Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 49 (27.12.1919)
- Date
- 1919-12-27
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Freie Tribüne Seite 3 Kindern aber sind Haß und Neid fremd, säe verstehen die afte Generation nicht mehr, sie sind alle gteidi im Reidhe der Arbeit. Eine außerordentliche Erziehungsarbeit leistet der „Profetk'ujt". AFlniähilich' begreift man den Zweck der Mobilisierung der Intellektuellen als Vorleser für die Analphabeten. Auf den Trümmern des Zarenreiches) ersteht eine neue Well diedie europäische Zivilisation umgestalten, ihr anderen Inhalt und Form geben wird. Ex Oriente lux . . . Oer proletarische Paiäsfinismus im dichte der sozialen Revolution.*) in. Indem die sozial? Revolution d;is Palästinaproblem auf die Tagesordnung des jüdischen Proletariats stellt, ladet sie ihm außerordentlich schwere Aufgaben auf. Die Zeit der ..Kraus" Diskussionen ist lang schon vorbei und wenn die Poale Zion-Bewegung nicht alle Aussichten verlieren will ymuß sie an konkrete Handlungen, an schöpferische Arbeit schreiten. Unter Ablehnung jeglicher Zusammenarbeit mit den bürgerlichen zionistischen Institutionen als Einrichtungeneiner reaktionären, nach dem Entente-Imperialismus orientierten Bewegung, unter heftiger Bekämpfung bourgeoiser Versuche, jetzt in Palästina einen jüdischen „Staat" zu errichten und dadurch die arabische Mehrheit zu vergewaltigen, muß sich 'die jüdische Arbeiterklasse mit umfassender Kolonisattonstätigkeit abgeben. Das Bedürfnis nach Auswanderung, die potenzielle Emigration;, ist gegenwärtig, ungeheuer: die Bevölkerung ganzer Gouvernements ist bereit; sich auf den Weg zu machen. Wenn, erst die Bajonettenzäune an den Fronten fallen dann kann die Auswanderung katastrophen artige Formen annehmen. Die Berufslagc der Auswanderungsbereiten ist die von Arbeitern, Handwerkern! und proletarisierten, verarmten Massen^ die nur ihre. Arbeitskraft zur Verfügung haben. Die Kfemkapitalien und durch die Revolution vernichtet, das entfliehende mittlere Kapital kann die in Betracht kommenden großen Massen nicht in den Produktionsprozeß einbeziehe». Der Arbeits'm'arkt in Palästina muß sofort erforscht iind in den /einzelnen Städten der \Auswanderungsläuder Informationsbüros eingerichtet werden, die über die( Arbeitsaussichten in Palästina Auskünfte erteilen sollen. Diese Regulierung der Auswanderung durch unser (palästinisches) Arbeitsamt und die von4 ihm1 gegründeten Arbeitshörsen, wird nur einem kleinen Teil der Emigranten Arbeit verschaffen. Mehr Hoffnungen sind auf die Wandergenossenschafteu m legen. Die emigrierenden; Massen werden; in Gruppen zusammengefaßt, die ihre Wirtschaft in Palästina in Stadt und Land auf kolektivistischer Grundtage führen. Der Versuch, in Rußland industrielle Produktivgenossenschaften und landwirtschaftliche Kommlinen zu begründen, hat die schönsten Erfolge gezeitigjt. Die Arbeit in den „Kwu- *) Siebe >Frele Tribüne« Nr. -14 u. 45. Wir worden in dor nächsten N . auf die Ausführungen «urückkommon. D. R. afe solche konnte durchdachter, nuancierter, einfallsreicher gewesen sein: die große Tanz-, und Sangszene durfte nicht zu einer mechanischen Balleteinla/ge ausgedehnt werden; die tbrizenden Bauernltnädchen 'in derselben Szene sollten nicht bloß einen schemenhaften Hintergrund für das Hauptpaar abgegeben, vielmehr -.müßten sie irgendwie in den Vordergrund zu einer szenarischen Massenbewegung einbezogen wird. Der Singsang und äußere Tand durfte überhaupt nicht so schreiend aus der Tragödie hervorstechen: diskretes Halblaut wirkt von der Bühne aus stets tiefer^ als vorlautes Gebaren. Der Schluß ist blaß ausgefallen — nicht durch Verschulden des Dichters. Im ganzen war es trotz- .alledem eine ernste Leistung. Dr. L—tz. „Di tejwe". Fo.rtsetznng.*) Nun die „Tejwe" (Arche). Duwed Aj iih'orn, Alter Katzisue und Henrik Berlewi sahen das Werk der Jungen aus Lodz und dachten: „Wir werden es besser machen." Den Zeichner Henrik Berlewi in allen Ehren! Er leistet nichts Hervorragendes, nichts Neues, seine Zeichnungen sind sympathisch, wiewohl er aus stiller Porträtzeichnung plötzlich ins Hodlerische oder gar ins Expressionistische fällt. Ajnhorn gibt ein harmloses, aber schon sehr harmlose* Gedicht. Langatmig, aber nicht vielsagend. Ajnhorn will scheinbar unbedingt die auf ihn gesetzten Hoffnungen trügen. Und Ajnhorn war auch einst Neuschöpfer der jüdischen Lyrik! Es ist aber diesmal doch nur ein Mißgriff. Anders bei Katzisne. Dieses Mannes Dichtungen werden letzthin viel diskutiert. Er ignoriert ungefähr alles, was zii den Attributen eines guten Dichters gehört. Er schwimmt in flachen Symbolen, zerhaut die Sprache, wo und wie es ihn gutdünkt; er denkjt offenbar: Licentia poetica! Dafür reimt er, reimt er: Hals über Kopf. Sogar der Schweiß duftet, wo es der Reim verlang^; jüdisch könnte ich zitieren. Nein, die „Tejwe" ist als künstlerische Leistung von neuen Werten mißlungen. Melech Rawicz. *) Si»>n >Vai» IVibiim* Nr. 48. zotrr" in Palästina selbst, hat die auf sie gelegten Hoffnungen gerechtfertigt. ■ ... Die Organisierung von Produktionsgenossenschaften bedarf keiner großen Kapitalien; die geringen Beträge der Anteilscheine ermöglichen jedem Proletarier den Beitritt. Anfangs werd.en natürlich die Genossenschaften auf .die materielle Unterstützuung durch den Palästin aarbeiterfoncKs —- der natürlich stark vermehrt werden muß — angewiesen sein. Die Notwendigkeit, die Kwuzoth zu finanzieren, wird zur Gründung einer genossenschaftlichen Arbeiterbauk dem finanziellen Mittelpunkt sozialistischer Kolonisation, führen. Die Kolouisations-Einrichtungen wer* den bis zu einem gewissen Maß von den Organen der nationalen Arbeiter-Autonomie, den jüdischen A r^ beiterkomitees und der 'proletarischen Gesell- Seilschaft zur Befreiung des Ostens unterstützt. Nur diese Wandergenossenscharten mit ihrer Fähigkeit, größere Massen zusammenzufassen und mit Arbeit zu versehen, können gegenwärtig die komplizierte Emigrattonsfrage lösen. Glenzsperre und Eimvanderungsverbot sind kein Aus* weg,, weil sie Erbitterung und Anarchie auslösen'. Derlei Hilfsmittel können nur den Vertretern der jüdischen Bourgeoisie in den Sinn kommen. . Um die Arbeit (der Produktionsgenosshischaften zu organisieren, müssen die palästinensischen Gewerkschaftsvereine in Produktionsorganisation umgestaltet werden; sie dürfen nicht nach ''dein Fach- oder Branchenprinzip, son« dem nach dem Industriezweige organisiert sein. Die Existenzberechtigung und die Aufgaben der Ge werkschaftsorganisationen liegen in der kapitalistischen Gesellschaft, auf dem (IGcbiete des Angriffs gegen die Positionen der Kapitalsherrschaft. In der Zeit aber der s o- /. i a 1 e n Revolution', wenn das Proletariat die ganze Produktion organisiert, verliert die Gewerkschaft als Kampforgan ihren Sinn; an ihre Stelle trftt' (d<e Produlktionsgesclls'chaft, die die Produktion in ihre'm ,Zweig \orgajnisiext. Geleitet wird sie lokal', in Fabrik und landwirtschaftlicher Kommune von dem Betriebsrat für den einzelnen Betrieb. Die Richtung und den Plan der Arbeit^ die Leitung der Organisation der Wirtsdhaft m Stadt tutd Land liegen in der Hand des Volkswirtschaftsrates. Dies sind die wichtigsten organisatorischen Aufgaben des jüdischen Proletariats in Palästina, an deren Durchführung is.o rasch \als möglich geschritten Jjverden soll. Der Erfolg der ganzen Arbeit hängt von einer Bedin gung ab. Palästina kann in nächster Zeit ein Asyl für das jüdische Kapital werden, das nach Rettung vor der sozialen Revolution strebt. Aus diejsem' Grunde ist der bürgerliche Zionismus als die politische Partei des mittleren jüdischen Kapitals in der letzten,1 Zeit so sehr gewachsen. Das private jüdische Kapital hofft1, daß in einem vom' Standpunkt des Kapitalismus so rückständigen Land wie Palästina die Diktatur des Proletariats nicht durchgeführt werden kann, und glaubt, dort eine bürgerliche Oase mitten in der sozialistischen Welt anlegen <zu können. Dort hofft er,, frei wirtschaften und seinen BrieftaschJeninteresseri das jüdische Kapital zum1 Opfer bringen zu können. Dies*; Hoffnungen und Tendenzen 'müssen von Anbeginn an vernichtet wer den. In der 'Glut der Arbeiter-Weltrevolüition wurden die Kampförgane des Proletariats geschaffen, die Arbeiterr ä t e. Arbeiterräte müssen auch in Palästina geschaffen werden. Sie werden die wirtschaftliche^ wie fcjie politische Macht in ihre Hände nehmen. Daß Palästina nicht kapitalistisch entwickelt ist!, kann da kein Hindernis abgeben. Die Entwicklungsformen der Länder sind verschieden. In Japan und in Neu-iSceland hat der Kapitalismus nicht die gleichen Stufen überschreiten müssen, wie in England oder Deutschland, in der Epoche der sozialen Revolution w i r d d i e jök o no m isch e Entwicklung P a 1 ä s t i n as s i ch e r nicht den Weg des Kapital i s m' u s e i n s dh 1;a g e n. Die soziale Revolution kann ferner nur als interterritoriale, als Welver scheüuing betrachtet! werden. Lcniu hat darauf hingewiesen/, daß wenn der Sozialismus in den kapitalistisch entwickelten Ländern eingeführt wirdi, auch in den noch /ückstäridigen Ländern sich durchsetzen muß. Der Prozeß wird zwar mühevoll und leiderfüllt sein' aber er ist historisch unausweichlich. Die Arbeiterräte müssen also in Palästina geschaffen werden. Nur sie (sind imstande^ das aus Europa geflohene jüdische Privatkapital daran zu hindern^ djaß es seine reaktionäre Herrschaft in Palästina errichtet und die Durchführung der sozialistischen Kolonisation aufhält. Das feindselige V e r h ä 11 n i s der Araber und Juden zueinander muß in Ordnung gebracht werden. Die sogenannte „Araberfrage" trägt keinen dauernden Charakjter und wurde durch die ungeschickte Taktik der Zionisten hervorgerufen. Der nationale Haß des Arabers gegen den Juden entspringt Jeiner rein sozialen Ursache. Der Boden ist dem Araber eigentlich geraubt worden. Die durch den Nationalfouds oder durch einzelne Kolonisten gekaufte Erde hat dem Namen nach dein' Effeudi (Gutsbesitzer) gehört, bei dem sie gekauft wurde, aber faktisch wurde sie durch arabische Pächter bearbeitet, die durch den Uebergang des Bodens in die Hände jüdischer Besitzer die Wurzeln ihrer Existenz verloren. Dieser Bodenraub hat einerseits den nationalen Haß gegen die Juden im allgemeinen hervorgerufen, anderseits die jüdischen Kolonien mit billigen arabischen Arbeitshänden überfüllt. Jetzt aber^ da ein Solcher Raub sieh nicht mehr"' ereignen kann, und die türkische Wirtschaft verschwunden ist, die es dem noch verbliebenen arabischen Pächter günstiger erscheinen lieft, in einer jüdischen Kolonie Arbeit zu suchen, als den ■eigenen Boden zu bewirtschafte»,, jetzt wird die „Araberfrageihren Si.uiul verlieren. Die proletarische Ißolida-, rität zwischen dein jüdischen und arabischen Arbeiter muß erwachen; der niedrige KuKurstartd des Arabers ist kein Gegenargument. Der IrtauWdhe Arbeiter^ der chinesische in Rußland und Am^rik,'a Stehen kulturell nicht höher als der Araber, das hindert 6Se aber nicht an der Aufrecht-, erhattung der Solidarität zu den anderen Arbeitern fm> Land. Zum Teile ist der jüdische Arbeiter selbst schuldig jai{ der gegenseitigen Beziehunggen. lEr hat es niemals versucht, sie in «geregelte Bahnen, zu lenken;, ja; er hat die Glut noch durch seine Losung „Eroberung der Arbeit" angefacht, wobei er übersah^ daß er den Araber in dieselbe, Lage bringen wollte*, unter der er üi den AusWanderungsländcrn selbst gelitten /hafte „ Man muß doch begreife«, daß Palästina;! in dem meht als fünf hunderttausend Araber leben, ein Nationalitätenland werden muß, wo Arbeit und freier Boden für alle reichen müssen. Durch die gemeinschaftliche Arbeit in #en Räten und den ProdukftionsK>rganisationen wird der (gemeinsame Boden für den jüdischen wie den arabischen Proletarier, deren Klas^eninteressen identisch slind, geschaffen werden. Noch eine wichtige Aufgabe harrt des jüdischen Proletariats in Palästina. , Die soziale Weltrevolution scWafft» dem jüdischen Proletariat die Möglichkeit,, sich ein territoriales Zentrum zu errichten. Die soziale Revolution fet ein diauernder Prozeß*, in dessen Verlauf die Festungen des Imperialismus vernichtet Werden und an ihre Stelle der Sozialismus tritt. Der Imperialismus wird besiegt, wenn seinen Händen die Kolonien im' Osten entrissen werden« Der Kampf um die Befreiung des Ostens ist eine Verbedüigung des Sozialismus', und das jüdische Proletariat in Palästfnja, als der einzige klassenmäßig organisierte Machtfaktor ütü Orient, muuß die Führung des Kampfes der unterdrückte« Nationen ün Orient gegen ihre „Kultunträger" am sich nehmen. Palästina muß der Vorposten und die strategische Basis im Orient für das,gegen den Imperialismus kämpfende' internationale Proletariat werden. ' ' Dies sind die Aufgaben des jüdischen Proletariats in und für Palästina. Die volle Kraft der Poale Zion{Parteien aller Länder müssen angespannt werden, um die ungeheure Arbeit) durchzuführen. Aber die Seele der Palästina^-Arbeit, ihre Triebkraft wird selbst verständlich die Partei des palästinensischen Proletariats selbst sein. Nicht die ,,Jüdis'ehsozialen", diese jüngere Schwester der „Christlichsozialeti" in Europa!, auch nicht die „Arbeiter'VjPartei, die sich als Teil der zionistischen Weltorganisation befrachtete die von. Sozialismus spricht und in ihrem1 Programm1 von Klassenkampf und historischem Materialismus auch nicht ein Woifc erwähnt, nicht die „Achdutfi Awodah" kann das Herz des allweltlichen, jüdischen Proletariats darstellen. Sehr bald wird sie von :der Bildfläche' verschiwfjnden und an ihre|tt Platz wird die politische Partei der jüdischen Arbeiter-, klasse in Palästina treten, die konsequente Klassenpolitik' treiben wird(, die jüdische Kommunistisch e Partei Poale Zion treten1. M. R. äus der Internationale. Anschluß der Jagendlnternatlonale an die III. Internationale. Trotz der Reaktion und des Belageruugszustandea konnte in Berlin der 4.. Kongreß der Internationalen Verbindung der sozialistischen Jugendorganisationen stattfinden, dessen Bedeutung alle bisher abgehaltenen Konferenzen der Jugendinternationale überragt. Fünfzehn Länder mit über 300.000 Mitgliedern waren durch 28 Delegierte direkt, eine Reihe anderer mittelbar vertreten. In der ununterbrochenen siebentägigen Tagung hat der Kongreß die Namensänderung in Kommunistische Jugendinternationale und die Neukonstitiüernng der Verbindung und einstimmig der Anschlnß an die III. Internationele vollzogen. Eine neue Prinzipienerklärnng wurde verfaßt, die den unversöhnlichen revolutionären Klassenkampf um die Eroberung der proletarischen Macht und die kommunistische Gesellschaft zur gegenwärtigen Hauptaufgabe macht. Ein dementsprechendes Manifest an die Arbeiterjugend aller Länder wurde erlassen. Bemei kenswert ist, daß der Jugendinternationale eine Reihe von Organisationen angehören, deren entsprechenden Parteien nicht der III. Internationale angeschlossen sind. Der Vorband der jugendlichen Arbeiter Oesterreichs vvurds nach der Resolution Rußlands einstimmig von der Internationale ausgeschlossen, ihm aber die Möglichkeit offen gelassen, durch Aunalnne aller Berliner Beschlüsse in die Internationale einzutreten. Deutschland Der M a r 1 o h p r o z e ß hat das .Mcduseuantlitz der deut-. sehen Reaktion vor aller Welt entschleiert!» So sehr hat der preußisch-junkerliche Militärwahu alles menschliche Empfinden verzerrt und ertötefy daß die wohlüberlegten Organisatoren des schrecklichen Verbrechens der Erschießung voif 29 Matrosen den Gerichtssaal im Vollbesitz ihrer .^bürgerlichen Ehre'* verlassen konnten. Die Bourgeoisie und das mit ihr verbündete Junkertum hat wieder einmal gezeigt, wie es mit ihrer , Verurteilung des Terrors" in Wirklich keit bestellt ist. Der Typus des kaltblütigen Mörders Oberst R e i n h a r d und seiner Spießgesellen wird als Retter von Berlin gefeiert. Und der , Sohn des Volkes", der vom Militärkoller besessene Zeitungsschreiber Noskt, zuckt mit keiner Wimperg als ihm von der Niedennetzelung der wehrlosen Matrosen Meldung gemacht wird. Diese schmählichen Tatsachen, welche durch den Marlöhprozeß den deutscheu Arbeitern bekannt wurden, „haben den Widerstand gegen das hinterhältige und grausame Noskeregime ungemein verstärkt. Immer deutlicher wird es, daß die Mehrheitssozialisten eigentlich nur Platzhalter für den Auf den Tisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die „Freie Tribüne". -—