Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- 2 (10.1.1920)
- Date
- 1920-01-10
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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- Tomsk 1× ep/2160898
- Ukraine 1× ep/1001131
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Nr. 2 Frete Tribüne Seite 3 „Die Banditen holten aus den Häusern die Juden, darunter auch Frauen, heraus und stellten sie vor ein Masch i nen?e\vehr. Zusammen mit den Juden ließen sich frei willig sechs Russen erschießen, die die Soldaten anflehten, die Juden zu verschonen. Bedeutend weniger Judenpogrome als in den übrigen Randgebieten finden wir in Sibirien und. jm Uralgebjete vor. Das ist daraus z,u erklären, daß es dort fast keine Juden gibt. Es braucht sich aber nur ein kleines Häuflein Juden zu bilden, un dsofort sind wir Zeugen von Judenpogromen. So war es in Ufa. Der Pogrom in Ufa fand in der letzten Woche vor dem Einnicken der Sowjetheere statt. In Gruppen vtin 5 ibifc 6 Mann drangen die Kosaken, i« die Wohnungen ein, plünderten, vergewaltigten die Mädchen, töteten die Jugend und rotteten ganze Familien aus. Sogar die Bourgeoisie, der es nicht gelungen war, mit 'der Eisenbahn m entkommen und die 50.000 Rubel für eine Fuhre zahlte, wurde unterwegs von den Kosaken beraubt. Das geschah im Reiche Koltschaks. der der Entente versichert, daß er sich den Juden gegenüber wohlwollend verhalte. fm Reiche des „Oberregierenden" wird die Judenhetze offiziell im Rcichsmaßstabe betrieben. Das hebt sogar die ,,eigene", in Tomsk erscheinende Zeitung „Golos Sibiri" (Nr. 42) hervor. * Pogrome finden überall statt, wo die Konterrevolution triumphiert. Die Judenpogrome sind untrennbar mit der Konterrevolution verbunden. „Haut die Juden!* — das ist die Losung, mit der die Konterrevolution die Volksmassen zu betäuben sucht und die am charakteristischsten für sie ist. in Bezug auf alle diese Judenpogrome in Polen, in der Ukraine und Sibirien schreiben die „Iswestija" des Zentralexekutivausschusses: „Ist der Kampf mit den Judenhetzern Koltschak und Grigorjew, der Kampf mit jeglichen Aeusserungen des vaterländischen Antisemitismus unsere innere Angelegenheit, mit der die Sowjetmacht ohne Zweifel ein für allemal fertig werden wird, so kann man dasselbe nicht von den polnischen Weißgardisten sagen. Polen ist ein ausländischer Staat, für den seine Pogrome eine „innere Angelegenheit" sind, in die wir uns nicht einmischen können. Um die Zügelung der polnischen Mietlinge sollte sich, unserer Meinung nach, vor allem „der Rat der Vier" bemühen, der ja gerade die Großmächte vertritt, deren „öffentliche Meinung" über die Judenpogrome zur Zarenzeit so „empört" war." Um die Einheit unserer Weltbewegung. 1. Die Spaltungszentrale. Als Genosse Kaplauski in Nr. 41 der „Freien Tribüne" gegen die auf die Sprengungt des Weltverbandes gerichteten Tendenzen in der Wiener Parteiorganisation warnte, erklärte Genosse Serpow, der Hauptführer unseres Wiener kommunistischen Flügels, voller Entrüstung, diese „ungeheuerlichsten Beschuldigungen" für völlig unbegründet und die „Fr. Tr." verkündete: „Niemand will den Weltvcrband sprengen" . . . Der gute Glaube der betreffenden Genossen in allen Eliten, aber sie geben sich über die Naivität der anderen einer Birgen Selbsttäuschung hin. Denn im selben Atemzuge empfahlen diese Genossen der Wiener Partei, selbst oder jm Verein mit anderen, auf dem Boden des Kommunismus stehenden Bruderorganisationen den Eintritt in die III. Internationale zu vollziehen — ohne sich um den Gesamiverband izu kümmern, ohne auch das Ergebnis der Auseinandersetzungen (über die Frage der Internationale auf der nächsten Weltkonferenz abzuwarten. Daß diese Genossen sich über die Tragweite eines derartigen Schrittes nicht ganz unbewußt waren, beweist der mit Z. gezeichnete, offenbar offiziöse Artikel in Nr. 34 der „Fr. Tr.": „Wenn wir uns der 1J. Internationale organisatorisch anschließenwollten — heißt es dort — müjßten wir unsere Beziehungen zum Verbandsbüro, das heute der einzige Exponent der Politik unseres Verbandes ist und organisatorisch zur II. Internationale gehört, endgültig lösen." Und wenn nun die Wiener Parteiberatung von Anfang November den sofortigen Anschluß an die III. Internationale beschloß, dabei jedoch die Zugehörigkeit der Wiener Partei zum Weltverbande betonte;, so erinnert mich das lebhaft an jenen braven ßacchusutnger, der nach einem Vortrage über die Verderblichkeit des Alkoholgenusscs dem Redner begeistert zuruft: „Recht haben Sie, wozu brauchen wilden Alkohol? Haben wir nicht einen guten Weht?" Immerhin war die Parteiberatuug vorsichtig genug, die Verantwortlichkeit für diesen Beschluß, der eine starke Min derheit gegen sich harte, nicht auf sich selbst zu nehmen, sondern eine Urabstimmung der Parteigenossen herbeizuführen, j Aber noch vor dem Bekanntwerden des Resultates der Abstimmung (vielleicht gar noch vor Beginn derselben) weiden wir von einem Schritt der Wiener Parteileitung überrascht, der, wenn er Erfolg hat, unvermeidlich die Sprengung des Welt Verbandes Poale-Zion herbeiführen muß. Vielleicht hat fr jedoch das gute an sich, daß die zur Abstimmung berufenen Genossen rechtzeitig erkennen, was der eigentliche Gegenstand ihrer Entscheidung ist. Oie Wiener Parteileitung hat im Verein mit der aus der rußländischen Gesamtpartei ausgetretenen kommunistischen Fraktion, die sich als selbständige „Jüdische kommunistische Partei . Poale-Zion" konstituiert hat, in Wien eja ^Organisationsbüro der linken Poale-Zjon" ins Leben gerufen. (Wie weit die litauisch-lettische Poale./.ion=Partei an der Gründung beteiligt ist, muß erst festgestellt werden). Die „Freie Tribüne", das offizielle Organ der deutschösterreichischen Partei, ist zum Organ des neuen Büros avanciert. Es liegen bereits vier programmatische Kundgebungen des Büros vor, die keinen Zweifel darüber lassen, wohin die Reise geht. In einem in der „Fr. Tr." publizierten Briefe an die Zentralkomitees der poalezionistischen Landesparteien (weder dieser Brief, noch auch ein gleichzeitig publiziertes Schreiben an das Verbandsbüro ist diesem bisher direkt zugegangen) werden die Ziele das „Organisationsbüros" am klarsten formuliert. Sie lauten: ,,a) Einheitliche und planmäßige Lesung der Propaganda des kommunistischen Poale-Ziouismus. b) .Zusammenfassung aller linken Poale-Zion.Parteien und Gruppen in einen Block, der sich auf den B o d e n im d in die Reihen der III. I n t e r n a t i o n a I e stellen soll. c) Verbindung aller linken Poale-Zion-Partcien und Gruppen, um den Weltvcrband auf feste G r u n d läge n des sozialistischen Klassenkampfes und der III. Internationale zu stellen." Das Büro wendet sich jetloch nicht nur an die Zentralkomitees, sondern auch an einzelne Gruppen und Genossen in allen Ländern mit der Aufforderung-, mit ihm in Verbindung zu treten, seine Tätigkeit zu fördern, Vertreter ins Büro zu entsenden. Es soll mit Umgehung des bestehenden Verbandsbüros und nötigenfalls auch der Parteileitungen der einzelnen Länder der Zwiespalt bis in die kleinste Organisation getragen werden. Die auf dem Boden der III. Internationale stehenden Genossen sollen sich weder um den (Ges'amtverband, noch um ihre eigenen Landesj>arteien kümmern, sondern unverzüglich den Anschluß an die dritte Internationale vollziehen. Kurz: Der Beschluß der- Grün dungskonferenz der kommunistischen Poale-Zion.Partei Ruß* tanefs, die linken Flügel aller Poale-'Zion-Parteicn -- natürlieh nötigenfalls durch die Spaltung dieser Parteien — zu einem neuen Weltverbande im Rahmen der III. Internationale zusammenzufassen, soll sofort realisiert werden. Den Genossen von der neuen Kommunistischen Poale-Zion-Partci Rußlands kann insofern kein Vorwurf aus diesem Vorgehen gemacht werden, als sie wenigstens mit völlig offenen Karten spielen. Liest man ihre eigenen Ausführungen in der „Freien Tribüne" darüber, was für sie die Veranlassungzur Spaltung unserer Bewegung in Rußland war, wie ihnen die Namensänderung auf kommunistisch statt sozialdemokratisch trotz allen sachlichen Entgegenkommens der „Rechten" wichtiger erscheint als die Erhaltung der Parteieinheit, wie sie in Hornel, kaum drei Wochen vor der Moskauer Konferenz der Gesamtpartei, die Abspaltung beschlossen und wie jede dcrlhetdcn, nunmehr feindlichen Poale-Zion.Partejcn die früher gemeinsam gefaßten 'Minsker Beschlüsse für sich reklamiert, so kann man bei aller Hochachtung vor dem Idealismus und der Unerschrockenheit dieser Genossen sich doch eines Lächelns nichts erwehren. Das alte Sektenunwesen im jüdischproletarischen Parteileben in Rußland scheint in der Atmosphäre der gegenwärtigen historischen Erschütterungen zu einer förmlichen Spaltungspsychose ausgeartet zu sein, die als erstes politisches Axiom den Satz betätigt: „Am Anfang war die Spaltung." W|as Wunder, daß diese Genossen als ihre erste „allweltliche" Aufgabe nach der Spaltung der eigenen Partei die Sprengung des Verbandes ansehen. Daß diese Lockrufe bei einem wesentlichen Teil unserer Genossen der anderen Länder Widerhall finden könnten, glaube ich nicht. Ein zu kostbares Gut iist ihnen die Einheit der Weltbewegung und die ihrer eigencii Reihen, als daß sie sie ohne unbedingte Notwendigkeit hinopfern würden. Die Wiener kommunistischen Genossen sollten sich aber vor allem entschließen, die Dinge zu scheu, wie sie sind. Ihre gegenwärtige Politik ist mit dei Zugehörigkeit zum Weltverbandc Poale-Zion meines Erachtens schlechterdings unvereinbar. Alle Deklamationen, daß mau die Einheit der Bewegung wolle, „aber im Rahmen der III. Internationale", helfen nicht über diese Dinge hinweg. Welches Kind kennt nicht das Wort: „Und der König absolut, wenn er unserem Willen tut."? 2. Zur Frage der Internationale. Das wichtigste Motiv für die Spaltungspolitik -der kommunistischen Genossen ist ihre von der Mehrheit der Bewegung ^abweichende Stellung zum Problem der Internationale. Sie argumentieren also: Das Verbandsbüro und die Stockholmer Verbandsberatung haben sich auf die II. Internationale »festgelegt.!Wir sind 'Anhänger der HI. Internationale, der wir somit angeschlossen sein müssen. In dieser grundsätzlichen Frage anerkennen wir keine Mehrheitsbeschlüsse, sondern handeln einfach so, wie uns unser kommunistisches Gewissen diktiert, und möge daran der ganze Weltverband auch flöten gehen. Uns ist die Zugehörigkeit zur III. Internationale höher als Verbandseinheit. In der Tat: Wäre die Behauptung von der Festlegung auf die II. Internationale ebenso wahr, wie sie in Wirklichkeit eine Legende ist, so wäre für die kommunistische Poale Zion allerdings das Verbleiben im Weltverbande eine Gewissensfrage. Womit ich noch keineswegs sagen will, daß die einzige Lösung dieses Gewissenkonflikts für sie in dem Austritt aus dem Verbände und der Gründung eines neuen gegeben wäre. Sie müßten vielmehr ernst und gewissenhaft mit Sich darüber zu Rate gehen, ob sie der Sache des internationalen und des jüdischen Proletariats besser dienen durch die Lostrennung von der bisherigen Arbeits- und Kampfgemeinschaft, oder ob nicht gerade ihr Pflichtbewußt- Ksein es ihnen gebietet, auf dein Posten auszuharren, den Kampf innerhalb der Bewegung mit verstärken Energie festzusetzen, um nicht einen großen Teil unserer Massen rettungslos dem Einflüsse der „Gegner" preiszugeben. Vielleicht würde dann auch die Frage der „Verfassungsänderung" auftauchen, die eine fruchtbringende Zusammen arbeit auf den auch fernerhin gemeinsamen Gebieten er möglichen würde ohne Opfer des Gewissens in den Grund fragen proletarischer Politik. Aber so weit ist es ja noch gar nicht gekommen. Ka plansky hat bereits darauf hingewiesen, daß weder der Wortlaut noch der Sinn der Resolution der Verbandsberatung die Deutung einer Festlegung zulassen. Genosse Serpow erwidert darauf, die Wiener Delegation habe schon in Stockholm die ausdrückliche Betonung der Ablehnung des Antrages auf Eintritt in die dritte Internationale als „überflüssige Demonstration, ja als Herausforderung" aufgefaßt. Aber damit verdunkelt er ja nur die ganze Frage. Es handelt sich hier weder um die Empfindlichkeit der Wiener Delegation, noch um den mangelnden Zartsinn der anderen, sondern um den Inhalt der Stockholmer Resolution zur Frage der Internationale. Und da muß mit allem Nachdruck festgestellt werden: Es heißt dem W(prtjl'aut und dem Geist der Resolution einfach Gewalt antun, wenn man von einer Festlegung spricht. Das gerade Gegenteil ist wahr. Die Resolution betont, daß der Weltvcrband auf Grund des bisherigen;Zu Standes in der zweiten Internationale verbleibt und beauftragt das1 Verbandsbüro, die mit der Frage der 11. und HI. internationale verbundenen Probleme sowie die Möglichkeiten der Vereinigung der gesamten internationalen Arbeiterbewegung zu studieren und diese Fragen auf die Tagesordnung der nächsten Weltkonferenz zu setzen. Ich weiß wirklich nicht, wie man die Nichtfestlegung klarer hätte zum Ausdruck bringen können. Wer nicht an der Resolution herumschtistern, sondern sie so nehmen will, wie sie ist, kann sie nur in den Sinne verstehen, daß die Vifer: bandsberatuug die endgültige Entscheidung der regelrechten Weltkonferenz überlassen wollte und es abgelehnt hat, vor dieser eine Aenderung des bestehenden Zustnndcs herbeizuführen. Daß sie sich mit der Festlegung des gegebenen Zustande«; nicht begnügt, sondern djeffi Verbandsbüro und unseren Vertretern der II. Internationale Richtlinien für ihr Wirken gegeben hat, daß sie es als unsere Pflicht erklärte, die Bemühungen der revolutionären Gruppen der II. Internationale, diese zu einem wirksamen Instrument des zielklaren internationalen proletarischen Kampfes auszugestalten, mit allen Kräften zu unterstützen, -•• daraus kann ihr nur der einen Vorwurf machen, der aus dem etwaigen Gelingen dieser Bemühungen einen Strich durch seine Rechnung zu befürchten hat. Mit der Verschleierung der formell organisatorischen Seite der Frage geht eine schiefe Darstellung der sachlichen Meinungsverschiedenheiten Hand in Hand. Es ist irreführend, wenn man diese auf die simple Gegenüberstellung reduziert: Hie zweite Internationale '-- Sozialpatriotjsnnts, Opportunismus usw., hie dritte Internationale —• unentwegter Klassen kämpf — soziale Revolution. Es kann vielleicht gesagt werden, daß es in unserer Bewegung weniger unbedingte Anhänger der zweiten Inte r n a t i o n a 1 e gibt, als solche der dritten. Daß die „Genossen von rechts" für die Mängel" der zweiten Internationale keineswegs blind sind, leugnen ja auch unsere kommunistischen Freunde nicht. Aber sie glauben uns vorwerfen zu können, daß wir nicht den Mut haben:, aus? unserer Kritik die einzig mögliche Konsequenz zu ziehen und uns auf die III. Internationale festzulegen. In Wirklichkeit aber sind njehf wjr die Inkonsequenten, sondern unsere kommunistischen Kritiker maphen sich eines argen Trugschlusses schuldig. Es ist gar nicht wahr, daß jeder, der Imit der II. Internationale unzufrieden ist, eo ipso den Anschluß an die dritte suchen muß. Die dritte Internationale ist eben eine k o m nv u u t,s t i s ch e l n t c r n a t i onale. Ihr kann sich nur eine Partei anschließen, die das kommunistische Programm, wie es in den Moskauer Richtlinien niedergelegt ist, in der Politik der Bolschewik« praktisch betätigt erscheint,, als den Weg zum Sozialismus betrachtet. Wer nicht die alleinige Ausübung der gesamten politischen Macht durch die Arbeiterräte als die einzige. Form der Diktatur des Proletariats und als den einzigen Weg zur Erreichung des uns allen gemeinsamen Endziels betrachtet, der mag mit der zweiten Internationale noch so unzufrieden sein, er kann sich der 'dritten nicht anschließen. Ob er, wie die Schweizer Sozialdemokratie, vorläufig außerhalb jeder internationalen Verbindung bleibt oder wie etwa die französische Mehrheit, die englische Independent Labor Party und bis zuletzt die deutschen Unabhängigen den Versuch der Aktivierung und Revolutionierung der II. Internationale von innen heraus unternimmt, ist keine grundsätzliche, sondern eine Zweckmäßigkeitsfrage, vielleicht eine Frage des Temperaments. (Neben dem Programm moment kommt noch in Betracht, daß die dritte Inter nationale vorläufig keine Aussicht zu haben scheint, wesenl liehe Teile der Arbeiterklasse derjenigen Länder unter ihre Fahne zu sammeln, denen inv kommenden Entscheidung.«;, kämpf zwischen Kapitalismus und Sozialismus eine Haupt rolle zufallen muß (England). Auch die Rücksicht auf die Erhaltung der Geschlossenheit des Proletariats im eigenen Lande spielt naturgemäß in den Entschließungen der Par teien über ihre Haltung in der Frage der lntcr'nari,onal|f| eine nicht untergeordnete Rolle.) Das ist auch ungefähr die wirkliche Stellung der Mehrheit unserer Genossen und Parteien, Sie stehen nicht auf dem Boden des Kommunismus (im neuesten Sinne dieses Wortes); deshalb sind sie nicht für den Anschluß unserer Bewegung an die kommunistische Internationale. Es fällt ihnen aber keineswegs ein, das Schicksal der Bewegung endgültig und bedingungslos an die II. Internationale binden zu wollen. Wir werden auf der W\eltkonferenz auf Grund der inzwischen eingetretenen neuen Tatsachen uns