Mannheim
Compact Memory

Freie Tribüne · 1919-11-29 · 45 (29.11.1919) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Freie Tribüne
Volume
1 (1919)
Issue
45 (29.11.1919)
Date
1919-11-29
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2827798-2827856-2827893--191-2828229
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 45 Freie Tribüne Seite 3 xu; Erkenntnis der Bedeutung des Kriegszustandes von Gary. Ueberzeugt sie, daß es nicht genügt, Mos um ein Stückchen Brot zu kämpfen, sondern daß der kämpf gegen de*: Kapitalismus direkt gerichtet sein muß, wenn er Erfolg Ii feien soll. Die Arbeiter müssen die Staatsmacht erobern. Hie müssen den Händen der Kapitalisten alie Mittel der Herr- $v'.to&fc entreißen und sie in die eigenen Hände nehmen. Die Antwort auf die Diktatur des Kapitalismus muß die Diktatur des Proletariats sein. Aber nicht nur auf dem Gebiete der wirtschaftlichen Interessen, sondern auch auf demjenigen der internationalen Interessen kämpfen amerikanische Arbeiter kühn und zielbewußt; So wird z. B. berichtet: Dockarbeiter von Seattle weigerten sich, Munftion zu verladen. Berechtigtes Aufsehen erregte letzte Woche eine Nachricht aus Seattle, Wash., die der kapitalistischen Klasse erfcfet zd denken gibt. Eine Anzahl Dockarbeiter weigerte sidfr nämlich, Kisten, die Gewehre und ALutition, für den rassischen Kontrerevolrifcionär Kol tschak bestimmt, enthielten, ■ zu verladen. Es handelte sieh um 21 Eisenbahuwaggous mit t>5.;100 Gewehren uud Masebinengeschützen nebst der nötigen -Munition, die von hier nach .Rußland zum Töten der rnssiv-ben Geflossen bestimmt sind und dorthin gesandt werden so»4jen. Da sich die Dockarbeiter weigerten, diese Mord- Werkzeuge zu verladen, wurden sie von der Traüspovtfirma ztultek an die Regierung gesandt mit dem Bemeiken, daß die Firma in Zukunft keine derartigen Sendungen übernehmen •kojim. Diese Aktion der Dockarbeiter von iSeattle folgte ehd-u Beschlüsse des Seattie Labor Council, der seiueu Slitgitedern die phicht auferlegt, nach Sendungen von Waffen ' imd Kuüition zum Morden der russischen Arbeiter Ausschau au halten und die Verladung solcher Sendungen zu verw«.f jem. Dies ist bereits das zweite sichtbare Zeichen der A^eiterklassensolidarität, Zum zweitenwale haben die Ai heiter vre Seattle gezeigt, daß sie im Vordeitreffen der levolutiohfc'W Klässenbewegung von Amerika stehen. Der Weigerung der italienischen Dockarbeiter, Munition für Koltschak zu vhlal€ü, folgten dw Arbeiter von Seattle. Seit fast einem Jahr •' wü'ii, der private Krieg unseies Präsidenten gegen Sowjetl.'üi-iaiid gefühlt uud werden Waffe« und IUunition von hier;vi:s nach Sibiuen gesandt. Alles mögliche Kriegsm.tteüai "werde seit dem Unterzeichnen des Waffenstillstandes nach Sibirien gesandt und die Arbeiter, die diese Mordinstrumsnte erzeugten, 'fragten sich vergeblich, zu welchem Zwecke. Sie fragten sich vergeblich, warum die Arbeitsbruder .Rußlands, die in harten Käinpien sich vom Kapitalismus und der Aus- 'üütitttug zu befreien suchen, gemordet werden sollen; sie sehten vergeblich eine Erklärung dafür, daß sie, die amerikaäisehen Arbeiter, zu Mördern, an. ihren Klassengeuossen wwden Bollen. Und die obige Nachricht, die den herrschenden Kreisen eine berechtigte Angst einjagen mußte, ist ein . Zeichen, daß wenigstens ein Teil der Arbeiterschaft von Amerika' zua) Vollen Bewußtsein dessen gelaiig, was der Brdrdssölung der russischen Sowjet-Republik folgen würde und welche Verantwortung sie zu tragen liätteu. Wenn Meir WiiBon diese deutliche Sprache der Arbeiter von Seattle •uieiit versteht, danil Wird er sie auch nicht verstehen, wenn der Funke, der in Seattle zu glimmen beginnt, zur hellen •■Jb'iaimae wird nrid sich über das ganze Land ausbreitet. Es gibt Menschen, die da3 Herankommen des Sturmes nicht eher sehen, bis er nicht mit aller verheerenden Macht losbiivht. Und Wilson .scheint einer dieser Menschen zu s?in. wahrhaften Dramatik übcrtiaupt innewohnt gleichviel in welcher Form: ob als Fatüm der Antike; als ausgleichende Nemesis, bedingt durch die OlVciraktere bei Shakespeare oder als unent- riptibare Lebens- und . Eiitwicklungsjiiacht -— wie Milieu, .Vererbung u. dgl. - irn modernen naturalistischen Drama (Ibsen, Hauptmann). Die Aufführung selbst war ein besonderes .Verdienst der Theaterlcitung. „Gott der Rache" könnte man vielfach auf fremdsprachiger Bühne sehen, die jüdische Aufführung zeigte, was man eben an der jüdischen Bühne -hat: die sprachltcli-as^oziative Wirkung des Jüdischen, die verständnisvolle Verkörperung jüdischer Typik — statt dessen die. fremde Bühne meist ein stereotypes Aequivalent besitzt: das Jüdcln, die Karikatur, das traditionelle Kostüm und dergleichen. Mau konnte, aber auch, sehen, woran es uns mangelt: unsere Schauspieler sind gute .Verkörperer jüdischer Alitagstypik, gute Darsteller jener Problematik, die, sich nicht'zu 'hoch .■.über.die Oberfläche des Lebens erhebt; wo aber der Dichter tiefer schaut, umfassender greift - verlieren sie die Sicherheit, gehen, sie nur bis .zur Hälfte mit ... Herr Siegler als jankel Schapso- \vrcz schöpfte nicht gänzlich die dichterische Gestalt aus,, Herr Pod/amcze als Reb Jaakew war . mehr relief als plastisch, auch V.u wenig nuancierend im Dialog; die zentrale Szene, .w-o. er auftritt, sollte dem tieferen Sinne der Dichtung gemäß mehr auf ihn als auf den Schapsiowicz. eingestellt sein; Herr :R#iümanti fiel aus der gut angelegten Rolle all- m^ihlich ins Badchenhafte. Durchaus lobenswerte Leistungen boten Frau Weintraube-Graf als Riwkele, Fr. Glücksniann als Freudenmädchen, Herr Deutsch als Zuhälter. Dr. L tz. Interessant ist auch folgender Hilferuf aus Mexiko an alle amerikanischen Kommunisten: „Die Del-lnvestmentü amerikanischer Kapitalisten in Mexiko siegen bis DUO während der mexikanischen Revolution im Werte v.-n t>r»i»,()O0.ÖO0 aut 2 öd0,0OO.0Ö0 Dollar. Dr«r allmächtige Gott und die Petroleum-Magnaten allein wissen, wie hoch diese Investments seither gestiegen sind. Billionen Dollars sind mehr aufgeschichtet worden. Wenn es zu einer Intervention kommt, dann wird die amerikanische Armee einmarschieren, nicht um ihr Recht zu verteidigen, sondern diese Profite zu verteidigen! Wir appellieren an euch, unsere amerikanischen Genossen, dieser höllischen Verschwörung der anglo-amerikanischeh Imperalisten entgegenzutreten durch revolutionäre Massenaktion. Wenn noch ein amerikanischer Soldat über die mexikanische Grenze geschickt werden sollte, proklamiert einen Generalstreik und bringt jede Fabiik, jedes Bergwerk und jeden Eisenbaiiiizug zum Stillstande, bis nicht alle Truppen aus Mexiko zurückgezogen sind und der Ulan einer Intervention aufgelassen wiid. Die Kommunistische Partei von Mexiko." Der Monat November 1919 ist zum Monat der ..Handsof-Russia'-Kampagne bestimmt worden. Alle Kräfte werden dieser Kampagne gewidmet. So schreibt das offizielle Organ der Partei: Ueberall werden Schritte unternommen, um die Blockade gegen Sowjet linßiand zu brechen, um den Krieg *.egeii das kommunistische Kußlaud zu Ende zu bringen. Dieses Ende können nur die Arbeiter der Welt erzwingen. Die amerikanischen Arbeiter dürfen sich da nicht zur Seite stelleu. Sie müssen teilnehmen in diesem Kampfe gegen den Weltkapitalismus, der Sowjet-Iiiißland und dem Welfpioletariate den Tod geschwoicn hat. Die lllockade gegen Rußland muß geblochen werden. Die Unterstützung der Konter-lievolutiun muß aufhören. Agitiert gegon die Blockade! Arrangiert Massenversammlungen. Organisiert Streiks gegen die Blockade und gegen die Sendung von Mun'uioa uud Kriegsmaterial. Arbeiter uud Arbeiterinnen Amerikas! Der Kampf der russischen Arbeiter ist Euer Kampf! Wenn die magischen Arbeiter den Kampf verlieren, so habt Ihr verloren! Zwei Jahre haben die russischen Arbeiter den Kampf allein geführt, sie haben für die Arbeiter der ganzen Weit gehungert, gedarbt und geblutet. Sie blieben dein Ideal des Kommunismus treu! Werden wir sie nun in der Stunde der Gefahr verraten? Sie rufen uns um Hilfe an! Werden wilden verzweifelten Ruf unserer Brüder hören V Werden wir ihm folgen V. Wir müssen, wenn wir nicht als Judasse vor der Weltgeschichte als Verräter der .Revolution geltenQwollen. Der 7. November, der zweite Jahrestag des »Sieges unserer tapferen Genossen von Rußland, soll die Arbeiterschat t Amerikas bereit sehen, den Kampf gegen die Feinde des KömmtfüismuB in diesem Lande aufzunehmen und mit den Arbeitern aller anderen Länder zu Ende zu fuhren. Der 7. November soll das Zeichen sein, auf das die Arbeiter Amerikas den Arbeitern Rußlands zu Hilfe eilen. Die Blockade muß gebrochen, der Krieg gegen Rußland muß beendet werden! So wollen wir die Hoffnung laut aussprechen, daß es den vereinigten Anstrengungen der internationalen Arbeiterschaft gelingen wird, Sowjet-Rußland und somit die Weltrevoluüon zu rettea. Aus denselben amerikanischen Blättern ersehen wir auch Wie die Bolschewik! sich an ihren politischen Gegnern „rächen". Die Tyiannenvou Moskau — wie Herr Wilson die Bidschewiki zu nennen beliebt — haben eine ganz eigenartige Methode zu beweisen, wie tief ..nd wie unversöhnlich sie ihre politischen Gegner hassen. Unisr den kürzlich errichteten Monumenten von Menschen, die in der revolutionären Bewegnng KnßlandB eine hervorragende Rolle spielten und deren Andenken man erhaben will, befindet sich z. Ii. ein Monument von Georg Plechanov. Piechanov war der Begründer des russischen Sozialis Oats, der aber während des Krieges zu einem gewöhnlichen Chauvinisten herabsank, der die Bulschewiki bis aufs Messer bekämpfte und der einer der erbittertsten Gegner der November-Revolution, deren zweiten Jahrestag w.r in den nächsten Tagen feiern Weiden, gewesen ist. Doch seine Dienste, die er der Sache d s Sozialismus leistet«, waren enorm und deshalb errichteten die „Tyranen von Moskau", die blutdürstigen „Fanatikerl.eniu und Trotzky, seinem Andenken ein öffentlicues Zeiciien des Andenkens und sammelten außerdem seine verschiedenen Werke, die gedruckt und zu einem niedrigen Preise au das Volk verkamt werden sollen. Zu diesem „Kacheakt" kommt nun noch ein anderer, noch „blutdürstigerer". Eine offizielle Nachricht aus Rußiaud lautet wie folgt: „Die russische Sowjet-Regierung verlieh an alle russischen Revolutionären, die in den Achtziger Jahren als „Xarodovolci4 (Volkswillen-Partei) bekanut waren, in Berücksichtigung der großen Dienste, die diese Veterautn der russischen. Revolution geleistet und der großen Opfer, die sie zur Befreiung des russischen Volkes erbracht hüben, lebenslänglich Pensionen. Alle jene, die noch am Leben sind, werden tortan eine Pensiou vou 9000 Rubel per Jahr erhalten." Die „Narodovolci" waren eine terroristische Gruppe, die im März 1S81 die Ermordung dts Zaren Alexander Ii, vollbrachten. Sie waren die ersten Revolutionäre Rußlands und ihnen gehörten an; Sophie Perovskaja, Stepnjuk (Krävesihsky) Vera Sassulitsdi, L«o Deutsch tind andere. Jene, die noch am Leben sind, waren fortwährend erbitterte Gegner der Bolschewiki, und dennoch verleiht ihnen die russische Sowjet-R^giemhg Pensionen. Wahrhaft, eine andere „Rache* wie. die der kapitalistischen „'Weissen4', die in Ungarn, in Deutschlaad,'in; Rußland und in allen anderen Ländern der Welt blutige 'Riehe an ihren Gegnern nehmen. Das erste iMcifiRir das Sommiasapiates für floi&sjuffiiaruii! (riuifusliOMSsariat). Von H. K. Krupskajä («Moskau). (Schluß.) Ii. Die Anstrengungen des Kommissariates für Volksaufklärung waren besonders auf die Umbildung der alten unterrichtlichen Klasseuschule in die neue einheitliche Arbeitsschule gerichtet, welche für alle gleich erreichbar ist. Man - legte besonderen Wert auf die Schaffung von möglichst vielen Schulen der Unterstufe für Kinder von S - 13 Jahren. Dieses erste Arbeitsjahr zeichnete sich besonders aus durch die Eröffnung einer großen Anzahl von Schulen, und durch Erweiterung der Lehrmittel. Der Charakter der Schulen ist vou Grund auf geändert. Die Schule ist rein weltlich geworden; Religionsunterricht innerhalb ihrer Mauern ist verboten. Es war schwer, das diesbezügliche Dekret durchzuiühren. Alle Geistlichen und Anhänger der alten Ordnung agitierten dagegen, da sie genau wußten, wie vorteilhaft es war, aus der Schule einen Ort zu machen, an welchem Demut, Unterwürfigkeit und Gehorsam gegenüber den Mächtigen dieser Welt gepredigt wurden. Sie kämpften gegen das Dekret mit allen Mitteln und benutzten dje Unaufgcklärtheit der Massen, besonders auf dem Lande, »im sie gegen die Sowjetregicrti.ig'. für deren sogenannte Gottlosigk e i t aufzuhetzen. Aber die hauptsächlichste Reform der Schule bestand in der Umwandlung der Unterrichtsschule in eine Arbeitsschule. Bisher war Bildung das Vorrecht der herrschenden Klasse. Die Volksschule gab nur Bruchstücke von teils sogar gefälschter Bildung und die höheren Lehranstalten verwöhnten die Kinder und brachten zu körperlicher Beschäftigung ungeeignete Wesen hervor, welche andere für sich arbeiten ließen. Die Schule, gleich erreichbar für *ille, soll den Unterricht mit schöpferischer Arbeit vereinen. Diese Vereinigung bildet nach Marx' Worten den mächtigen Hebel zur Vmbihhmg der bestehenden- Konstruktion. Dabei soll die produktive Arbeit, welche eine wichtige Stelle einnehmen muß, in der neuen Schule nicht einförmig und abstumpfend sein, sondern vielseitig, schöpferisch und anregend. (-; '. \ ' J Man machte dem Kommissariat den Vorwurf, daß es das Dekret über die Umwandlung der Uuterrichjtsschule in die einheitliche Arbeitsschule herausgegeben habe, ohne jedoch den Lehrern genaueste Anweisungen über die Art und Weise der Arbeit >:u geben, ohne ein Programm, aufgestellt, Lehrbücher bestimmt zu haben usw. Die Arbeitsschule isr ctwa.s Neues. Das Kommissariat hat Versuchsschulen der ersten unnd zweiten Stufe eingerichtet. Wenn, es jedoch erst abgewartet hätte, welche Erfahrungen .man bei diesen Versuehi'sduileu sammeln würde, und bis dahin alles beim alten gelassen hatte, so wäre die Sache nur langsam vorwärtsgekommen, und die Kinder des Prole- "tariais hätten auch weiterhin die alte UnUrriehtsschule besuchen müssen; Tausende von Lehrern sind jei/.t dabei, die Arbeitsschule zu organisieren. Vielen natürlich gelingt es nicht, sofort die Aufgabe zu bewältigen; doch immerhin verschwindet der alte tote Geist aus der Schule. Hunderte von Lehrern finden neue Wege, neue Formen der Arbeit mit den Kindern. Eigene, selbst gesammelte Er- . fährung führt schneller zum Ziele als die Arbeit des Kommissariates allein. „Suchet Aufgaben, suchet Wege, sie zu verwirklichen!" Das Kommissariat arbeitet ohne Unterlaß au der richtigen Konstruktion der einheitlichen Arbeitsschule. Die gesamte Erfahrungder Lehrer ist ihm dabei behilflich. Die Universität hat ihre Pforten allen geöffnet: Man braucht zur Aufnahme keinerlei Zeugnisse oder Bescheinigungen. In der ersten Zeit werden zwar nur sehr wenige Arbeiter und Bauern für den Besuch der Universität du Betracht kommen, denn es fehlt ihnen die ' nötige ' Vorbereiti'jcig. Gleichzeitig m,t der Oeffnilng der Universität für alle hat das Kommissariat daher \cine Anzahl <von Schulen für Erwachsene eingerichtet, welche diese Vorbereitung vermitteln. Als Beweis für das Interesse der Arbeiter kann es gelten, daß in iwajiovvo-Woßnessehsk die Arbeiter ganzer Werkstätten nach der Arbeit zusammenblieben, um Vorlesungen über politische Öekonornie oder Kulturgesichte zu hören. In einer Reihe von Orten /Wurden proietarische und Volksuniversit.ätea eröffnet, auch Volks»- Polytechniken. So ist ein großes Polytechnikum in Perm eröffnet worden, Volksunivcrsitätcn bestehen in Bogorodsk, Kaluga und an anderen Orten. Jn Moskau wurde die proletarische Universität begründet. Jhr Programm ist von einem besonderen Komitee ausgearbeitet worden. In Petrograd besieht eine Anzahl von Polytechniken, Kursen, Matrosenklubs usw. Das Kommissariat unterstützt ferner die Unterhaltung von Museen, fördert wissenschaftliche Exkursionen usw. Die größten Ausgaben mit Ausnähme der für die Schulabteiluiigeu sind für bibliothekarische Zwecke gemacht worden. Ueberall werden Vorlcsungskreise eingerichtet, Rayonn ftiif deri Tisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die - ' v";.; . ... ,/;■ . - . - „Freie Tribüne11« 1 1 ■ ■ ' 1 n: 1 ' 111

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.