebauten Kommunismus müssen wir idlmählich und unbeirrt an dio Ausnutzung neuer Formen der Organisation der Produktion, neuer, uns dem Kommunismus* näher bringender Methoden zum Aufbau des wirtsciialtUohea Lebens und seiner Verwaltung herangehen. Bor Befehl iü4^ ist der erste große Schritt auf diesem Weg. Durch seine organisierte Ausführung wird das russische Proletariat dem im Zerfall befindlichen bürgerlichen Europa die Macht seiner Arbeit zeigen, ebenso wie die Erfüllung der militärischen Aufgaben die Macht seiner Waffen gezeigt hat. Ben westeuropäischen Arbeitern aber worden (he russischen Arbeiter durch die Ausführung des Befehls 1U42 sagen: „Fürchtet die Niedcrwoiiung der ,Machthaber nicht; fürchtet1 nicht, die Macht in eure Bände zu nehmen. Bend ihr werdet es ebenso wie wir verstehen, niehi nur das Alte niederzureißen, sondern auch Neues aufzubav.on-'1 Landwirtschaftliche Kommunen. und Lugansk, dio bisher der Leitung der Gomsa untrv-* standen, werden zeitweilig dem tkui-ii in B'hVang begrfft'inon Trust in der Ukrnina, der Zentralverwaltung Ü'ir o.o Schwerindustrie, unterstellt. Die allgemeinen Arbeitsverhältnisse sind überaus günstig. Der ständige Mangel an A rbeitskräften, de-,- sich zeitweilig sehr empfindlich fühlbar nr cht, der B:enüS'oifimnger, die Verpflegungsfrage müssen den normalen Gang Je: Arbeiten beeinflussen; immerhin sind nie che t b'V.euu-.ncljpn Fabriken, wenn auch nicht ohne Unterbrechungen, i:\ *o- Irieb, wobei im Programm, für die wichtigsten Faluikcn die folgende •Öpozinlisierung vorgesehen ist. ö s o r m o w o: Lokotnoliv- und Wagenbau, ÖchÜhbau und Bau von Baggerniascluneu, grobes Eisen/eng, Aufrüstung von Bohrtürmen. Brjansk: Lokomotiv- und Wageubau, landwirtschaftliche Maschinen, I lebezeuge, Weichen. Kolomna: Lokomotiv- und Wageubau, Dieselmotoren, Schiffs- und Maschinenbau (Torfgewinnung). Twer:i Wagenbau (einschl. Straßenbahnwagen). ßadizk: Güterwagen. Mylischtschi:, Personen- und Straßenbahnwagen. ilybinsk: Güterwagen. Kulebaksk: Schweres muK mitt-Ischworcis Formeisen, starkes Eisen- und Kesselblech, Bandeisen. Wykssunsk: Mittelseh we res und leichtes Formfi eisen, Siederohre, Spaten, Gabeln, Drahtstifte. Bie am Ende des vorigen. Jaöres erfolgt,.' Einschränkung des Produktionsprogramms für die Werke' Kulebak-.ic und Wykssunsk, wegen Mangel au Arbeilskräd^n und Breunstoffen, hat in hohem Maße zur' Jlcrabmindorung des Prozentsatzes der für die Deckung des Bedarfs der Werke de Metallbearbeitungsiudustrie an Wal/metail vorhandenen Vorräte beigetragen, so daß ca notwendig wurde, die für den Wagenbau augeforderten Mengen ganz erheblich hei abzusetzen und nur die vom Brjansker Werk zur 1 lorsleüuug v0n Material für Quersägen und dem Wotkiusker Werk für Lei/,- rohre, deren Vorrat völlig erschöpft ist, benktigten Mengec. zu Hefern. Notwendig ist auch eine Ergänzung der Vo. rät > au Bi.Unmengen, die nur für das erste ilalbjahr 1UJÜ reichen. Man ist genötigt,, dio letzten Vorräte von den Werken in Twer und liybinsk nach den Werken in Kulebaksk und Wykssunsk nu schaffen. Seitdem dio Verbindung mit dem ,Ural und der Ukruiua wiederheigestellt ist, geht der Schwerpunkt der Versorgung dieser Gruppe von Fabriken-mit Metallen auf die Weike im Süden und im Ural über. Die Versorgung mit verschiedenoiv in "der Produkt!.),! bonötigten Materialien erfolgt in weitem Maße unter Umgehung der Haupt- und Zentralstellen. So ist einem dem Präsidium des Obersten Vo kswirtsciiaiis.-ulrf lur desi Monrt März zugegangenen Bericht zu eutneiimeu, daß verschiedene Materialien für rund 3,5'Jü.OOO Eubel angekaiiit worden sind, wobei der Gesamtpreis der durch die iiaupl- und Zentralstollen bezogenen Materialien 1 Million iiubel beträgt. Sehr wenig befriedigend ist die Versorgung der Werke mit Brennfctoffen. Infoige Brennstojunangoi ruhte bis /,um Marz d. J. die Arbeit in den Werken Koiomua nun Mjfoschtschi; auch war die Leisluugsiühigkeit uer Wence Kiuvbaksk und Wykssunsk sehr Jicraogeiunidort. Was di's Vorräte au flüssigen Brennstoffen anbelangt, so gehen dio« auf dio Neige. Gegenwärtig ist in der Brennstoffrage eine geWsso Besserung eingetreten. Das Kolomuaer Werk erhielt 'idS Wägen Brennholz. Es sind direkte Gütereilzüge sowold mit Brennholz wie mit- Donezkohle unterwegs vod Archangelsk 1921 Kommunen mit und andero Vereinibev ,»rvurdo erich- Außerdem siud :ius Brennstoffe den folgenden FaUriicoa zm- Ara 1. November 1919 waren .100.037 Eisern, 44do Geuossenschaitc-n guugen mit 320.307 Essern registriert. Während der letzten Zeit ist ein wohlwollendos Verhalten der Bevölkerung zu den Kommunen zu vermerken, besonders an1 den Orten, wo dio Kollektive ihre Lebensfähig- , keit dargetan haben. So wurden z. B. von den Bauern einer Kommune im Gouvernement Pensa aus eigenem Antriebe läl) Wagen, zur Abfuhr von Bauholz gestellt. Aus verschiedenen Or.en. v/iul berichtet, daß die Kominunare in Kroisvoil7.ugsaussciiüs.->o gewählt und überhaupt als verantwortliche Arbeiter zugt werden, da sie als gerecht und unparteiisch g< im Kreise Tarussk des Gouveruemeuls Kaiug;. in der Kommune ,,Bie Freiheit" ein Kindergarten ei tot, in welchem nicht nur die Kinder uer Kommunale, sou*- deru auch die der' übrigen Dorf genossen Aufnahme finden. Im Gouvernement Nord-Bwinsk siad die Kommunen durch die Anwendung von Mali.- und Erntemaschinen sl.uk im Ansehen, der Bevölkerung gestiegen. Eine nicht geringe .1 tolle spielte dabei aucl* d,e Organisierung von MusterkollekUvon- Es gibt Kommunen, die aus eigenen Kräften iieparafurwerkstä.teu, Oeimühien und »ihidiche Einrichtungen ^6 schaffen haben, die für dio Bedürfnisse der Bevölkerung sorgen, was ein frouudsohaitl ches Verhältnis zur Folge gohabfc hat. Während des letzten Jahres setzte sich der Kdlektnrbestand hauptsächlich aus prolclarischoiv Element'vi aufc Stadt und Land zusammen. Wie aus nachstehender Tabelle zu ersehen ist, t'ind zum 1. Jänner lILiü die Angaben, über das Wachstum der Kollektive noch nicht aus allen Gouvernements eingelaufen. Immerhin legt das vorhandene Material Zeuguis davon ab, daß im Autbau der Kollektive kein Stillstand eingetreten i<,t. daß diese sich vielmehr immer mehr festigen und m stetem Wachstum begriffen sind. Angesichts dessen, daß die ärmsten Schichten der Landbevölkerung zurzeit schon im den Kollektiven Aufnahm« gefunden haben, die gegenwärtig qualitativ wachsen, Kann behauptet werden, daß diq Bewegung immer tiefer Wurael schlägt, da jetzt zu den genossenschaftlichen Wirtschaften eine neue, unbeweglichere Schicht der Landbebauer aus de* ileihen der sogenannten mittleren, ehemals „festen Landwirte" hinzugezogen wird. Die Hauptverwaltung der Vereinigten Staatlichen Maschinenbauanstalten („Gomsa"). Der Leitung der Gomsa unterstehen die Werke: Ssormowo, Wykssunsk, Kolomna, Brjansk, Tashinsk, Kulebaksk, Mytisehtschi, Rybinsk, Radizk, Kansk, Twer, Wotkin-.k und dio ttussisch-Amerikanischo Fabrik. Die Werke in Charkow gewiesen worden Bezeichnung der Weike Z^in w^r'" Ssormowo ^j»" "'^ Kolomna Mytischtsclii l~ _ Kulebaksk _~ Wikssunsk § ~_ Sehr kritisch steot es um die Frage der gliche: ung ron Arbeitskräften. Die gewöhnliche Erscheinung: «de Ai" boitetj gehen aufs Dorf, um lundwi..UohaU.i«ho Arbeite;! >,u rerrichten. Groß ist aber auch der Prozentsatz «icr v,ui lioten Armee Einberufenen. Bas Werk «...orinuwo Ui i>H "':<<v einem gewissen Grade mit Arbeitm;räftcn versorgt, da die Verwaltung der Vereinigten staatlichen Ma .chuienuau moiaiton diesem Werk seine ganz besondere Aufmerksamkeit schenkt. Bio Arbeiterkerugrtippe wurde durch 70J Matrosen ergänzt, von denen ein Teil iiualiii/.ierle Asaeaer, die .uehrzahl jedoch ungelernte Arbeiter sind- Es beginnen nunmehi Arbeiter auf Grund von Gesuchen aus der Koi.ai Aune«; und aus den Abteilungen für Registrierung und Verteilung der Arhoitskrälte bei den anderen Werken ein/.utieteu. Mittwoch,, den 10. d. M., .um 7 Uhr abends im Arbeiletheim, Blumauergasse 1. B ringende P a i toi v c r Sammlung. Tagesordnung: Bie Arbeilerratswa.ileu. Referent: Gen. Serpow^ Erscheinen Pflicht! LegUiniaiiou uutb ringen. 13. d., um 7 Uhr abends, ii e, Ii. Vortrag von Gen. Nier Samstag, den heim, Blumauergass Probleme. Bor Agitatoren- und Rei'erentoukurs unter Leim Gen, Sorpow, beginnt im Dezember. Anmeldungen im Sekretariat! Arbi Pulää g des '•irtei- Donnerstag, den- 1-. d. M.beginnt als Vorbereitimg für den Agitatoren- und Relereuteukurs ein Kurs unter Leitung des Gen. Buxbauin über ,.Einführung ,n die Partei und allgemeine sozialistische Literatur". Freitag, den 12, d. beginnt der Kurs von Genossen J. Mischka über Soziologie und Sozialwirtschaft. Anmeldungen im Parteisekretariat. Montag, den 8. November, 7.30 abends, im ejronem Saale. II., ülockengasse b/17, Vortrag des Gen. Scrubabel: Borochows Leben und Werk, üäste wiUkammm. Verband sozialistischer Hoahsclmler ,,Püaie Zion". Sonntag, 7. November 1920: Revolufionsf©§er im jüdischen Arbeiterheim, II. Biumauergasse 1 DIE PARTEILEITUNG Herausgeber und verantwortlich« Redakteur:Kubi» Giücksmann. "^Xdri^röräökuad ^©rlagagoseUachv^ w. \> F Vien, II., Taborstraite 52