Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 5 (31.1.1920)
- Date
- 1920-01-31
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Se'^ 4 Nr j Wie gefährlich auch dieses Experiment einer ,,Union" des Arbeiterrates, der Partei und der Gewerkschaft uns erschien, so konnte man sich doch mit dem einen pn iä i t i v e n Erfolg abfinden, daß endlich die Sozialdemokratie das S c h \v e r g e vv i c h t ihrer p o 1 i t i s c h e n F: n t SS c Ii e i d u n <r e n v o m K o a I i t i o n s s c h a c her i n cl i e Ber a t u n g s k ö r p e r s c h a f t v n il es P r o f e t a r i a t s* v e ri\ e i?, t li alic n. Man wurde jedoch bitter enttäuscht. Keine klare Losung, kein Ziel für den beschlossenen Massenaufmarsch des Proletariats, wurde aufgcstel'k. Das Referat hielt Otto Hau er. Iis war eine Aualfyse der Probleme um die Vermögensabgabe herum, wie er sie schon im K.=A.;R. vorgelegt hat. Seine Losung: Der Klassenkampf wird in •den Ausschuliverhandliingen über die Vermögensabgabe cnU brennen, also verfolgt die Verhandlung, um im entsprechenden Moment den notwendigen Nachdruck unseren Forderungen - welchen? - /u verleihen. Frey, für die revolutionäre Arbeitsgemeinschaft, sert/te die Frage der Vermögensabgabe in den Mittelpunkt der,; derzeitigen proletarischen Politik in Dcutschöstcrreich. An ihr wollte er den Kampf um die politische Macht _eii£hrcn* neu lassen. Demgegenüber dekretierte Ii lieber für die Gewerkschaften, daß diese Frage keiner Krise wert sei, weder eine Kabinetts-, noch eine Finauzsekretaria^krise heratifbeschwös ren darf. Es half nichts, daß der Sprecher der komm. Fraktioii, <jen. Tom.a iin das Problem erst in dein richtigen po-, litischen Zusammenhang richtete und die Klarstellung der Kanipfziele forderte. Der Karren war verfahren und aus der Sackgasse konnte/-ihm natürlich auch nicht helfen, daß der Obmann Gen. Adler als Vertreter der Richtungen, innerhalb der Arbeiterschaft die Invaliden - und Heimkehrer* Organisationen aufmarschieren ließ. Es wurde bedrückend War: die Sozialdemokratie hat im Sumpfe der Koalition ihre Kanipfziele stecken gelassen. Das Schwergewicht ihrer Politik wird also weiterhin hirjter den parlamentarischen Kulissen ausbalanziert werden. Leopoldstadt. Die sozialdemokratische Majorität fähi.t fort in der Ausschaltung des Einflusses der Massen, auf die. Politik der Arbeiterschaft. Sie schieben die. technischen Fragen in den Vordergrund, vermeiden die politische und prinzipielle Stellungnahnie und Festlegung auf gewisse Richtlinien. Das soll der K.-A.zR. besorgen. Und das dort die Luft „rein" bleibt, wird ja schon gesorgt werden. Sogar, die aufklärende De* batte muß vermieden werden, denn die wird auf die Dauer für die Untertaneudisziplin des Klubs gefährlich. So hat man den Antrag der komm'. Fraktionen auf Stellung der aktuellen, politischen Fragen auf; die Tagesordnung abge« lehnt. Ferner die eingebrachte politische Resolution aller auf dem Roden der III. Internationale stehenden Fraktionen nicht zuur Debatte gebracht, wegen Saalsperre-, Saalman^ gel, schließlich aus Zeitmangel. Aber dieser ......\r* b'eitseifer wird wohl die Massen am meisten belehren. Glossen und Notizen. Klasse gegen Klasse. (r. s. k.) In der ,,Prawda" vcmf 30. Oktober lesen wir: Die Niederlagen Koltschaks haben seine Armee auch vom Klassenstandpunkt aus stark beeinflußt. Nur noch Bour* geois und Grundbesitzer sind gewillt, die Macht von Bourgeojs und Grundbesitzer zu verteidigen. Der Koltschaknünister Pepelajew hat dies in einer Rede, die er am 7, August in Tobolsk gehalten hat, vollkommen anerkannt. Der Ansturm des Gegners;, sagte er, bildet für unsere stark gelichteten Reihen eine große Gefahr. Wir brauchen Ablösung und Hilfe. Eins müssen wir uns fest einprägen: Wir können nur auf uns selbst bauen. Die Mobilisierung der Bourgeoisie, das ist ihre Parole. In einer Sitzung der ßörsengesellschait in Omsk wurde die Frage der Mobilisierung der Bourgeoisie besprochen. Die« Debatten waren sehr heftig. Viele Redner sprachen gegen die Mobilisierung, andere verlangten, daß diemobilisierte Bourgeoisie zu Sanitäts* und Labedienstarbeiten hinter der Front verwendet werde. Aber die meisten haften doch erkannt, daß es sich hier um ihre Existenz handle, und bestanden darauf, daß die mobilisierte Bourgeoisie zum aktiven Kampf au die Front geschickt werde. Die Bourgeois und Grundbesitzer ge^en die Arbeiter und Bauern, Klasse gegen Klasse! > Als sich die Rote Armee seinerzeit bei Tobolsk zurückziehen mußte, da schlössen sich ihr die Bauern und Eisenbahnaugesteilten mit Frauen und Kindern ifnd mit ihrer ganzen Habe au. In allen Dörfern meldeten sich Freiwillige und brachten gleich ihre Waffen mit. Ganz aus sich selbst heraus, ohne jede Aufforderung kamen sie, oft mit roten' Fahnen, die die Aufschrift trugen: Wir hellen der roten Armee! Die roten Bauern gegen die.Grundbesitzer, Klasse gegen Klasse! Für die dritte Internationale. Die englische Wochenschrift ,,The Call", das Parieiblatt der liuksradikalen Britsh Sociale Party, veröffentlicht folgenden Brief: Der B. S. P. an den Vorsitzenden der U. S. P., Crispieu, als Antwort auf die Aufforderung der Unabhängigen zur Teilnahme an einer internationalen Konferenz, wie sie in der Leipziger Resolution des Unabhängigen Par* teivorsiandes vorgesehen ist: , Lieber Genosse! Ich bin \oiu Partcivorstand dir Britsh Sociahsf Party (,\\. S. 1\") beauftragt worden, Ihnen für Ihren Brief vorn Ij. Dezember und für die beiliegenden Exemplare Ihres neuen Programms zu danken. In Beantwortung Ihrer Aufforderung, an einer Konferenz zwischen der dritten Internationale und den anderen revolutionären Partcicn teilztu neh'men, bin ich beauftragt. Ihnen zu sagen, daß nach Mci* innig der B. S. P. die dritte Internationalb bereits alle Pars teieu und wirklich revolutionären Gruppen der internationalen sozialistischen Bewegung einschließt. Die B. S. P. selber ist Mitglied der dritten Internationale, ebenso wie die anderen linkssozialisUschen Gruppen dieses . Landes, mit denen wir hoffen, uns bald in einer kommunistischen Partei vereinigen zu können; unseres Erachtens sind die Parteien oder Cr r u p p e n, w eich e n o c h z ö g e r n, s i c Ii a n d i e d r i! t e intern a t i o u aIe a nz u s c h 1 i eß en, e n t * w e d e r G e g e n r e v p 1 u t i o n ä r e, o der es fehlt i h n e n 'a n M u t, f ü r ihre sozialistisch en U e b e Zeugungen einzutreten. Infolgedessen muß die B. S. P. es ablehnen, an der von Ihnen vorgeschlagenen Konferenz teilzunehmen, und sie erlaubt sich Ihnen zu raten, späterhin einsprechend der letzten Bestimmung Ihres neuen Programms zu handeln, wonach Sie der dritten Internationale beitreten werden, falls die Konferenz, an der Sie uns auffordern teilzunehmen, scheitern sollte. Mit den brüderlichen Grüßen des Parteivorstandes der British Socialist Party gez. Albert J n k p i iv Sekretär. Die Referenitfiaschule beginnt am Freitag, den 30. cl. M. mit einer um G Uhr im Kursiziiumer des „Arbeiterheimes" stattfindenden Vorbesprechung, bei der die Teilnahme aller Interessenten notwen» dig ist. Zweck der Referentcnschule ist die Heranbildung ^.ines Nachwuchses von Referenten; Ausbildungsziel: die Fä* higkeit, auf Grund eventuell abzugebenden Materials ein Referat auszuarbeiten und zu halten. In Betracht kommen alle aktiven Parteimitglieder, die eine gewisse sozialistische und allgemeine Bildung, vor. allem aber ernstes Interesse haben. Die Kurse werden zweimal wöchentlich (Montag und Freitag abends) durch ungefähr vier Monate stattfinden. Programm der Kurse: I. Einführung in die Nationalökonomie und Grundbegriffe des Marxismus (I i Stunden), Dr. Eduard Bloch. II. Theorie und Geschichte des Poale Zionismus (-1—6 Stunden), Dr. Saul S o k a 1. 1. Anschlußkurs: Palästina und Palästinisnius. III. Staat und Gesellschaft (6—8 Stunden) Michel K o h n E b e r ';; : 1. Anschlußkurs: Verfassnngswescn. 2. Anschlußkurs: Sozialisierung. IV. Geschichte der sozialistischen Bewegung (5—6 Stuns den), J)r. E. Bloch oder Elisabeth Luz atto. V. Die Gewerkschaftsbewegung (2 Stunden), Jakob Brod. VI. Die Genossenschaftsbewegtiug. Die Genossen, die an den Kursen teilnehmen wollen, werden aufgefordert, sich zuverlässig bei der ersten Bespre* chung am Freitag einzufinden. Die Genossen worden aufmerksam gemacht, daß die Veranstaltungen und Vortrüge der Bozirksorganißationen II v.nd XX in jiddischer, der Beziiksorganisation I in deutscher Sprache abgehallen werden. Samstag, 31. Jänner Bez.-Org. II. General- Versammlung Prof.Ehrlich. Sonntag, 1. Ftb. 6 Uhr »Die Knlsfehnnj; des H ntMit«rh iü,J Volksliedes < anabends, Bez.-Org. II r J , , , sr.s , schließend Gesangsvor- 6 •*»» *K Dienstag, 3. Feb. 6 Uhr abends, Bez.-Org. II. Mittwoch, 4. Februar Bez.-Org. I. F. Graf. Bloch Elisabeth Luzatto Was ist l'olilik? Geistige und manuelle Arbeit Samstag, 7. Februar M. Singer Bez.-Org. II. Sonntag, 8. Februar, 3 Uhr nachm. Quartett Weissmann Thema vorbehalten Kammermusik Kegieboittag 2 K Wo sonst nichts angegeben. Ort: Arbeil erheini, LI., Blumauergasse 1; Zeit: '> Uhr abends. Bezirksorganisation XX. XX. Wallensteinslralie Nr. 62. Sonntag, den 8. Februar, 3 Uhr nachm.. im eigenen Lokuh» Mitgliederversammlung mit der Tanesordiumt;: Gründung oim's Arbeiteiheiiiiog. Vollzähliges F.rseheineii aller Mitglieder l'Jliebl. Legitimationen mitbringen. Sonntag, 1. Februar 1920, um 6 Uhr abends, Bez.-Org. II: im „Jüdischen Arbeiterheim", Wien, II, Blumanergasse 1, Die Entstehung des jüdischen Volksliedes. Anschließend Gesangsvorträge. Mitwirkende: Prof.Ehrlich, F. Grat, H.Deutsch, Milglii'tlei' der »Jüd. Uühnet llegiebcifrag -2 K. Samstag, 31. Jänner 1920, um 6 Uhr abends, Bez.-Org. II, Generalversammlung im ■>Jüd. Arboilerhciiu-, Wien, II., Üluniauurgus-e 1. Genossen und Genossinnen! 'Die Kulturkommission hat beschlossen, einen Arbetver. Chor zu begründen, der unter bewährter musikalischer Ltfangdie Pflege jüdischer Volkslieder und revolutionärer Lmler obliegen und der eventuell zu einem j ü d i s c h e n A r b e i terg es a n g s-Ver e i n e erweitert werden soll iJeno.«se» nun Genossinnen die über Stimmittel verfügen, melden sn& in der ersten Februarhälfte im . Arbeiterlieiniubei bei Gen. Kiffer Sonntag, 8. Februar 1920, um 3 Uhr nachm., Bez-Org, II im „Jüdischen Arbeiterheim«, Wien, II., Blumanergasse I: Quartett Weißmann: Kammermusik. Hegiebeiirag 2 K. Jüdische- Arbeiter-Sportklub. Dienstag;, der 3. Februar, 6 Uhr abends, Versaiw.-.^.ngaller Mitglied■;»• im Jugendheim, TL Gloekengasse «3 :7. Referent: Oskar PollaÄek. Gäste willkommen! Konsumgenossenschaft für jüdische Arbeiter und Angestellte fn Wen, I!., Taborstraße 44 fEinpang Blumauergasse) .Fernsprecher Nr. 44 189. Die Verkaufs/.-i. jst von S bis halb 12 und von halb J bishalb 5 Uhr. Wir erwarten vom Solidaritätsgefühl der Mitglieder für die Angestellten', deren Arbeitszeit sich sons: tns Ungemessene ausdehnt, daß sie rechtzeitig ersehenen. Nach Einlaßspcrre Erscheinende werden nicht eingelassen! Zur Abgabe an Mitglieder gelang?«; Heringe, Marmelade, türkische Erbsen, Feigen- \md Fr;iakkaffee, ferner Gewürze wie Pfeifer, Kümmel, Kosinen auf* Lorbeerblätter. Vormerkungen für Holzbent» wer ä e n entgegengenommen. (Lieferung Ende Februar.; Weiters können Mitglieder noch Textilwaren beziehen (solange der Vorrat reicht) und zwar Trikotagen, Willwesten, Ston>, Söcken etc. Wir ersuchen alle Mitglieder, die noch ausständigen- Anteile an unserer Kassa zu erlegen, damit ira Warenfcesagkeine Unterbrechung eintritt. jüdische Arbeiterkiiche, II. Blumauergasse 1. Die Woehenbezugsscheine für die laufende Wo^ho wt-ri^n folgendermaßen ausgegeben : am Freitag, von Nr. 1-—300 „- Samstag, „ „ 301—000 „ Sonntag, „ 601—1000 Die Wochenbezugsscheine, die an den betreffe^te» Tagen nicht abgeholt werden, können für die entspreebtüde Woche nicht meinbezogen werden. Verein „Freie Jüdische Volksbühne". Samstag^ den 31. d.M., rindet nm 2 Uhr naclimitu..g*T. im Wiener Bürgertlieater eine Gedenkfeier für A. Weiler statt. Die Gedenkrede hält Herr Dr. Watten.beig. Hierauf gelangt A. Weiter« Drama, „Der Stimer-, zur Auffülirüitg. Die für den 17. d. M. gelösten Karten behalten ihre Giltigkeir^ Spenden. „Re volut. ßotes Kreuz": Gesammelt amJäi)- lich der Liebknecht-Luxeniburg-Gedenkl'eier durch Genesen Schlojme Goldschmidt K S14.80. — .Jiid. Arbeiterheiiö": Gen. 20. zum Gedenken an Rivolin K 1000. —, (?eaoase A. D. K 300. , Gen. Perlmutter Iv 5.—Gen M-üazer K 1.00. Zusammen 1300.90. Bisher ausgewUsen K 150. -, Insgesamt K 1456.90. „P. A. F." (2. Ausweis) : Für Marken: Jüd. Arbei^v- Konsumverein K 1000.-, Jüd. Arbeiterküehe K. 310 . „Arbeiter-Heim" (durch Klippe*) K «6.20, Diverse K 51.10, durch Gen. Feldmann : Gen. Landau K 10.—r Gen. Köln ( Wette) K-2.—7. Zusammen K 1459.30. In den NnmiKrn 1 und 2 ausgewiesen E 750.—, Insgesamt 2200.30. 18. Preßfonds-Ausweis. Vom Schweizer Sekretariat (Genf:) K 620.—, Siean nut Krebs und Adele Lauter smlaftlich ihrer Verlobung K 10,—,. Norbert Geiber giatuliert herzlichst seinem Freunde und Genüssen Krebs und dein Gen. ßuehsbanm (Lemberg) -unr Verlobiing K 10—, Jehnda Feldmann (Czenstouuau) zur dritten Jahrzeit des Todestages seiner nnvergeßlidiicu Schwester am 1. Schwat K 30.-, Gen. Aliicd Nenwsajiu Iv 20. — , Gen. Beer Dora K 12.10, Zloezower K 20.—, Gen. Khrmann (Wette) K 10.-, (ien. Daltin 2.20, Genosse Pauker K 10'--, N. N. K 13.- , Gen. Lerner K 30,--. Gen. Margulies (juti.) K 5.-—. Zusammen K 782 30. Bisherausgewiesen IC S297.30. Tnsgesamr. K H079v6«\ Briefkasten der Redaktion. Gen. Z . . . Sie IVageu, waniai wir die tlreistduiJi/üö Ihmun/.iation des rWecker" g.^cn unsere „Arb^terktiehi*» u:)ti«- antwortet lassen uad wollen nicht verslidien, daü wir angesichts ».neusolchen uugwnoasenschaftliehen Vorganges diu Genossen Hun^iit?n im Arbeite«rat und bei joder üoiegenhwl oifrig unter die-Atm* «reifen. Glauben Sie nicht, Gftn. />..., daß wir damit JtecM hin? Oaß die Angaben des „Wecker" bei jeder unvoro:nge* nomraenen Prüfung eines joden r«;chtlich Denkenden in sich zusammenfallen müssen, ist ja selbsLvsrstaiidlich. Regen uns also desweveo nicht auf. Lehnen es daher auch ab, diese Methoden des parteipolitischen Kampfes zu verwenden und wollen weiterhin, .ms nur von prinzipiellen Gesichtspunkten leiten l&a&u. Wo uns der sozialistische Kampf in eine Linie stellt, wie?.. B. im Arbeitorta1, dort ist uns die Sache der IM. Internationale viel wichtiger, als der kleinliche Neid einzelner l'arteigegner, dem wir ansonsten nur ... mit Verachtung begegnen wollen. 5a«i«tt »«ittte« WbmWn^^SS^*. Becausgtbtr und terantworUicher Redakteur Arnold Deutsch ".Ctnlral",'üruck- und Veriag«än*talt (rorm. J. Hoyel), Wien, IX., Utchtenrtetartraßt 9.