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Freie Tribüne · 1920-01-10 · 2 (10.1.1920) · page 2

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Journal
Freie Tribüne
Volume
2 (1920)
Issue
2 (10.1.1920)
Date
1920-01-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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J _ __ _ _ ___ ___ den Schauplatz der Geschichte ohne jeden Kampf?u räumen. Jedesmal, wenn es sich darum gehandelt hat, einen frechen Angriff der Gegenrevolution abzuwehren, haben es die Sozialdemokraten bewirkt, daß eine ernste Abwehr unterblieben ist. Wann immer unser Arbeiterrat daranging, einen solchen Angriff der Bourgeoisie mit einem Gegenangriff zu beantworten, verstanden es die Sozieldemokraten, oft erst in letzter Stunde, diese revolutionäre Aktion zu vereiteln. Nun, da die Arbeiterschaft durch den Klassenfrieden zermürbt, enttäuscht und die Bourgeoisie mit ihren Junkern gestärkt und frohen Mutes ist, gehen die Vertreter des Proletariates daran, den letzten Kampf, den um die Verfassung Deutschösterreichs, auszukämpfen. Hinter den Kulissen der Gesetzgebung, auf der Rednertribüne des Parlaments, in Wort und Schrift kämpfen sie, wie die Löwen. Als wüßten sie nicht, daß Verfassungsfragen nichts anderes als nackte Machtfragen sind; als wußten sie nicht, daß es damals an jenem denkwürdigen 12. November 1918 gegolten hat, 'Deutschösterreich eine solche Verfassung zu geben, wie sie die Arbeiterschaft erkämpft und gewünscht hat. Am 12. November waren die Proletarier herbeigeeilt, das alte Oesterreich zu zertrümmern und ein neues, freies, arbeitendes — zu schaffen; da hieß es, dieser urwüchsigen Macht des Proletariats Ziel und Richtung zu weisen; da hieß es: alles erringen oder gar nichts. Anstatt nun durch die rote Macht des klassenbewußten Proletariates ein rotes Oesterreich mit roter freier Verfassung zu schmieden, ließen am 12. November unsere Sozialdemokraten die Rot-weiß-rote Fahne hissen. Nun wundern sie sich, daß es im Rot-weißroten Oesterreich weiße Bürger, weiße Bestrebungen, ja weiße Garden zur Erreichung dieser weißen Ziele gibt. Vergebens! Denn den Kampf, den unsere Koalitionskämpfer führen, fürchtet die Bourgeoisie nicht. Nur eine einzige große Tat, nur die Massenaktion des Proletariats, könnte der Bourgeoisie und ihren Helfershelfern den nötigen Respekt abringen. Sammelt alle proletarischen Kräfte ermöglicht endlich die mächtige Einheitsfront des Proletariats, führt es mit weitest gesteckten Zielen, mit klaren proletarischen Losungen offen in den Kampf, und die Verfassung ist gerettet. Die freie sozialistische Verfassung. Nichts als Klassenkampf kann helfen. In letzter Stunde sollten die verantwortlichen, Arbeiter-Vertreter dies einsehen und darnach handeln. Die Verfassung kann entweder arbeiterfeindlich oder sozialistisch werden.!>ie Entscheidung darüber liegt in der Hand der Arbeiterschaft. J Dieses Bewußtsein verpflichtet zur Tat Auf denn! Nicht zum Verfassungssondern zum Klassenkampf! Qas Pogromjfllir der Reaktion. AuthentiscaerBericht der russischen Sowjet-Regierung. II. Einen etwas anderen Charakter trafen die Pogrome tut Süden Rußlands, in der Ukraine. Die Ukraine mußte die Schrecken der Konterrevolution in größerem Malle dur.chmadlien, als irgendein anderes Gebiet in Rußland. Sie war tätiger als irgendein anderer Teil Rußlands unter dein Joch der Weißgardisten. Deshalb -haben liier die meisten Judenpogrome stattgefunden. In der Ukraine hat es bisher keine einheitliche Macht gegeben. Die weißgardistischeu Diktatoren" wechselten miteinander ab, und jeder hielt es für nötig, die Uebcrnahmc der Macht durch Judenpogrome zu feiern. Jeder, der einen. Aufruhr gegen die Sowjetmacht hervorrief, proklamierte die Losung: „Haut die Juden!" Wenn die polnischen Judenhetzer sieh genieren, sieh offen zu den von ihnen veranstalteten Pogromen zu benennen, so proklamieren die weißgardistischeu Generale Atamane und ,,Väterchen" die Pogrome zynisch und offen. In Kostow a. I)., Nowotscherkask und Taganrog bekleben die zarjscheii Gnerale die Mauern mit dem reaktionären ZeitUiigsblättchen ^Tschassowei'*, das die Aufforderung erläßt: Flaut die Juden!" Skoropads'ki ernennt jüdische Bau kiere zu Alinisteru und versendet gleichzeitig judenhet/.erischc Zirkulare an die Polizei. Das Direktorium mit Pettjura au der Spitze kämpft gegen die Bolschewiki mit der Losung: ,,Haut die Juden! Maut die Bolschewiki!" Saigcrjcw, Struck, Seljenji und die übrigen kleinen Schurken, die nicht wagen, offen gegen die Sowjets zu hetzen, da sie deren Autorität unter der Bevölkerung kennen, rufen aus: „Hoch die Sowjets! Nieder mit eleu Juden!" Als Petljura gemeldet wurde, daß Pogrome stattfänden, rief er aus: ,,Verzankt mich nicht mit meinen Soldaten!" Vor uns liegt ein interessantes Dokument, das den organisierten Charakter der jüdischen Pogrome in der Ukraine beweist. Das ist der Bericht A. Z i f f r i n o w i t s c h, der den Pogrom im FleCken Stepauzi (Gouvernement Kiew) untersucht hat. In diesem Bericht finden wir ttnier anderem folgende Mitteilung: Freie Tribüne „Die Organisatoren der Pogrome waren Oberst Goltib und Herr Affner, die in Bezug auf die Pogrom« und ihr Verhältnis zu demselben einen eigenartiger! Standpunkt einnehmen. Seine Ansichten hat Herr Affner während des Pogroms in Shitomir, für dessen Veranstaltung ihm die Ehre gebührt, praktisch erworben und sie laufen auf folgendes hinaus: „Die Veranstaltung von Pogromen und die Vernichtung der Juden seien eine Forderung des Gesetzes und ent sprächen vollständig den Verfügungen der Obrigkeit. Er sei nur ein ehrlicher Soldat, der in Achtung vor dem Gesetze und der Ausführung der Befehle erzogen worden sei und daher die Soldaten nicht hindern könne, ihre ehrliche Arbeit in Bezug auf die Juden pogrome auszuführen." So sprach dieser ehrliche Krieger, als ein Mitglied des Fabrikskomitees, der Ar heiter Dunkel, ein Christ, sich au ihn mit der Bitte wandte, den bei dem Einzüge der Abteilung in Stepauzi beginnenden Pogrom' gleich zu Anfang zu liquidieren. Das Gespräch Dunkels mit den Koryphäen des Pogroms in Stepauzi, das vor dem Pogrom stattfand, läßt darauf schließen, da'ß der Pogrom in Stepan/i ein einheitliches, allgemeines S yi t e tu w i e (I e r s p i e g e 11, d a s v o u i r g e u d j e - m a n d a u sg e arbeitet i s t, u n d u n b e d i u g t z u r A u s f.t'i Ii r ti n g gelangt. (Von uns spationiert.) •Bis /um 13. Mal haben in der Ukraine folgende Pogrome stattgefunden : Berditschew (bei dem ersten Pogrom 30 Tote, beim zweiten unbekannt), Tscherseb (WO Tote), Raclemisl (bei dem ersten Pogrom 32 Tote, beim -/weiten sehr viele, bisher Z ahl unbekannt), Rassawa ('27 Tote), Stepanzi (9 Tote), Korschic (20 Tote), Iwankowo (10 Tote), Ncshigerje (101 Tote), Shitomir (fünfhundertdreiundzwanzig Tote), Owrutsch (110 Tote), Dombrowiiz (19 Tote^, Korostcn (10 Tote), Proskurow (dreitausendfunfhiindert Tote, ebensoviel Verwundete), P e s c h t i u (z.weitatiscud Tote), Tc pl i n (350 Tote), K u b 1 H s C h (25 Tote), Kedjerkase (f ü n f t a u s e jt d Tote), Kcdjma (zusammen mit den erschossenen Flüchtlingen 155 Tote), Jaltjschko (20 Tote und 90 vergewaltigte Frauen). Außerdem haben Pogrome in folgenden Ortschatren stattgefunden, wo die Anzahl der Opfer noch nicht festgestellt ist: Wernostopol, Obuchow, Skwiri, Mironskwa, Korostemjschwe, Pastow, Brows'ki, Knsatin, N e m i r o w, T s c h c i'n i g o w, Olewsk, ßeresan, Lutschinj, Sinkow, Ladweshin, Garpow, Kitsi-Gorod, Tschernwarska, Sobolewska, Tramszj, Gussjarin, H o nt e l, Medshihek, Lentschow. Balst, Browar, Poltava, Kobeljski, Lubui, Pjrjatin, Roinodan, sowie einer ganzen Reihe von Dörfern, in denen jüdische Famlicu wohnten. Fürchterliche Pogrome haben in Je Iis aw e t g r a d, U in a n, Tschtrk a s s j Kvcmciitsc h u g, Kasatiu usw. stattgefunden. Im Nordwestgebiet hat eine und dieselbe Macht die Pogrome organisiert. Darum sind hier die Grausamkeiten, wie wir schon oben angeführt haben, einförmig und tragen den gleichen Stempel. Anders in der Ukraiua. Hier gab es viele Machthaber. Jeder organisiert den Pogrom nach seiner Art. Jeder ist bemüht, die andern an Sadismtius zu übertreffen. .Deshalb verblassen sogar die Grausamkeiten der Polen vor denen der ukrainischen Banden. Ein Pogrom ist schlimmer als der andere. Wir beschränken uns auf die Anführung der Berichte über einige dieser Pogrome. In M es eiliger je trug sich folgendes zu: Zum Ortsgeistlichen kommen zwei Offiziere und erklären ihm, daß in einigen Tagen ein Ueberfall auf Kiew zwecks Vertreibung der Bolschewiki geplant sei, und daß es notwendig wäre, zur Vermeidung von Spionage seitens der Juden, alle ■ Juden zu verhaften. In derselben iN,acht versammelte sich eine Gruppe von 50 bewaffneten Leuten, die die Häuser der Juden durchsuchten, alle Männer lies Ortes verhafteten, und sie in ein Kloster brachten. Am nächsten Tage wurde ein von Kiew nach Tschernobil gehender Dampfer angehalten, und die Verhafteten auf ihn gebracht. Hier entkleidete man sie bis auf die Wäsche und führte sie zu je fünf Manu auf das Verdeck des Dampfers. Zwei inii Keulen bewaffnete Banditen hatten sich zu beiden Seiten aufgestellt, betäuben ihre Opfer durch Schläge auf den Kopf und warfen sie darauf unter die Räder des Dampfers, der in vollem Gange war. Von allen Opfern (hundertundvier), rettete sich nur ein Manu, der sich ins 'Wasser warf, bevor er den betäubenden Schlag auf den Kopf erhalten hatte, und ejn Knabe durch das Versprechen, sich taufen zu lassen. Ein Bauer hatte es übernommen, zehn Juden im Keller zu töten, rettete sie aber, indem er sie freilief). Wie die Räuber ihre hilflosen Opfer verhöhnten, darüber finden wir Angaben in dem Bericht. J. J. H i 11 e r s o n s, der den Pogrom in Owrutsch untersucht hat. Wir lesen hier: ,,Die kleineu Tabak- und Zündholzhändler wurden ergriffen, mau entkleidete sie vollständig (es war Februar),'schlug die Nachten \nvit der Nagaika und zwang sie zu tanzen. Dabei wurde dem einen ein Päckchen Tabak, dein andern ein Kästchen Streichhölzer in den Mund gesteckt. Darauf zwang man sie, einander zu schlagen und dann die geschlagenen Stellen zu küssen. Eine andere Stelle des Berichtes lautet: ,,lu einem Hause, wo der Familienvater abwesend war, befanden sich nur seine drei Töchter und sein aus der Gefangenschaft zurückgekehrter Schwiegersohn. Die Kosaken nahmen ihm alles Geld nebst allen Wertsachen ab und vergewaltigten die Frauen. Da diese, besonders die beiden Mädchen, Widerstand leisteten, schlugen die Kosaken sie so, daß sie eine uu Nr. 2 förmige, blutunterlaufene Masse bildeten. Den Schwiegersohn schössen sie nieder. Eine Abteilung *og auf <len Markt und ergriff dort 10 jüdische Mädchen, die von den Kosaken in das Hotel Feitelsohn gebracht und hier unbeschreiblicher Verhöhnungen und Vergewaltigungen ausgesetzt wurden. Der Ataman Kosir-Sirko requirierte ein jüdisches Orchester und ließ unter den Klängen desselben die Kommunisten peitschen. Die hinzukommenden Juden wurden gezwungen zu tanzen. Man setzte ihnen Narrenkappen auf, gab ihnen Lichte in die Hand und zwang sie. Lieder zu singen. Einer der Juden konnte" diese Verhöhnung nicht ertragen und fing zu weinen an. Kosir-Sirko bemerkte, daß auf Tränen 120 Peitschenhiebe stünden, worauf der Jude weiter saug." Weiter lesen wir: ,,Unterweg? wurden sie vor» Kosaken umzingelt, die sie mit der Nagaika vorwärt« trieben und sie zwangen zu singen. Als sich der Zug dem Bahnhof näherte, fingen die Kosaken, darunter auch Offiziere, an, mit ihren Säbeln auf die Jude« einzuhalten und auf sie mit Revolvern zu schießen. 32 bleiben als Leichen auf dem Platze. Viele wurden verwundet. In Owrutsch gab es 11.0 Tote. 120 Häuser waren .ausgeraubt worden. Zufällig von der Plünderung verschont blieben nicht mehr als zehn bis fünfzehn Wohnungen." In Ressawa fand folgende furchtbare Ermordung eines Rabbiners statt: Es war im Februar, man brachte ihn auf den Marktplatz, entkleidete ihn, siefljte ihn nackt auf die Knie und zwang ihn während 10 Minuten S t r a ß e n s c h m u t z zu essen, indem mau ihm beständig Säbelstiche in den Hais versetzte. Darauf begann mau ihm mit blankem Säbel den Mund von Schmutz zu reinigen und schnitt ihm die Zunge und die Zähne heraus. Endlich erbarmte man sich seiner und schoß ihn nieder. In Radomisel fand mau an den Kinderleichen massenhafte Stiche vor: den Frauen waren die B rü ste mit dem Bajonett durchstochen!wordcn. Vielen waren die A u g e n ausgestochen, der Leib aufgeschlitzt oder der Mund mit dem Bajonett» durchbohrt worden. In einer Ortschaft schlössen die Soldaten Denikins alle Ausgänge eines Hauses und zündeten es an. Die im Hause ■befindlichen Kinder und Erwachsenem verbrannten. In einem Flecken K o d j m a drang eine Bande G r i g o rj e w s ein. Nachdem sie, 70 Menschen getötet und den Flecken ausgeraubt hatten, liefen die Banditen davon. Die erschreckte Bevölkerung beschloß auszuwandern. Der größte Teil begab sich nach Odessa. Unweit der Station Jwanowkq wurde der Eisenbahnzug von einer Baude S i l j o n s angehalten, unter denen die Bewohner Kodjmas die Gutsbesitzersöhne der benachbarten Landgüter — frühere Gardeoffiziere - erkannten. Diese fuhren auf ihren Phaetons an den Zug heran, und verlangten die Auslieferung aller Juden, Matrosen und Roten Soldaten. Letztere fanden sich nicht vor. Die Juden wurden in einer Anzahl von ffmfundachtzig Mann vor den Augen ihrer Frauen, die fast den Verstand verloren, erschossen. Die Banditen schonten nur die Frauen und die Kinder. Die K n a b e n wurden aber alle erschossen." (Swesda.) In der Stadt Tschernobil dauerte der Pogrom 25 Tage. Hundert Juden wurden getötet. 500 Witwen und Waisen sind zurückgeblieben. Wieviel Menschen im Fluß erträukt wurden, konnte nicht festgestellt werden. Um sich ein Bild davon zu machen, was Tschernobil durchmachen mußte, genügt es, einige Tatsachen wiederzugeben. Frühmorgens stürzten Banditen in eine der Tseheinobiler Synagogen, wo zehn Greise beteten, schleppten sie auf die Straße und hieben mit ihren Säbeln auf sie ein und jagten sie durch die Straßen, indem! £tc dieselben zum Singen und Tanzen zwangen. Einer der Greise verlor vor Angst deu Verstand und schrie die ganze Zeit: ,,lch gehe nachhause." Endlich jagte man die Unglücklichen zum Fluße und ertränkte sie. Dem Mitglie.de des Vollzugsausschusses Gutnick wurden die Augen ausgestochen; er quälte sich M Stunden, bis. endlich ein mitleidiger Bandit sich seiner erbarmte und ihn tötete. Ein Typhuskranker wurde im Bett, während er bei hoher Temperatur ohne Bewußtsein dalag, erschossen. Einem «(nahen, der die Banditen, die sich anschickten, seinen Vater zu ertränken, bat, lieber ilu( in deu Fluß zu werfen .und seineu Vater leben zu lassen, wurde seine Bitte erfüllt; man, warf ihn in den Fluß. Nachdem er ertrunken war, warf man den .Vater ebenfalls ins Wasser. Es gab Fälle, wo junge Leute, um sich vor den Banditen zu retten, Wochen hindurch in Gräbern vergruben, auf dem Kirchhofe lagen. Nachts wurde ihnen heimlich Nahrung gebracht. Alle ■Wohnungen der Armen wurden ausgeraubt. Nicht einmal die elenden Hütten, in denen die professionellen Bettler hausten, blieben verschont. Die oben angeführten Einzelheiten sind ein unbedeutender Teil des Materials, das wir in den Händen haben. Aber das Angeführte genügt, um sich Schrecken vorstellen zu können, den die jüdische Bevölkerung durchmachen .mußte, es genügt, um die weißgardistische Macht 'des Südens Rußlands in ihrer ganzen Größe und Pracht zu bewundern. III. Die Ereignisse der letzten Tage in der Ukraine beweiset/, noch einmal, daß jede Bewegung ge^en die Sowjets im abänderlich unter dem Zeichen der Pogrome steht. So lautet» /. B .der Bericht über den Pogrom ju Jekateriuostaw:

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