Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 3 (17.1.1920)
- Date
- 1920-01-17
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 3 Freie Tribüne Seite 3 .in Taten, an wirksamem Widerstand, an der Fähigkeit, den Imperialismus im entscheidenden Moment gerade hn Kriege anzugreifen und die alte Losung „Kriegvdem Kriege" in die Praxis umzusetzen. Hier ist das Rhodus, wo es zu springen gilt, liier der Knotenpunkt der proletarischen Po- Wik- und ihrer ferneren Zukunft.' Der Imperialismus mit all seiner brutalen Gcwattpofitik und Kct{e unaufhörlicher sozialer Katastrophen, die er provoziert, ist freilich für die herrschenden K Tassen der heutigen kapitalistischen Welt eine historische Notwendigkeit. Nichts wäre verhängnisvoller, als wenn sich das Proletariat seihst aus iem jetzigen Weltkriege die geringste Illusion und Hoff« nung auf die Möglichkeit einer idyllischen und friedlichen Weiterentwicklung des Kapitalismus retten würde. Aber der Schluß, der aus der geschichtlichen Notwendigkeit des Im* lerialismus für die proletarische Politik folgt, ist nicht, daß?ie vor dem Kapitalismus kapitulieren muß, tun sich fortab n seinem Schatten vom ünadenknochen seiner Siege zu lähren. Die geschichtliche Dialektik (bewegt rich eben i^ Wtdcr= ■priiehen^und setzt auf jede Notwendigkeit auch ihr Gegen« eil in die Wiclt. Die •büflgerljche Kla^s-enh erretihaft ist' zweifellos eine historische Notwendigkeit, aber auch der \ufruhr der Arbeiterklasse gegen sie; das Kapital ist %• ine listorische Notwendigkeit, aber auch sein Totengräber, der ©zfafistjsche Proletarier; die Weltherrschaft des Imperialist nus ist eine historische Notwendigkeit, aber auch ihr Sturz durch die proletarische Internationale. Auf Schritt und Tritt gibt es zwei historische Notwendigkeiten, die zueinander in Widerstreit geraten, und die uusrige, die Notwendigkeit des Sozialismus, hat einen längeren Atem. Unsere Notu'endiigkeit tritt iu ihr volles Recht mit dem M o m e n t, w o j e u e a n d e r e, die b ü r g e r I i c h e K l a s* s! e n h er r schaft, aufhört, Trägerin des sieh i cjhf l i c h e n Fortschritts zu sein, wo sie zum Hemmschuh, zur Gefahr für die weitere Entwicklung der Gesellschaft wird. Dies hat für die kapitalistische Gesellschaftsordnung gerade der heutige Weltkrieg; enthüllt. Der imperialistische Expansionsdrang des Kapitalismus» als der Ausdruck seiner höchsten Reife, seines letzten Lebens* abschnittes, hat zur ökonomischen Tendenz, die gesamte Welt in kapitalistisch produzierende zu verwandeln, alle veralteten, vorkapitalistischen Produktions* und Gesellschafts* •formen wegzufegen, alle Reichtümer der Erde und alle Pro* duktionsmittel zum Kapital, die arbeitenden Volksmasscn aller iZbnen zu Lohnsklaven zu machen, Iu Afrika und in Asien, vom nördlichsteh Gestade bjs zur Südspitze Amerikas und in der Südsee werden die LJeberreste alter urkommu* Mistischer Verbände, feudaler Herrschaftsverhältnisse, patriae chäliseher Bauerinvirtschafteii, uralter Handwerksproduktionen vom, Kapital vernichtet, zerstampft, ganze Völker ausge* rottet, uralte Kulturen dem Erdboden gleichgemacht, um an ihre Stelle die Profitmächerei in modernster Form zu setzen. Dieser brutale Siegeszug des Kapitals in der Welt, gebahnt M»d Negiertet durch alle Mittel der Gewalt, des Raubes und der Infamie hatte eine Lichtseite; er schuf die Vor* Bedingungen zu seinem eigenen endgültigen Untergang, er stellte die k ap ita 1 ist i s cii e Weltherrschaft her, auf die allein die sozialistische W e 11 r e v o 1 u t i o n folgen kann. Dies war die einzige kulturelle und fortschritt* t'iche Seite seiner sogenannten großen Kulturwerke in den primitiven Ländern. Für bürgerlicrt=liberale Oekonomen und Politiker sind Eisenbahnen, schwedische -Zündhölzer, Straßen* kanalisation und Kaufliäuser „Fortschritt" und ,„Kultur". An sich sind jene Werke, auf die primitiven Zustände gepfropft, weder Kultur noch Fortschritt, denn sie werden mit einem jähen wirtschaftlichen und kulturellen Ruin der Völker erkauft, die den ganzen Jammer und alle Schrecken zweier Zeitalter, der traditionellen naiturahvirtschaftlichcn Herrschafts Verhältnisse und der modernsten raffiniertesten kapitalistischen Ausbeutung auf einmal auszukosten haben. Nur als materielle Vorbedingungen für die Aufhebung der. Kapitalhcrrschaft, für die Abschaffung der K f a s s(e;n g e s e 11 s c h a f t überhaupt trugen die Werke des kapitalistischen Sieges/.ugcs in der Welt den Stempel des Fortschritts im weiteren geschichtlichen Sinne. In diesem Sinne arbeitete der Imperialismus in letzter Linie für uns. Aus der Internationale. NBUjahrsprodlamation der Sowjet-Regierung. Die Moskauer Funkenstation verbreitet folgende Neujahrsproklaraation der Sowjetregicrung an das russische Volk: „Das Jahr 1919 ist ein Jahr des Sieges für die Arbeiterschaft gewesen, sowohl vor, wie hinter der Front und es hat die Macht des Sowjets noch mehr gefestigt. Auf dem Schlachtfelde hat die Rote Armee den gegen* revolutionären Elementen Todesstöße versetzt, unter denen die Horden der zaristischen Generale zusammengebrochen sind. Geschart um die roten Banner führen wir unseren Siegeslauf in das neue Jahr hinüber, das uns den siegreichen Abschluß der Bürgerkriege bringen wird. In Sibirien, in der Ukraine, am Don, im Kaukasus ertönt der Ruf nach Aufstellung von Sowjets. Es werden aber auch in Berlin, in Washington, In Paris und London Arbeiter¬ und Soldatenräte eingesetzt und die Macht der Sowjets wird sich dereinst über die ganze Welt erstrecken. Es lebe das Revolutionsjahr 1920!" Der Proletariermord in Berlin. Die Arbeiterschaft Deutschlands führt einen leidenschaftlichen Kampf um die T'estc der Räteverfassung, welche nach der Novemberrevolution 1918 die oberste Staatsgewalt darstellte. Seitdem wurden die ArbeiterrUte sachte, aber sicher ihrer Macht, entkleidet. Offene Reaktionäre und mehrheitssozialistische Verräter gruben den Arbeiterräten immer mehr an Boden ab. Die Krönung dieses Z"ei\stÖrungwei'kes sollte aber das Betriebsriitegesetz bilden. Unter der Vorspiegelung' einer gesetzlich geregelten Betriebsdemokratie sollte die Betriebssklaverai auf legalem Wege verewigt werden. Was nie und nimmer in der Wilhelminischen Aera möglich gewesen wäre, die gesetzliche Schuhriegelung der Arbeiterschaft, sollte jetzt mit großem Applomb, unter Assistenz sozialpatriotischer Selbstverstiimmler, durchgeführt werden. Doch da zeigte es sich, daß das« alte Klassenbewußtsein in. der deutschen Arbeiterschaft noch lebt. Wie ein Mann stand das arbeitende Volk auf, um jede Beeinträchtigung; seines Lebensrechtes auf Revolution zu verhindern. Während die Volksvertreter, hinter denen das werktätige Volk längst nicht mehr steht und die Regierung von der Reichswehr Gnaden das Gesetz verhandelten, mit dem Schicksal der Proletarier Schacher trieben, stante sich das arbeitende Volk von Berlin vor den Toren des Parlamentes, Geltung heischend für des Volkes Stimme, welche in einem demokratischen Gemeinwesen* Gottestimme sein soll. Die Antwort der Regiernngsbestie waren Maschinengewehre, blane Bohnen. Am Jahrestage der Ermordnng der proletarischen MHrthyrer Liebknecht und Luxemburg sind in den Straßen Berlins Strome Arbeiterblntes geflossen: damit ist das Tischtuch endgültig zerschnitten. Ueber die Leichen der grausam hingemordeten Proletarier hinweg gibt es keine Verständigung. Hie revolutionäres Proletariat! Hie preussischer Militarismus! Das sind die Losungen in dem Klassenkriege, der jetzt im Reiche anheben wird. So wird auf dem mit Arbeiterblnt getränkten Boden Berlins endlich die längst ersehnte Einheit des deutschen Proletariats erstehen, die Einheit in der revolutionären Tat. Der skandinavische Arbeiterkongreß Am 8. Dezember 1019 wurde im Volkshause zu Stock* höhn der Skandinavische A r b c i t e r k o n g r e ß er* öffnet. Die Tagungen zeitigten für die nordische revolü* tionäre Arbeiterbewegung äußerst bedeutungsvolle Beschlüsse. Die Initiative zur Einberufung dieses Kongresses ging, von der schwedischen linkssozialistischen Partei aus, die auf ihrem letzton Kongreß im Sommer vorigen Jahres den Beschluß faßte, zwecks 'intimer gemeinschaftlicher Arbeit mit allen Arbeiterorganisationen des Nordens, dte ein klares sozialistisches Programm verfechten, zu einer gemeinschaftlichen Tagung zusammenzutreten. Es versammelten sieh 268 Delegierte (von zirka 300.000 Arbeitern), die die sozialistischen Parteien repräsentierten, die auf dem Boden der dritten Internationale sftehien, außer* dem die sozialistischen Gewerkseihaften und schließlich auch andere Vereinigungen m'jt revolutionären Zielen. Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung: 1. Die skandinavischen Arbeiterorganisationen und die Weltrevolu* tiou. 2. Die Aufgaben, Methoden lind Formen der Gcwerk* Schaftsbewegung. 3. Die Rätebewegung; und die Soziale, sierung. 4. Die Inters'kandinavisdhe Gemeinschaft. Högl und (Schweden) betonte in seinem Referate zum 1. Punkte, daß die Stellungnahme zur russischen Arbeiter* revolution die entscheidende Probe für reaktionäre oder revolutionäre Arbeiterbewegung sc;. Öie Kleinstaaten können nicht die Tete der Weltrevolution bilden, alles' beruht nun auf der Haltung in den westlichen Staaten, besonders in England und Frankreich. Doch müssen wir mit allen Mitteln die konterrevolutionäre Politik unserer Regierung bekämpfen und eventuell mit den Mitteln des* Generalstreiks die Wieder* an'kniüpfung der Verbindung mit Rußland erzwingen. Des weiteren rthiB der Gedanke der Diktatur des Piioletariajfe; und des Rätesystems im'mcr eifriger propagiert werden. In zwei Resotutiousvorsdhlägen sprach sjch der Redner für' den Anschluß an die III. Internationale aus und söhlug eine Solidarftätserklärung mit der russischen Arbeiterrevohi* fion vor.; Trannüael (Norwegen) demonstrierte in einer klaren und kräftigen Ansprache die Richtlinien für eine revolutionäre gewerkschaftliche Bewegung. Die Gewerkschaften sollen nicht allein als Werkzeug zur Verbesserung der materiellen wie diu Diplomatie der bürgerlichen Staaten, ihre Allianzen und ihre Völkerrechtsverträge. Nein! Das furchtbare gegen* seitige Gemetzel von Millionen Proletarier, dem wir jetzt mit Grausen beiwohnen, diese Orgien des mordenden hn* perialismus, die unter den heuchlerischen Aushängeschildern des „Vaterlandes", der ^Kultur", der .«Freiheit" "des ,;Völs kerrechts" stattfinden, Länder und Städte verwüsten, die Kultur schänden, die Freiheitl und das Völkerrecht zertreten, sie sind ein blanker Verrat am Sozialismus. „ Aber der internationale Sozialismus wurzelt zu fest und?u tief in den heutigen Verhältnissen, als daß es bei diesem Verfall bleiben könnte. Der Imperialismus und seine schreck* liehen Lehren sorgen selbst dafür, daß die proletarische Internationale aus den Trümmern wieder aufersteht als die einzige Rettung der Menschheit von der Hölle einer ver* fallenden und historisch verwirkten Klassenherrschaft. Schon jetzt, nach wenigen Monaten des Krieges, verfliegt auch in Deutschland der chauvinistische Rausch bei den arbeitenden 'Massen, die von ihren Führern in der großen ge-- iChiein liehen Stunde ini Stiche gelassen worden sind, die Besinnung kehrt zurück, und mit jedem Tage wächst die?ahl der Proletarier, denen das, was heute vorgeht, eine brennende Röte der Scham und des Zorns ins Gesicht treibt. Vus diesem Kriege werden die Volksmassen nur noch mit ■türmlscherem Drang unter unsere alte Fahne der sozialistischen Internationale zurückkehren, nicht um sie bei der nächsten imperialistischen Orgie wieder zu verraten, sondern ■um sie gegen die gesamte kapitalistische Welt, ihre verbre* jtoerische-n Ränke, ihre infamen Lügen und ihre elenden «grasen vom „Vaterland" und von der ,,Freiheit" geschlossen zu verteidigen und auf den Trümmern des hlift^en '^perialismus siegreich aufzupflanzen. Earl Lieknecht ich freue mich, in einer Zeit, in der die herrschenden fassen Deutsehlands und Englands mit allen Mitteln Mut* 4*urstigcn Haß zwischen beiden'Völkern schüren, als deutscher ZlÄ,ist englischen Sozialisten Worte der Brüderlichkeit schreiben zu können. Es schmerzt mich, diese Worte in emer Zerr schreiben zu müssen, wo die sozialistische Liter- [^^f^unsere strahlende .Zuversicht von einst, mit tausend Hoffnungen zertrümmert am Boden liegt, wo nur allzuviele „Sozialisten" in den meisten kriegführenden Ländern — Deutschland wahrlich nicht ausgenommen — sich just, da die Gemeinschädlichkeit der kapitalistischen G^esellschafts» Ordnung offenbarer ward als je, in dem räuberischsten aller Raubkriege gefügig vor den Kriegswagen des Imperia* lismus haben schirren lassen. Aber ich bin glücklich und stolz, meine Grüße gerade Ihnen, gerade der I. L. P. zu schicken, die mjt unseren russischen und serbischen Brüdern die Ehre des Sozialismus im Taumel der Völkerzerfleischung gerettet hat. . , 1 Verwirrung herrscht iu den Reihen der sozialistischen Armee, und mancher klagt darob die sozialistischen Grund* sätze an. Aber nicht unsere Grundsätze haben versagt, sondern ihre Vertreter. Nicht, zu ändern gilt es unsere Lehren, sondern sie lebendig zu machen, zur Tat zu gestalten. Trügerische Flitter sind die Vateriandsvertcidigungs* und Völkerbefreiuugsphraseii, mit denen der Imperialismus seine Mordwerkzeuge schmückt. Jede sozialistische Partei hat ihren Feind, den Feind des internationalen Proletariats im eigenen Lande, dort hat sie ihn zu bekämplflen, Die Befreiujnjg: jedes Volkes muß sein eigenes Werk sein. Nur Verblendung kann Fortsetzung des Gemetzels bis zur Niederwerfung der „Feinde" fordern. Das Wohlergehen aller Völker ist untrennbar verknüpft; jder Klassenkampf des Proletariats kann nur international geführt werden. Siebenmal Weise, deren* opportunistische Seele sich nur allzu willig von den Werbeln der diplomatischen Winde, von dem Strudel des entfesselten Chauvinismus davontragen ließ, sagen, die Zukunft der Arbeiterbewegung werde fürder nicht mehr international sein. Der Weltkrieg aber, der die bisherige Internationale zertrümmerte, ist die gewaltigste Predigt für die neue Internationale, eine Internationale freilieh anderen Geistes, anderer Entschlossenheit als jene, deren die kapitalistischen Mächte am 4. August 1914 so spielend Herr wurden. Nur im Zusammenwirken der arbeitenden Massen aller Länder für den Frieden liegt schon jetzt im Kriege das einzige Heil der Menschheit. Nirgends haben diese Massen den Krieg gewollt, nirgends wollen sie ihn. Sollen sie, den Abscheu gegen den Krieg im Herzen, einander bis 'zum Weißbluten zerfleischen? Kein Volk soll anfangen dürfen, vom Frieden zu reden - nun, so mögen sie alle zugleich davon reden; und welches zuerst davon redet, wird Stärke, nicht Schwäche zeigen und Ruhm und Dank ernten, jeder Sozialist hat in seinem Lande auch heute zu wirken als Klassenkämpfer und Verkündiger der internationalen Brüderlichkeit, im Vertrauen, daß jedes Wort, das er für den So* zia lismus, für den Friedeji spricht, jede Tat, die er fiir sie verrichtet, gleiche WJorte und Taten iu den anderen Ljän* dem entzündet, bis die Flamme des Friedenswillens; über Europa hell auflodert. ' , Das Vorbild, das Sie und unsere russischen und ser* bischen Freunde der Welt gegeben haben, wird Nacheiferung finden, wo die Sozialdemokratie bisher nochim Garn der herrschenden Klassen gefangen sit'zt. Und ich bin gewiß, daß die Masse der englischen Arbeiter bald zu den tapferen der 1. L. P. stoßen wird. Schön heute ist die Stim|mung auch der deutschen Arbeiterschaft viel mehr, als zumeist bekannt, einer solchen Haltung geneigt. Immer stürmischer wird sie diesen ihren Willen geltend machen, immer stur? mischer, je mehr sie das Echo ihres Friedensrufs in den anderen Ländern vernimmt. Beim Proletariat aller krieg* führenden Länder wird sich so der Entschluß Bahn brechen, in internationalem Zusammenwirken einen Frieden im Sinne des Sozialismus zu erkämpfen, einen Frieden ohne Eroberung, ohne Demütigung, einen Friedeu, der nicht auf Haß, son* dem auf Brüderlichkeit, nicht auf Gewalt, sondern auf Frei* heit gebaut, die Gewißheit der Dauer in sich fügt. So kann die Internationale, kämpfend und frühere Fehler sühnend, wieder auferstehen während des Weltkrieges. So wird sie wieder auferstehen müssen, aber als eine andere, gemehrt nicht rjur an äußerer Kr;:.H, sondern an innerer revolutionärer Kraft, an Klarheit^ an Bereitschaft, die Gefahren des Absolutismus, der Geheimdiplomatie und der kapita* listischen Verschwörungen gegen den Feind zu überwinden. Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Krieg dem Kriege! ftwf den Tisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die ' „Freie Tribüne".