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Freie Tribüne · 1920-01-31 · 5 (31.1.1920) · page 2

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Journal
Freie Tribüne
Volume
2 (1920)
Issue
5 (31.1.1920)
Date
1920-01-31
Page
– (sequence 2)
Language
German
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aeite 2 freie Iribüne Nr. 5 völlige Verwirrung gebrndit, allein durchzuführen. Bs* benützt die Möglichkeiten der bürgerlichen De tnokratie, die faktische „Diktatur der Bourgeoisie" in eine redhtn'dhe umzuwandeln, indem es den Aus nahmts'zustand verkündet. Und nun beginn! das große Reinemachen: es werden 13 Ei-senbahmverfc Stätten „wegen unzulänglicher Leistungen" ge schlössen, die 'Arbeiter entladen und nur bei/ Völliger Unterwerfung unter ausbeuterischesten Bedinguu gen wiederanges'tellt . . . , * Polen. Nach einer ebenso kurzen, wie für die Erstarkung des Kapitalismus wichtigen Episode des „sozialistischen" Regimes Moraczewski, haben die imperialistischen Schlachzizen die Macht übernommen, um der polnischen Grundherrnklasse in Littauen, Weißrußland und Ukraina die Versklavung und Ausbeutung der Bauernmassen zu ermöglichen. Dazu war ein Kampf auf allen Fronten, dazu waren Annexion großer Gebiete notwendig. So hat die sozialistische Staats¬ und Vaterlandspolitik dazu verholfen, daß die polnische Bourgeoisie das junge Gemeinwesen gegen die russische Sowjetrepublik gestellt hat als Avantgarde der Gegenrevolution. , Ungarn. Die Tragödie des ungarischen Proletariates ist durch den Ausgang der Wahlen zur Konstituante, die eine Majorität der monarchistischen Gegenrevolution gebracht hat, am groteskesten gekennzeichnet. Die Politik des offenbaren Verrates der Sozialdemokratie konnte nicht krasser ihre Früchte tragen. Somit feit die Klarheit erreicht. Die sozialdemo kratisiche Agentenpol'itik hat bankrottiert. Die beiden Parteien stellen mit Waren Losungen ein ander gegenüber. Hie „Wiederaufbau de» Kapitalismus", „JJiktatur der Bourgeoisie", „demokratische Republik" — hie „Aufbau des! Kommunismus", /jDüktatur des Proletariats!", „Räterepublik"! Die wirtschaftliche Aufbauarbeit im Räterußland. (Schluß.) Die Grundlage der Vc rgc sc 11 s cb a f 11 i ch u n g der Produktions* und Transportmittel muß unter Anpassung an die gegebenen wirtschaftlichen Verhältnisse im' Räterußland jgetöst werden.. Wahrend die Unternehmungen der Großindustrie mit einem Schlage in den Besitz aller »Werktätigen, d. h. des proletarischen Staates, überführt werden könnten, müssen die Klein* und Heimindustrie sowie das Handwerk den langen Weg der allmählichen Vergesell* Schaffung zurücklegen. Die Hauptrolle müssen hierbei die Vereinigung zu Genossenschaften und die Unterstützung, des Staates auf dem Gebiete des Rohstoff absatzes und Roh* Stoffbezuges spielen. Die Methoden der Enteignung oder der Nötigung sind hier absolut nicht anwendbar und zweck* los. Diese Erwägungen wurden dem Dekret vom 26. April d. J. über die Kleinindustrie oder die sogenannte Heim* Industrie zugrunde gelegt. Den Unternehmern in der Heim* Feuilleton. Der russische „Prolethult". Von einem russischen Genossen.*) (Schluß.) 3. Die Aufgaben und Ziele. Die Pioniere 2U sammeln), ihnen die Möglichkeit zu geben, fhr bewußtes Streben zu erfüllen und in klare Form und iPIan!zta fassen!, das ist die Aufgabe des ProletkuKtes. Die erste Aufgabe. Bald treten eine Reihe anderer Auf* gaben hinzu, die gewissermaßen abhängig sind von den Stufen der Entwicklung der Revolution;, die in Rußland keineswegs schon überwunden ist, sich vielmehr jetzt im vollen Gange befindet. Dementsprechend müssen die uStudisten" sehr oft ihre systematische;, ruhige Arbeit unterbrechen und hinaus in alle Ecken der Provinz],, an alle möglichen Fronten und dort unter der Bauernschaft, unter Soldaten und Arbeitern Aufklärung zu säen. Schnell werden in den InStruktoreu, und Referenterikursen alle nötigen Vor* bereitungen getroffen. Uebcrhaupt muß der Proletkult, der doch noch eine tetehr junge Organisation ist, für die Ausbildung von Leitern in erster Linie sorgen. Der Proletkult ist bemüht, in seinen zahlreichen Klubs womöglich gute, den Arbeitern, vor allem den Jugendlichen, gesunde Zerstreuung zuzuführen und sie für die neuen Ideen des Proletkultes zu wecken und interessieren. Ferner ist es eine Aufgabe des Proletkultes, alle Erzeugnisse der proletarischen Kultur auch in anderen Ländern zu sammeln und zu verbreiten. Wohl ist sich der nissische Proletkult bewußtv daß in dem großen Drang nach Befreiung und Aufklärung1 zwar das russische Proletariat an erster Stelle steht, jedoch die Kulturstufen und die Empfänglichkeit des westeuropäischen Proletariats ungemein höher steljen. Deshalb ist *) Siehe „Freie Tribüne" Nr. <i. industrie (bei Beschäftigung von höchstens zehn Arbeitern und Vorhandensein eines Motors) wird das Recht auf Rc uützung der staatliehen Rohstoffvorräte eingeräumt. Die von den Heimarbeitern aus staatlichen Rohstoffen hergestellten Gegenstände sind an die gleichen Organisationen abzuliefern, die die Stoffe geliefert haben. Die aus monopoli* sierten Rohstoffen angefertigten Gegenstände sind nach einem von der Staatsgewalt zu bestätigenden Plane unter die Be* völkerung zu verteilen. Die aus sclbstbeschafften Rohstoffen hergestellten Gegenstände dürfen die Heimarbeiter -m ganzen Bereiche der russischen Sowjetrepublik vertreiben. Klein* industrielle Unternehmungen von Heimarbeitern und Hand werkern unterliegen weder einer Verstaatlichung noch einer Verstatltlichtmg. Indem die Rätemacht der Kleinindustrie das Recht auf selbständiges Bestehen neben der Großindustrie zubilligt, ist sie bemüht, zwischen beiden eine organische Verbindung herzustellen. - Die Grundsätze für eine solche sind treffend gekennzeichnet in einem Bericht zur Erforschung des Heimarbeiterbezirke-* Pawlowsk. Dort muß die Großindustrie der Kleinindustrie erfahrene Meister nnd Leiter liefern und ständige, keine zufälligen Aufträge zuweisen, und zwar auf solche Gegenstände, deren Herstellung in einem Groß* betriebe wesentlich teurer zu stehen kommen würde. Ferner muß die Großindustrie jene Halbfabrikate liefern, ohne die die Klcinindustrje vielfach hilflos ist, ferner ausgemusterte, im Großbetrieb nicht verwendbare, in der Kleinindustrie dagegegen erwünschte Abfälle und Stücke. Die Großindustrie ist dagegen berechtigt, von der Kleinindustric die Vorbereittmg eines Stabes von Arbeitern und Angestellten mit genügender praktischer Vorbildung zu verlangen, eine Entlastung von einem Ucberfhisse von nebensächlichen Werkstätten zu beanspruchen, da diese den Verwaltungsapparat komplizieren und verteuern und deren Uebcrnahmc durdh die Kleinindustrie zu fordern. Endlich kann die Groß* industrie verlangen, daß Aufträge, deren Ausführung persönliche Initiative und Geschick erfordern, von der Klein» industrie übernommen werden. * * * Die nahende Einbringung der Ernte zwang dazu, die Aufmerksamkeit den für die größtmögliche Verwirklichung dieser Aufgabe notwendigen Maßnahmen zuzuwenden. Uni dem Mangel an Arbeitskräften abzuhelfen und die Einbringung des Getreides zu beschleunigen, wurden besoiis dere, aus Arbeitern und Bauern der bedürftigsten Gouve?^ nements gebildete Ernteabteilungen nach den erzeugenden Gouvernements entsandt. Inzwischen waren die Verpflegst organe damit beschäftigt, die überschüssigen Getreidemengen zu erfassen und Maßnahmen zu ergreifen, um nach den Dörfern Fabrikate zum Zwecke des Warenaustausches zu schaffen. Hierbei gelangt an vielen Orten ein System! von Vcr* trägen mit Bauerngemeinden und Genossenschaften zur Ans 'Wendung. Auf Grund der Unterlagen über das Resultat der Ernte ergeht an die Gemeinde die Aufforderung, eine bestimmte Menge von Produkten zu liefern. Seinerseits verpflichtet sich der Verpflegsausschuß für das betreffende Gouvernement, .hiefür eine bestimmte Menge Waren zur Verfügung zu stellen. Die Ware wird nach Maßgabe der Innehaltung des Vertrages geliefert. Die Bauernschaft spürt somit wirklich, daß der Erhalt von Produkten der städti* seilen Industrie mit der Ablieferung der überschüssigen Getreidemenge zum Höchstpreise an die Stadt verbunden ist. Dieser Versuch wurde im Vorjahre mit Erfolg im Gouver* es das Bestreben des Proletkultcsi, die proletarische Kultur womöglich international zu gestalten. Da müssen in erster Linie die Schranken der chauvinistischen „französischen" und „deutschen" und anderen Kulturen fallen. Der gemeinsame Austausch von Werken,. Ideen und Anregungen kann einzig ei'«'*, große und tiefe Strömung erzeugen. Sowohl in Rußland wie in Westeuropa^ ja sogar in den«, letzteren noch früher, waren Anfänge schon vor der Gründung des Proletkultes vorhanden und das;, was jetzt theoretisch von den russischen Genossen geleistet wurde — eine Zusammenfassung in eine allgemeine Ideologie, ist eben ein Versuch, bewußt, jdanvoll und gemeinsam mit allen Arbeitern der Welt die Bahnen des neuen Zeitalters zu suchen. Diese Pionierarbeit ist zwar ein schönes, w^phl das herrlichste Produkt eines freien Landes, eines Rätelandes, doch keineswegs nur in einem solchen möglich. Schon in den bürgen« liehen Staaten kann man alle Vorbereitungen zu einer Arbeit im Sinne;, wie sie der russische Proletkult leisjtet, treffen und sich gemeinsam die Hände über Blockaden,, weiße Horden, Polizeikordone reichend, kann mau doch ein Stück Weg auch in der Unterdrückung gemeinsam gehen, bis auch die letzten Schranken fallen und die von den russischen Kameraden ausgearbeiteten und vorgeleuchteten Ideen in die volle Tat umgesetzt werden. Ein neues Leben, eine Renaissance des 20. Jahrhunderts, von der aufsteigenden Klasse des Proletariats herbeigeführt, soll das Ziel dieses Weges sein. Jetzt ist der Proletkult eine reine Klassenkampforganisation. Er wird kämpfen, heftig, verbissen, unerbittlich mit der alten KuHurj, der bürgerlichen Kultur. Dieser Kampf erfordert vielleicht den höchsten Mut, den inneren Mut. diese Unersohrockenheit, mit der man eine so stolz und trotzig aufgerichtete Mauer der geistigen Macht stürzen muß. Der Proletarier muß sich gewaltsam abwenden von der Welt, die er noch immer anstaunen, verehren, bewundern muß, von der Welt der stärksten, nachhaltigsten Autorität. Der Proletarier muß sich in ihm unbekannte neue Welten stürzen und neue Werte aufrichten, mit Anwendung größter Mühe und Anstrengung. Dieser Weg des Kampfes um die proletarische Kultur der Menschheit, die wiederum von einem nement Tula angewendet, wo auf diese Weise in einem ejnzigen Kreise in einem Zeitraum von sechs Wochen .1,600.000 Pud Getreide aufgebracht wurden. Die Getreidebeschaffung ist das Baro m e t e r der Festigkeit der Rätcmncht und der Dauerhaft i g k e i t ihrer Errungenschaften. Die Erfolge der Roten Armee gegen Koltschak haben der russischen Räterepublik nicht nur neue Brotquellen erschlossen, sondern auch die Getreidespeicher in den anliegenden Ort schatten stark vergrößert. Hierin kommt das Vertrauen der Bauern zur Kreditfähigkeit des im Aufbau befindlichen proletarischen Staates zum Ausdruck, daß er ihm Getreide vorschießt. Hier ist es am Platze, der Worte Lenins zu gedenken : ♦.Wenn der Bauer sehen wird, daß das Proletariat seine Staatsmacht so gestaltet, daß es für Ordnung zu sorgen versteht - und der Lauer fordert, verlangt Ordnung und er tnt Recht daian — so wird er nach ein«;v Reihe Schwenkungen dem A r b e i't er f o 1 gen." Das Dorf benötigt Waren, landwirtschaftliche Geräte und Maschinen. Der Zustand der Industrie in Verbindung mit der Blockade gestattet nicht, ihren Bedarf vollständig zu decken. Immerhin gelang es, die Versorgung, des Dorfes mit Produktionsmitteln in einem größeren Maße durchzuführen als im 'Vorjahre. In der Zeit vom 1. Oktober 101S bis zum- I. Juli 1919 wurden ins Dorf geschafft: 107.141 Priüge, 17.186 Eggen. 1420 Säemaschineu, 479.000 Sensen. 5563 Getreideerntemaschinen, 1178 Dreschflegel, 2438 Gctrcidcreinigungsmaschiucu, 56 Lokomobilen. Zum Vergleiche sei angeführt, daß 1918 insgesamt 32.000 Pflüge, 972 Säe* maschinell, 100.000 Sensen, und 72.000 Sicheln geliefert wurden. Noch mehr wurde zur Hebung der Kultur und der Verbreitung landwirtschaftlicher Kenntnisse getan. Die landwirtschaftlichen Institute werden als riesige Arbeitskolonien organisiert. Dem kürzlich in Hforrissoglebsk eröffneten agronomischen Institut wurden 300 Dcsiatinea Boden zugewiesen, auf dem die Studierenden eine Musters Wirtschaft für Gemüse und Gärtenbau einrichten werden. Für das erste Semester haben sich 700 Studenten, meistens aus Arbeiters und Bauernkreisen, eintragen lassen. * * * Die staatliche Getreidebeschaffung belief sich vom August 1918 bis zum 13. August 1918 auf 106,800.000 Pud. Von Von dieser Menge entfallen auf die ersten zwei Monate 1,500.000 Pud. Es ist Grund zur Annahme vorhanden, daß die künftige Ernte eine Verdoppelung, wenn nicht eine Verdrcifachtmg der beschafften Getreidemenge ergeben wird. Die Rätemacht verfügt bereits über einen mehr oder weniger geregelten Vcrpflegsapparat, der aus 800 auf dem Gebiete der Verpflegung tätigen Personen und aus mehr als 400 Verpflegsabtcilungcn besteht mit 15.000 Arbeitern, aus der Zahl der Bauern in den bedürftigsten Gouvernements. 'Zu den Pflichten dieser Abteilungen gehört die Erfassung-"--der Ernte und die Hilfeleistung bei den Erntearbeiten. Außer* dem ist eine 5000köpfige Verpflegsarmce vorhanden, die für den Fall unterhalten wird, daß es notwendig werden sollte, den Widerstand der wohlhabenden Elemente im Dorfe zu überwinden, die Getreidespekulationen zu unternehmen beabsichtigen. . , Dem staatlichen Vcrpflegsapparat fehlt nur die notwendige Elastizität. Er hat sich in der Beschaffung von Getreideprodukten spezialisiert. Die übrigen Produkte der Landwirtschaft treten in den Hintergrund. Die Getrcidebe= Schaffung leidet an Systemmangcl und ist in ihrem Um= Untergang gerettet werden muß. Denn das "ist nicht das Zief, immer und. ewig nur proletarische Kultur zu treiben, sondern auf den Trümmern der bürgerlichen Kultur durch eine proletarische Kampfperiode zu einer sonnigen, glücklichen, alle Seiten der menschlichen Seele befriedigenden allgemeinen Kulüir zu gelangen. Wirken und Ergebnisse. Wo nicht die Kommunistische Partei mit ihren Propagandamitteln, die doch hauptsächlich auf der wirtschaftlichen Lage des Proletariats gebaut sind, hinreichen konnte, da fand doch noch immer die überall beliebte und anerkannte Sektion des Proletkultes ihren Eingang. Indem sie zuerst das Gemüt^ das Gefühl, das gesellige Bedürfnis der vornehmlich jüngeren Generation fesselte, konnte. sie immer weiter auf ernsten Bahnen die Gedanken der Mitglieder leiten und auch den politischen und wirtschaftlichen Fragen zuwenden. Es ist erstaunlich, zuzuschauen, wie die Sektionen in den entlegensten Dörfern arbeiten. Es werden regelmäßig Vorträge, Vorlesungen und vor allem Diskuskussionen abgehalten, wo die Teilnehmer aus Mangel an Referenten selbst im engen Kreise alle.ihre Gedanken hera1ireifen lassen. Es werden in solchen Ortschaften dramatische Gruppen gebildet, die kleine Szenen aus dem Leben der Bauern und Arbeiter vorführen; Chorgesänge und kleine Orchester von ländlichen Instrumenten fehlen nirgends. Und allmählich kommt neues Leben in einen solchen entlegenen OrtJ, der nicht einmal auf der Karte existiert, die Acheren beginnen sich zu interessieren und als Resultat zeigt sich das Aufwachen eines Pflichtgefühls gegenüber der Gemeinschaft, der Drang zu ordnen und organisieren; was für die heutige Regierung das wichtigste ist. Man behauptet dann in solchen Fällen,, die Kommunisten seien doch nicht so schlecht, wie man es erzählt und die Regierung meine es ganz gut mit allen. Das ganze Land ist von dieser fruchte bringenden Arbeit durchtränkt, ein Aufatmen und Aufleben der dunklen Proletariermassen folgt überall dem Wirken der Sektionen des Proletkultes und verbreitet sich auch dorthin, wohin es noch jetzt nicht in Westeuropa gelungen Sammelt für den 5000 Kronen-Fonds der „Freien Tribüne"-

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